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Sonntag, 13. Juli 2025

4 Gänge Menü ...

... für Freunde.

Gebeizter Lachs mit Krencreme und Honig-Senf-Dill Sauce dazu ein No Knead Baguette.

Kapressknödelsuppe

Rindsrouladen in Biersauce mit Erdäpfelpüree.

Grießknöderl mit Nuss-Keksbrösel und Erdbeereis.



Dienstag, 3. Oktober 2023

Balkonien

Juli

August

September

Die Gurken sind heuer nichts geworden, die waren alle bitter. Melanzani werden wir nächstes Jahr auch nicht mehr anbauen. Die haben zwar schön geblüht und es waren auch einige Früchte. Die Früchte hatten allerdings sehr viele Kerne. Einige Zucchinis hatten wir auch, die haben sehr gut geschmeckt.

Paradeiser, Paprika und Chilis sind sehr gut gewachsen. Dem Salat war es heuer etwas zu heiß, der geht nicht so gut am Balkon.

Über die Portulakröschen haben wir uns am meisten gefreut. Die sind so schön geworden und blühen in den verschiedensten Farben.

Montag, 17. Juli 2023

Zwischenfazit: 1 Jahr mit Sunny

Genau 1 Jahr ist es jetzt her, seit wir unser Balkonkraftwerk Sunny in Betrieb genommen haben. Zeit für eine Auswertung und einen kleinen Rückblick. Die wichtigste Frage zuerst: Lohnt sich das? Laut der Statistik des Wechselrichters haben wir im vergangenen Jahr 245 kWh Strom produziert. Am Smart Meter kann man ablesen, wieviel davon ins Netz der EVN eingespeist wurden. Das sind bei uns 35 kWh, was bedeutet, dass wir 210 kWh des produzierten Stroms auch selbst verbraucht haben. Das sind etwa 85% - ein sehr guter Wert. Für die restlichen 15% bekommen wir zwar keine Vergütung, aber am Ende ist auch das Strom, der nicht anderswo produziert werden muss.

Der finanzielle Aspekt ist schwierig zu bewerten. Im letzten Jahr gab es starke Schwankungen bei den Energiepreisen, außerdem werden die eigentlichen Kosten durch Förderungen wie den Stromkostenzuschuss und den blau-gelben Strompreisrabatt verfälscht. Bei - Hausnummer - 30 Cent für eine kWh Strom ergäbe sich eine Ersparnis von 60 EUR pro Jahr, bei Anschaffungskosten von ca. 500 EUR. Die Amortisation wäre damit nach ca. 8 Jahren erreicht. Das hängt aber sehr stark von der Entwicklung der Strompreise ab. Würde man heute neu mit einem Balkonkraftwerk starten, sieht die Rechnung sowieso komplett anders aus. Während wir letztes Jahr Einzelkomponenten aufgrund der schlechten Lieferbarkeit teuer eingekauft haben, gibt es mittlerweile günstigere Komplettpakete.

Spannend ist auch, wie sich die Produktion über die einzelnen Monate bzw. Jahreszeiten verteilt. Das kann man auf dieser Grafik erkennen:



Neben dem August 2022 haben wir vor allem im Frühjahr 2023 die besten Werte mit knapp 30 kWh pro Monat erreicht. In den Monaten November bis Jänner wurde dagegen sehr wenig Strom produziert. Das ist sicher auch teilweise unserem suboptimalen Aufstellungsort geschuldet. Die tiefstehende Sonne wird im Winter teilweise durch Gebäude, Balkongeländer und Bäume abgedeckt.

Aus den Daten des Smart Meters stammt folgende Grafik, auf der man den monatlichen Stromverbrauch ablesen kann:


Während wir in den Monaten April bis Juni, also vor Errichtung des Balkonkraftwerks, immer über 200 kWh pro Monat verbraucht haben, liegen wir in den Folgemonaten konstant unter 200 kWh. Wer sich eine drastische Einsparung erwartet hat, wird hier ernüchtert sein. Dazu ist aber anzumerken, dass wir mit unserem 300 Watt Wechselrichter das volle Potential der in Österreich erlaubten 800 Watt für ein Balkonkraftwerk nicht annähernd ausnützen. Mit einem zweiten Solarpanel, idealerweise dann in Süd-Ost und Süd-West-Ausrichtung, ließe sich hier noch einiges heraus holen.

