Mittwoch, 20. Juni 2018

Mediterraner Faschierter Braten

Für 2 Personen
Für den Braten:
1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 40 g Brösel, 100 ml  Milch, 1 TL Oregano, 6 getrocknete Tomaten, 150 g Schafskäse, 400 g Faschiertes (gemischt oder nur Rind), 1 Ei, 1 EL Tomatenmark


Für die Tomatensauce:
1 Dose gehackte Tomaten, 1 Schalotte, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Olivenöl, 1 Prise Zucker, Salz, Chilipulver, (Mais war noch daheim)

Die Brösel in einer Schüssel mit Milch quellen lassen. Die Zwiebel fein hacken. Den Knoblauch schälen, fein hacken. Die getrockneten Tomaten ebenfalls klein schneiden. Den Schafskäse würfeln. Alles miteinander vermischen. Den Teig zu einem länglichen Laib formen und in eine Backform legen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad O/U ca. 1 Stunde backen.


Tomatensauce:
Schalotte und Knoblauch schälen und fein hacken. In Öl die Zwiebeln und den Knoblauch in der Pfanne anschwitzen, die Tomaten hinzugeben. Einige Minuten einköcheln lassen, mit Salz, Zucker und Chilipulver abschmecken.


Quelle: stern.de


Schmeckt sehr gut!


Sonntag, 17. Juni 2018

Wir brauen Bier - Session Baltic Porter

Unser 26. Bier:

Session Baltic Porter



Tja. Es hat eine schöne braune Farbe, der Schaum ist schön fein porig, es schmeckt auch ok, aber leider nicht so wie eigentlich erwartet.

Schon bei der Gärung war zu bemerken, dass etwas nicht ganz passt. Entweder haben wir einen Fehler bei der Maischearbeit gemacht oder die Hefe hat gegen Ende hin die Lust verloren. Jedenfalls blieb zuviel unvergärter Restextrakt im Bier. Dadurch hat das Bier auch viel zu wenig Alkohol - gewünscht waren etwa 7,3 % Vol., geworden sind es nur  ca. 4,5 % Vol.

Deshalb haben wir es statt Baltic Porter auch Session Baltic Porter genannt. Der Namenszusatz bedeutet, dass man auch mal eins mehr davon trinken kann.


Schade, dass es nicht so geworden ist, wie es sollte, aber bei 28 gebrauten Bieren kann schon mal was passieren. ;-)

Samstag, 16. Juni 2018

Sonnwendstein und Hirschenkogel

Diese Wanderung haben wir schon lange in der Lade liegen und heute haben wir uns wieder Mal durch Wien gequält um im Süden zu wandern. Durch eine Baustelle auf der A23 sind wir bei der Anfahrt gleich mal eine halbe Stunde im Stau gestanden, das hebt die Laune! ;)


Start war auf der Passhöhe Semmering bei der Talstation der Zauberbergbahn. Nach kurzen Orientierungsschwierigkeiten haben wir den Almsteig gefunden. Der führt ganz gemütlich rauf bis kurz vor dem Gipfel.



Am Sonnwendstein gibt es einen schönen Weitblick ... 


... und eine Sendestation.


Der nächste Teil des Weges ist eine schöne Gratwanderung, gefolgt vom Abstieg in den Sattel vor dem Hirschenkogel.


Am Hirschenkogel steht die Dr. Erwin Pröll Millenniumswarte! Die jeder anständige Niederösterreicher erklimmen muss! :-) Sogar ich bin rauf!


Von oben sieht man runter.


Der Hirschenkogel ist wohl ein Mountainbikerparadies, es waren sehr viele unterwegs. Leider ist deswegen der einzige Weg runter für Wanderer auf der Forststraße.


