Freitag, 15. August 2014

Jauerlingrunde

Heute sind wir mit unserer Wanderung recht früh gestartet. Der Nachbarsbursche in der Wohnung unter uns hatte Besuch und die zwei lieben Kinderleins haben um 5:45 Uhr nichts besseres gewusst, als unter unserem Schlafzimmerfenster im Trampolin zu springen, Ball zu spielen und dabei zu quietschen. Dafür hatten wir mehr vom prachtvollen Vormittagswetter.


Um 8 Uhr sind wir in Spitz an der Donau losmarschiert und nach ziemlich genau 2 Stunden auf dem Gipfel des Jauerling gestanden.


Der Duft im Wald war ganz besonders - einmal Pilz, einmal Veilchen. Ich versteh übrigens noch immer nicht, wieso Steinpilze nicht einfach Steinpilze genannt werden. Ich bin immer etwas verwirrt über Herrenpilze und Büsling! ;-)


Der nächste Gipfel war der Trenning, dort haben wir eine kurze Mittagspause eingelegt.


Vom Trenning gings bergab nach Mühldorf und dort haben wir auch ein originelles Cacheversteck gefunden.


Eigentlich endet die Wanderung im Rother Wanderführer Wachau hier, aber wir haben dann noch eine Runde daraus gemacht, in dem wir den Panoramaweg "Spitzer Graben" nach Spitz zurück gegangen sind.


An Weingärten und Pfirsich-, Äpfel- und Zwetschgenbäumen vorbei.


Die Wanderung hatten wir schon lange auf der Liste, haben aber wegen der Länge immer wieder gezögert. Heut wars aber eh nicht so heiß, da war das gar nicht so schlimm.


Samstag, 9. August 2014

Göller

Die Haxn waren noch schwer von der gestrigen Wanderung auf die Gemeindealpe, aber das Wetter muss ausgenutzt werden - es hilft nix! :-)

Eine Premiere gabs heute auch für uns: wir waren zum ersten Mal per Autostopp unterwegs! Wir sind weder ermordet noch vergewaltigt worden! ;-) Wers nicht kennt, unbedingt mal diesen Ausschnitt aus "Der Volltreffer" anschauen!

Ein nettes Ehepaar hat uns mitgenommen - weil die sind auch immer froh wenn sie jemand nach/vor einer Wanderung mitnimmt - Dankeschön!

Vom Gscheidkircherl gehts erst mäßig steil, dann knackiger durch den Wald zum Gsenger. Da sieht man dann schön wie weit es noch ist.


Zuerst noch durch Wald, dann später durch Latschen gehts stetig bergauf zum Gipfel des Göller (1766 m).


Der regelmäßige Leser wird schon wissen was jetzt kommt: wieder mal herrlichen Rundumblick! :-)


Kurze Pause mit Cachesuche und dann weiter entlang des Grats (nicht runterschauen, nicht runterschauen, ...)


Es geht wirklich sehr steil runter ...


Vom Gipfel des Kleinen Göller gibts dann einen schönen Blick zurück.


Kurze Einkehr auf einen Radler im Göllerhaus und dann gehts auch schon wieder bergab bis nach Kernhof, wo das Auto auf uns wartet.


Schöne Wanderung!

Freitag, 8. August 2014

Zum Blumentritt

Für unser Wanderwochenende haben wir uns als Quartier den Landgasthof "Zum Blumentritt" in St. Aegyd am Neuwald ausgesucht.

Die Schwestern Hollerer betreiben dort das einzige Haubenlokal der Region, das wollten wir eh schon länger ausprobieren. Wir wurden von beiden auch wirklich herzlich begrüßt und bewirtet.

Das Zimmer war klein, aber fein. Leider gabs wie so oft wieder in der Nacht irgendwelche störenden Brummgeräusche und das Schleudern der Waschmaschine um 1 Uhr war auch nicht prickelnd. Wir bitten bei der Reservierung eigentlich immer um ein ruhiges Zimmer, was es aber offenbar in keinem Hotel/Wirtshaus gibt.

Das Abendessen: ein Gedeck bestehend aus Rucola-Frischkäseaufstriche, gesalzene Butter und Cabanossi. Der Gruß aus der Küche - Gurkenkaltschale mit Räucherlachstatar - hat uns am Besten geschmeckt. Die Vorspeisen - Grammelknödel mit Kernölkraut und gebratene Steinpilze - waren auch sehr gut. Die Suppen - Steinpilzschaumsuppe und Erbsenschaumsuppe - waren gut, aber viel zu viel.

Die Hauptspeisen - Wiener Schnitzel vom Kalb und gebackene Steinpilze mit Petersilkartoffel und gemischtem Salat - waren gut, besonders auch der Salat, aber die Petersilkartoffel haben den Petersil vermisst.

Eigentlich waren wir schon pappsatt, aber ein kleines Schälchen Creme brulee haben wir dann doch noch gekostet - sehr gut.


Beim Frühstücksbuffet haben leider die frischen Semmeln und eine selbstgemachte Marmelade gefehlt (das erwarte ich mir eigentlich in einem Landgasthof schon).

Nett, aber beim Floh ists schöner. ;-)

Gemeindealpe

Zwei Tage schönes Wanderwetter war angesagt, das mussten wir ausnutzen.