Was hat sich sonst in dem Jahr getan? Wir sind bei der EVN auf den Tarif Optima Smart Natur gewechselt. Bei diesem sind die Kosten pro kWh unterschiedlich, je nachdem ob sie im Tageszeittarif (Mo-Fr von 8:00-20:00 Uhr) oder im Freizeittarif (die übrige Zeit, also auch das Wochenende) verbraucht wird. Das passt gut zu Sunny, der ja gerade im teuren Tageszeittarif produziert und uns daher untertags beim Sparen hilft. Das hat auch dazu geführt, dass wir unsere Verhaltensweisen angepasst haben. Der Geschirrspüler läuft nach 20 Uhr, die E-Bike Akkus laden wir immer bei Sonnenschein, usw.

Was die laufende Wartung betrifft, hat sich diese vor allem darauf beschränkt, ab und zu den Staub vom Solarpanel zu wischen. Anfang des Jahres wurde eine Sicherheitslücke in der Software des Wechselrichters bekannt, die vom Hersteller durch ein automatisches Softwareupdate übers Netz geschlossen wurde. Ansonsten ist Sunny abgesehen vom Platz, den er am Balkon braucht, ein unauffälliger Mitbewohner.

Zwischendurch haben wir immer wieder darüber nachgedacht, auf eine stärkere Variante upzugraden. Es schrecken uns hier nicht die Anschaffungskosten, sondern die Hausverwaltung: Alle optimalen Aufstellungsorte (wie z.B. das Flachdach) befinden sich in allgemeinen Teilen des Gebäudes, und mit diversen Auflagen was Windlast, Blitzschutz, Befestigung und Versicherung betrifft, ist uns das im Moment einfach zu mühsam.


Freitag, 7. Juli 2023

Balkon Anfang Juli

 Die Portulakröschen blühen in den schönsten Farben.

Die weiße Königin hat die dicksten und meisten Früchte. Alle drei Melanzanipflanzen haben bereits Früchte. Wir haben eine rote Paprika. Bei der Golden Princess sind die ersten Paradeiser reif.

Den Mangold habe ich erst im Juni direkt ausgesät, der kann auch schon geernetet werden. Bei den Chilis gibt es viele Blüten und auch einige Früchte. Bei den Ornamental Dwarf bin ich schon auf die Färbung gespannt. 

Die Zucchini lassen auf sich warten, bis jetzt hatten wir nur männliche Blüten, aber es zeigen sich jetzt endlich auch Weibchen.

Die ersten grünen Paprikas haben wir schon geerntet, da gibt es auch jede Menge Blüten und schon kleine Paprikas. 

Mit dem Salat ist es schwierig. Der ganze Kopfsalat ist geschossen, aber wir haben ihn trotzdem gegessen. Der Pflücksalat funktioniert besser, allerdings in dem Turm auch nur ganz oben. Salat mag offenbar nicht beengt wachsen.


Die Gurken haben sehr viele Blüten und die Pflanzen wachsen wie verrückt. Gurken sind allerdings noch nicht sooo viele drauf.

Wir lieben unseren Gemüsebalkon!

Mittwoch, 7. Juni 2023

Balkon Anfang Juni

Alles wächst und gedeiht.


Physalis, Gurken, Paradeiser, Pfefferminze, Majoran, Basilikum, Schmuckkörbchen, Salbei, Thymian, Rosmarin, Chilis, Salat, Portulakröschen, Sonnenhut, Sonennblume, Lorbeer, Maggikraut, Ehrenpreis, Kapuzinerkresse..


Melanzani, Petersilie, Hibiskus, Apfelbaum, Hopfen (leider einer verstorben), Paprika, Zucchini



Sonntag, 21. Mai 2023

Gartenbalkon

Haben wir es heuer übertrieben?