Abwechslungsreiche Wanderung, nicht zu anstrengend, nicht zu lang.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Erdbeerbier

Für 2 Liter:
100 g Erdbeeren, 25 g frischer Ingwer, 175 g brauner Zucker, 0,5 g Trockenhefe, 1/2 TL Zitronensäure, 3 EL Limettensaft, 500 ml Wasser + Wasser zum Auffüllen

Erdbeeren waschen, abtropfen lassen, putzen und in Stücke schneiden. Ingwer schälen und fein reiben oder ganz klein schneiden. Ingwer, Erdbeeren, Zucker und 500 ml Wasser in einem Topf aufkochen. Topf vom Herd nehmen und ein paar Stunden ziehen lassen.


Die Mischung durch ein Sieb abgießen und die Reste gut ausdrücken. Den Saft zu gleichen Teilen in die vorbereiteten zwei 1 Liter Flaschen abfüllen. Die Flaschen bis ca. 3 cm unter dem Flaschenrand mit Wasser auffüllen.


Jeweils 0,25 g Trockenhefe in die Flaschen geben und bis ca. 3 cm unter dem Flaschenrand mit Wasser auffüllen. Die Flaschen jetzt mindestens 24 bis 48 Stunden bei ca. 20 Grad stehen lassen und die Hefe arbeiten lassen. Die Flaschen nicht in die Sonne stellen!

Sobald die Flaschen bei einem kräftigen Druck nicht mehr nachgeben, kommen sie in den Kühlschrank.

Die Flaschen vorsichtig öffnen.


Quelle bzw. eine Mischung aus diesen Rezepten: lecker.de und Ginger Beer

Das Erdbeerbier schmeckt überraschend gut, obwohls nicht sooo gut ausschaut. ;-) Beim nächsten Versuch werden wir allerdings mehr Erdbeeren und Ingwer nehmen, dann schmeckt es sicher noch fruchtiger.


Winterkrieg

von Philip Teir.

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Ja eh.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Ben und Boris und die Zähne

Die Haustierärztin hat bei der Jahreskontrolle im Herbst 2017 gemeint, dass der Boris im Frühjahr und der Ben vielleicht in 1-2 Jahren eine Zahnreinigung bzw. eine Zahnsteinentfernung benötigen.

Wir haben dann in der Tierklinik Hollabrunn angefragt und mit dem Zahnspezialisten dort einen Termin ausgemacht.

Am 8.6. war es dann so weit. Nüchtern (12 Stunden nichts fressen, trinken schon) haben wir sie um 9 Uhr in die Klinik gebracht und der Arzt hat die Zähne angeschaut. Bei Boris war sofort klar, dass einige Zähne gezogen werden müssen. Bei Ben wusste er es beim ersten Blick noch nicht so genau, befürchtete aber auch schon, dass einige Zähne weg müssen.

Bei beiden Katern wurden Röntgenaufnahmen und Fotos während der Behandlung gemacht.

Boris:



Die rot markierten Zähne wurden bei Boris gezogen bzw. wurde das Zahnfleisch aufgeschnitten und der Zahn samt kaputter Wurzel entfernt und vernäht. Bei einem Zahn war die Wurzel sehr tief, fast bis zur Augenhöhle, der Zahn wurde samt Wurzeln entfernt und es blieb ein erbsengroßes Loch welches vernäht wurde.


Zu Mittag kam dann der Anruf aus der Klinik, Boris ist fertig und bei Ben schaut es leider nicht besser aus:




Bei Ben wurden 9 Zähne entfernt. Bei den Schneidezähnen (den kleinen vorne) war bei einem Zahn nur mehr die Wurzel da, beim anderen nur mehr die Krone. 

Beide haben Paradontitis, bei Ben ist es wahrscheinlich auch FORL weil die Zähne "angeknabbert" waren. (Ein guter Artikel zu FORL.)


Nach einer Befundbesprechung durften wir sie am späten Nachmittag wieder abholen. Sie haben auch Antibiotika und Schmerzmittel bekommen. Die nächsten 3-4 Tage gabs dann auch noch Schmerzmittel (so guts halt ging). 14 Tage sollen sie weiches Futter zu sich nehmen und kein hartes Trockenfutter.


Heute, Mittwoch geht es beiden wieder gut, sie fressen beinahe normal und am Freitag gehts noch mal in die Klinik zur Kontrolle.

