Montag, 21. September 2026

San Sebastian Cheesecake

Im Sommer haben wir bei lieben Freunden das erste Mal einen San Sebastian Cheesecake mit Keksboden gegessen und der war wirklich sehr gut. Ich habe jetzt eine Mischung aus Alexandras und Marcel Paas Rezept gemacht.

Die Springform mit Backpapier innen auslegen. Wie das geht sieht man gut im Kuchenvideo. 


200 g gemahlene Kekse und 100 g zerlassene Butter vermischen und den Boden der Springform damit bedecken.

750 g Frischkäse, 210 g Kristallzucker, 33 g Stärke, Vanillepaste, Abrieb und Saft einer Zitrone, 1 Prise Salz, 5 Eier, 460 g Schlagobers

Den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.  


Frischkäse, Zucker, Stärke, Vanillepulver/paste, Zitronenabrieb und Salz in eine Schüssel geben und glattrühren - nicht zu lange rühren. Danach die Eier dazugeben und schonend unter die Masse ziehen. Den Saft einer Zitrone und das Schlagobers unter die Masse mischen.

Die Masse in die Form auf den Keksboden füllen. Die Springform ein paar Mal auf die Arbeitsfläche klopfen, damit allfällige Luftblasen in der Masse aufgelöst werden.
Den Kuchen auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens schieben und etwa 30-35 Min. backen (besser 40 Minuten und vielleicht abdecken!). Die Kerntemperatur sollte 85°C sein. Der Kuchen ist noch total weich, das soll aber so sein.

Nach dem Backen den Kuchen gut auskühlen lassen und für 4-5 Stunden in den Kühlschrank (oder eher über Nacht oder noch länger) stellen und erst dann aus der Form lösen.


Ich habe den Cheesecake so gegen 9 Uhr gebacken und um etwa 15 Uhr angeschnitten. Die Mitte war schon noch sehr weich und hat auch den Keksboden etwas durchgesipscht. 

Die Käsemasse ist aber total fluffig und wirklich sehr geil, aber den Keksboden brauchts doch auch als knusprigen Ausgleich. Beim nächsten Mal würde ich aber 40 Minuten backen und über Nacht auskühlen lassen. Am nächsten Tag war die Masse fester.



Sonntag, 20. September 2026

No knead Sauerteigbrot

400 g Wasser, ca. 35 Grad, 30-40 g Sauerteig, 12 g Salz, 60 g Roggen Vollkornmehl, 440 g Weizenmehl 1600

Donnerstag 17 Uhr: Sauerteig und Salz zum Wasser geben und gut verrühren. Vollkornmehl und Mehl dazugeben und alles klumpenfrei vermischen. Den Teig in eine geölte Box geben und zugedeckt 90 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Während dieser Zeit, den Teig alle 30 Min. dehnen und falten. 

Donnerstag ca. 19 Uhr: Nach dem letzten Falten weitere 3-4 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen und danach für 24-48 Stunden (ca 22 Uhr) in den Kühlschrank stellen.

Samstag 11 Uhr: Der Teig ist im Kühlschrank überhaupt nicht aufgegangen, deshalb hab ich ihn für 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Samstag 13 Uhr: Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und schleifen, bis eine glatte Oberfläche entsteht. Den Teigling formen und im Roggenmehl mit dem Verschluss nach unten drehen, so dass der Verschluss gut bemehlt ist. Den Teigling und mit dem Verschluss nach unten in einen bemehlten Gärkorb legen Etwas in die Form drücken, zudecken und nochmals 18-24 Std. in den Kühlschrank stellen.


Sonntag 11 Uhr:  
Der Teig ist in der Form überhaupt nicht aufgegangen.
Den Backofen mit einem Gusseisentopf in der unteren Ofenhälfte auf 250 Grad O/U vorheizen. Den Teigling auf ein Backpapier stürzen, leicht mit Roggenmehl bestäuben und mit dem Papier in den heissen Gusseisentopf legen. Deckel drauf und auf die mittlere Schiene schieben. Die Backtemperatur auf 230 Grad reduzieren und das Brot ca. 40 Min. backen. Danach das Brot aus dem Topf nehmen, die Temperatur auf 210 Grad reduzieren und das Brot direkt auf dem Rost weitere 10-15 Min. knusprig ausbacken.


Mein Sauerteig war einfach zu schwach und das Brot ist nicht richtig aufgegangen. Schade.

Quelle

Samstag, 19. September 2026

Vegetarische Leberwurst

10 g getrocknete Steinpilze, 1 EL Olivenöl, 200 g Räuchertofu, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1-2 EL Sojasauce, 1 Dose Kidneybohnen (240g), 1 EL mittelscharfer Senf, 2 TL Paprikapulver, 2 TL Majoran, 1-2 EL Butter, Salz, Pfeffer


Steinpilze einweichen. Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und mit dem Räuchertofu in Olivenöl anbraten. Alle Zutaten in den Cutter geben und fein pürieren. Für die Cremigkeit eventuell noch etwas Steinpilz-Einweichwasser dazu geben.

Quelle "Vegan auf Bayrisch" Instagram. 

Bei mir vegetarisch, weil die Butter nicht vegan ist.

Der Aufstrich schmeckt gut und ich hab auch wirklich sehr kräftig gewürzt, aber trotzdem fehlt irgendwie der Kick.


Mittwoch, 2. September 2026

Thayarunde

Heute sind wir die Thayarunde gefahren. Einen Teil davon sind wir schon 2022 gefahren. Der Start war in Groß Siegharts.


Über Raabs geht es zur tschechischen Grenze.


In Tschechien fährt man auf der Landstraße. Zum Glück ist wenig los. Über Pisečne (Foto links) kommt man nach Slavonice. Der Hauptplatz schaut wirklich sehr nett aus.



Am Bahnhof gibt es auch noch den Bierzapfhahn, der aber mittlerweile schon etwas verranzt ausschaut.


Nach Slavonice kommt man wieder auf die Bahntrasse und es geht Autofrei weiter.


In Waidhofen machen wir einen kurzen Halt bei den Waldrappen und dann gehts auch schon weiter wieder nach Groß Siegharts.


Nette Runde, mit wenigen Highlights und doch einigen Auf und Abs. Die Pinkelpausen sollten auch gut geplant werden, es gibt nur eine Toilette in Dobersberg, bei der man auch Trinkwasser nachfüllen kann.


Die Runde sind etwa 86 km.