Eventuell! :-) Alle Pflanzen sind verschenkt oder auf unserem Balkon.

Es gibt Kopf- und Pflücksalat, Paprika, Gurke, gelbe Zucchini, Aubergine, verschiedene Sorten Chili, viele verschiedene Sorten Paradeiser, Andenbeeren.


Pfefferminze, Salbei, Thymian, Rosmarin, Majoran, Lorbeer, Liebstöckl. Spalter Select und Gimmli Hopfen. 

Winzig kleine Portulakröschen - da bin ich wirklich sehr gespannt ob die was werden. Die Mittagsblumen von letztem Jahr und die Mauerspalt Erdbeeren.

Im Moment ist alles noch ein bisschen durcheinander und noch nicht auf dem endgültigen Platz.

Mittwoch, 26. April 2023

Garteln 2023

Nach der erfolgreichen Balkon-Gartensaison 2022 probiere ich dieses Jahr verschiedene Gemüse-,  Obstsorten und Kräuter aus.

Mit der ersten Aussaat habe ich am 1. Februar begonnen.

Paprika, Aubergine, Andenbeere und Chili haben eine längere Keimzeit und können deshalb schon früher ausgesät werden. 

Die Kräuter (Basilikum, Pfefferminze, Schnittlauch, Petersilie) können angeblich ganzjährig am Fensterbrett angebaut werden. Basilikum kann auch direkt in einem Topf ausgesät werden, da er nicht vereinzelt werden muss.

Kopf- und Pflücksalat brauchen normalerweise kühlere Keimtemperaturen, da bin ich gespannt wie gut das klappt in der Wohnung bei 18-20 Grad.

Nach einer Woche (8.2.) sieht man schon die ersten Keimlinge. 

Basilikum, Kopf- und Pfücksalat, Schnittlauch, Pfefferminze und alle 4 Auberginen sind sichtbar.

Die Auberginen und der Salat sind schon sehr hoch, deshalb habe ich sie am 12.2. pikiert und in andere Töpfe gesetzt. Mittlerweile sind auch Paprika und Andenbeere gut sichtbar. In die freie Reihe der Auberginenanzucht habe ich noch zwei andere Sorten Chili ausgesät.

2 Wochen nach der Aussaat (15.2.): Der Pflücksalat hat es leider nicht überlebt (den werd ich einfach nochmal aussäen). Der Kopfsalat schaut noch gut aus.


Basilikum und Pfefferminze wachsen. Paprika und Andenbeere sind alle 4 aufgegangen. Bei den Chilis (vorne im letzten Bild) tut sich auch was.

Nach 3 Wochen (22.2.): bei den Chilis sind erst 2 Sorten aufgegangen, diese werden so wie Paprika und Andenbeere in größere Töpfe gesetzt.

Neu ausgesät habe ich 12 verschiedene Sorten Paradeiser und Portulakröschen - es soll ja auch blumig werden am Balkon. Pflücksalat habe ich auch wieder ausprobiert, mal schauen ob er dieses Mal überlebt. Bei den Chilis habe ich nachgesät, bin gespannt was da noch kommt.


Nach 4 Wochen (1.3.): Der Pflücksalat hat überlebt, der Kopfsalat wächst auch. Von den Chilis sind noch immer nicht alle aufgegangen, bis jetzt nur Pimiento del Piquillo, Ornamental Dwarf, Pimientos de Padron und Jalapeno.


Die Portulakröschen sind auch gut aufgegangen, sehr dünn und zart - ob das was wird? Etwa die Hälfte der Paradeiser sind auch schon hochgeschossen, da hab ich heute die Längsten umgetopft.


15.3.: Paprika und Aubergine haben einen größeren Topf bekommen (links oben). Die Pfefferminze habe ich in zwei Töpfe aufgeteilt, die wächst sehr gut und sehr dicht. Petersilie so lala. Basilikum habe ich auch nachgesät.