Mit Boris müssen wir leider im Sommer nochmal in die Klinik für einen Herzultraschall und ein Blutbild. Beim Blutbild für die Narkose hatte er einen erhöhten Nierenwert und während der Narkose einen "wandernden Schrittmacher im EKG".

Wir sind froh, dass sich ein Profi die Zähne angeschaut und behandelt hat. Beide hatten wahrscheinlich die ganze Zeit vorher Zahnschmerzen und haben es nicht gezeigt. Ab jetzt sollte es ihnen besser gehen.

Samstag, 9. Juni 2018

Wir brauen Bier - Mexikanisches Maisbier

Für unser 28. Bier haben wir uns ein Rezept aus "Bier brauen" von Jan Brücklmeier ausgesucht.


Die Schüttung besteht aus Pilsner- und Weizenmalz, Caramalz Pils, Haferflocken und Polenta, also Mais. Damit soll es in die Richtung der typischen mexikanischen Maisbiere gehen.


Das Maischverfahren ist eine einfache Kombirast bei 67 Grad C. Als einziger Hopfen kommt Northern Brewer direkt in die Vorderwürze.


Mit unseren neuen Kühlspirale haben wir dieses Mal direkt nach dem Kochen im Einkocher auf 25 Grad C abgekühlt. Ein Whirlpool ist dabei nicht notwendig. 

Die gewünschte Stammwürze haben wir nicht ganz erreicht, macht aber nichts, dann wird es ein leichteres Sommerbier. Dank der raschen Kühlung konnten wir auch zwei Stunden später schon die Hefe zum Einsatz bringen.


Am Etikett feilen wir auch schon, es wird eine Mischung aus Speedy Gonzales und Dia de los muertos. Arriba Àndale! :-)

Mittwoch, 6. Juni 2018

Wir brauen Bier - Pacific Ale

Unser 25. Bier:

Pacific Ale



Eine stürmisch frisch-herbe Brauspezialität. Erfrischend, fruchtig, zitronig, herb, ein richtiges Sommerbier. Nicht zuviel Alkohol, sodass man auch mal ein zweites trinken kann. ;-)

Sehr hell und klar. Der Schaum ist feinporig, strahlend weiß und steht wie eine Eins.


Sehr gut!

Sonntag, 3. Juni 2018

Weißenkirchen: Große Weingärtenrunde

Wir haben uns den neuen Rother Wachau Wanderführer gegönnt. Im Vergleich zur alten Auflage gibt es ein paar neue Touren, unter anderem diese.


Start ist in Weißenkirchen, wo man im Gegensatz zu Dürnstein noch gratis parken darf. 


Der erste Teil der Wanderung führt entlang des "Panoramawegs Achleiten".


Danach folgt ein Abstecher auf die "Kügerlwand". Die ganze Zeit über kann man Weingärten aus der Nähe und aus der Ferne betrachten.


Egal zu welcher Zeit man durch die Wachau wandert, immer findet man irgendwas zum Naschen. Dieses Mal waren es Walderdbeeren.

Ein kurzes Stück der Wanderung führt leider direkt auf der Seiberstraße. Da ist nur ein schmaler Streifen zwischen Leitplanke und Fahrbahn und die wahnsinnigen Motorradfahrer brausen mit Vollgas vorbei. Gleich danach gehts durch einen finsteren Hohlweg nach unten.


Den Abstecher zum "Bildstock Hinterseiber" hätten wir uns eigentlich sparen können. 1. waren wir wegen eines Geocache schon mal da und 2. gab es auf der Wanderung sowieso andauernd Ausblicke auf Weißenkirchen.



Der letzte Teil der Wanderung führt entlang eines Weinwegs und des Welterbesteigs ...


... zurück nach Weißenkirchen und durch den malerischen Ort.



Eine nette Wanderung, bei der die Wegfindung manchmal nicht ganz einfach ist. Zu empfehlen sicher auch im Herbst, wenn Weintrauben, Nüsse und Zwetschgen reif sind.