Ich habe jetzt auch alle Paradeiser (Ananas, weiße Königin, Matina, Golden Princess, Cerise, Noire de Crime, Honigtomate, Zuckertraube, Marmande, Hellfrucht, Bullenherz, Tigerella) und Chili (Serrano, Sweet Banana, Jalapeno, Ornamental Dwarf, Pimientos de Padron, Pimiento de Piquillo) umgesetzt. Manche sind noch sehr klein.


Die Portulakröschen wachsen gar nicht/kaum. Die Salatpflänzchen sind auch sehr dünn. Die Andenbeere (rechts unten) wächst auch sehr gut.


29.3.: Alles wächst und gedeiht und wurde wieder umgesetzt. 
Chili und Andenbeere - Paprika und Aubergine


Paradeiser in unterschiedlichen Größen. Die werden leider etwas hoch, denen ist es offenbar zu warm in der Wohnung. Ich setz sie einfach tiefer, mal schauen ob sie das überleben.


Die Portulakröschen sind noch immer winzig klein, kriegen aber ab und zu schon die ersten richtigen Blätter. Der Basilikum ist gut gewachsen, wächst aber komischerweise nicht wirklich weiter.


Der Kopfsalat schaut sehr traurig aus und wächst auch nicht weiter, keine Ahnung ob das noch was wird. Den Pflücksalat habe ich schon ins Freie gesetzt, aber der ist vermutlich bei der Kälte verstorben, der sah allerdings auch nicht besonders aus.

Der Vogerlsalat wächst dafür gut.


5.4. Zucchini und Gurken werden gesät.
 

12.4. Zucchini und Gurken kommen schon raus. Die nachträglich gesäten Portulakröschen sind auch gewachsen.

Einen Teil der Chilis und Paradeiser habe ich auch wieder umgetopft.


26.4. Am Balkon wächst auch einiges: Salbei, Thymian, Rosmarin, Mangold, Maggikraut, Lorbeer, Sonnenhüte, Pfefferminze und unser Apfelbaum. Die haben den Winter ungeschützt draußen überlebt.



Den Salat habe ich nachgesät und nur im Freien stehen gelassen, der schaut dieses Mal viel besser aus.


Alles ist gut gewachsen und wartet auf die Eisheiligen.


....


Samstag, 26. November 2022

Herbst am Balkon

Ich wusste gar nicht, dass man auch für den Herbst Gemüse oder Salate anbauen kann. Dank Internet habe ich einige Videos und Anleitungen dazu gefunden.

Gut geeignet sind: Winterportulak, Feldsalat, Mangold, Pflücksalat, Kopfsalat und Rote Rübe.

Ich habe mir die Mühe gemacht und alles bis auf den Portulak im Juli vorgezogen. Muss man nicht, man könnte glaube ich auch alles direkt säen. 

Die kleinen Pfänzchen habe ich gefühlt 100x in immer größere Töpfe umgesetzt, bis dann nach und nach im September die Paradeiser entsorgt wurden und ich die Tröge verwenden konnte.



Mangold haben wir einige Male geerntet. Die Pflanzen sind nicht sehr groß geworden, aber weil ich doch einige hatte, waren immer genug Blätter für eine Portion vorhanden.


Im Oktober sah es dann so aus:


Alles ist gut gewachsen und wir haben nur mehr Salat vom Balkon gegessen.


Den Portulak habe ich direkt ausgesät, der ist jetzt im November auch schön gewachsen.


Heute haben wir die Roten Rüben geerntet.


Recht viel und recht groß sind sie nicht geworden. 



Aber für den ersten Versuch wirklich super und für eine Galette hat es gereicht. Die Rote Rübenblätter kann man auch wie Mangold verarbeiten, die schmecken auch sehr gut!


Aktuell gibt es noch Kopfsalat, Pflücksalat, Mangold und direkt gesäten Portulak und Vogerlsalat.


Ich bin wirklich begeistert, dass das alles so gut geklappt hat und was alles am Balkon möglich ist. Nächstes Jahr gibts das sicher wieder.