Start war heute beim Erlaufsee in der Nähe von Mariazell. In der Früh war dort noch wenig los.


Erst gings stetig bergauf bis zur Mittelstation, da hab ich kurz überlegt in den Lift einzusteigen, irgendwie war ich heute nicht ganz so fit. Wir sind dann aber doch stattdessen in einer guten Stunde zu Fuß bis zum Terzerhaus und zum Gipfel der Gemeindealpe aufgestiegen.


 Von dort oben gabs dann einen tollen Ausblick zurück zum Erlaufsee und auf die Bergwelt rundherum.



Nach einem Besuch beim Gipfelkreuz (und dem dort liegenden Cache) gabs dann erst mal eine wohlverdiente Pause mit Ötscherblick.


Der weitere Weg führt dann über einen grasbewachsenen Rücken zu einer Almhütte beim Eisernen Herrgott.


Der Abstieg war zwar lang, aber angenehm unsteil.


Am Erlaufursprung kommt man auch vorbei, ist aber eher unspektakulär. Am Schluss führt der Weg am Südufer des Erlaufsees (leider im Wald, nicht direkt am Ufer) zurück zum Strandbad, das jetzt sehr gut besucht war.


Badesachen hatten wir leider keine dabei, so haben wir uns stattdessen mit einem Eis abgekühlt - der Eiskaffee war nicht gut.


Schöne Wanderung!

Mittwoch, 6. August 2014

Käse-Kräuter-Crespelle

Für die Füllung:
1/2 Bio-Zitrone, 1 Stange Lauche (oder 3-4 Frühlingszwiebeln), 1 rote Paprika, 75 g Gorgonzola, 1 Ei, Salz, Peffer, Muskatnuss

Für den Teig:
62 g glattes Mehl, 125 ml Milch, 1 Ei, Salz, Petersilie und Salbei, Butterschmalz zum Ausbacken

Für die Sauce:
7 g Butter, 7 g Mehl, 40 ml Gemüsebrühe, 88 ml Milch, Zitronensaft, 1 P. Mozzarella

Den Lauch und den Paprika abspülen und in Scheiben schneiden. Butter in einem Topf erhitzen und Lauch und Paprika darin kurz glasig dünsten. Leicht abkühlen lassen und mit zerbröckeltem Gorgonzola, etwas abgeriebener Zitronenschale und dem Ei verrühren. Die Füllung mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronenschale abschmecken und beiseite stellen.

Mehl, Milch, Ei und Salz in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab gut durchmixen. Klein geschnittene Kräuter dazugeben und kurz quellen lassen. Eine Pfanne mit Butterschmalz einstreichen und 4 Crespelles backen.


Für die Sauce die Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl darin andünsten. Gemüsebrühe und Milch unter ständigem Rühren dazugießen und bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Den Backofen auf 180 Grad O/U vorheizen.

Den Boden einer Auflaufform mit etwas Sauce bestreichen. Die Füllung auf die Crespelles geben, aufrollen und mit der Naht nach unten in die Form legen. Die restliche Sauce über die Crespelles gießen.


Mozzarella abtropfen lassen, in dünne Scheiben schneiden und darauflegen. Die gefüllten Crespelle im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten goldbraun überbacken.


Quelle: brigitte.de

Kann man essen, muss man aber nicht. ;-)

Wenn das Essen schon nicht so besonders ist, kann man sich wenigstens an gefiedertem Besuch erfreuen:

Seit die Sonnenblumen auf unserer Terrasse verblüht sind, bekommen wir jeden Tag Besuch von zwei Distelfinken, meistens zum Frühstück und zum Abendessen. Dem Gatten ist ein super Schnappschuss gelungen.




Dienstag, 5. August 2014

Antipastisalat

2 rote Paprika, 1 rote Zwiebel, 1 weiße Zwiebel, 1 Zucchini, 1 kleine Melanzani, 2 Knoblauchzehen, 5 EL Olivenöl, Rosmarin, Thymian, Salbei, Meersalz, schwarzer Pfeffer, 1 Handvoll Kirschtomaten

Für das Antipasti-Salatdressing:
2 EL Olivenöl, 2 EL Balsamico-Essig, Meersalz, schwarzer Pfeffer


Backofen auf 200 Grad vorheizen. Paprika entkernen und in breite Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken. Zucchini und Melanzani in beliebig große Stücke schneiden. Zwiebel in breite Streifen schneiden. Tomaten einschneiden. Das Gemüse und die Kräuter in einer großen Schüssel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen. Auf einem Backblech verteilen.

Für 20-30 Minuten garen. Gemüse wieder in die Schüssel geben und mit Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer abschmecken.


Quelle: new kitch on the blog

Dazu gabs ein fertiges Olivenbrot vom Hofer. Mir hats trotz etwas zuviel Meersalz gut geschmeckt, der Gatte war nicht so glücklich - der isst Melanzani nur gern im Moussaka. ;-)

Montag, 4. August 2014

Das dümmste Buch der Welt

Die Wunderübung von Daniel Glattauer.


NICHT Lesen!
In der halben Stunde könnte man auch: in der Nase bohren, Zehennägel schneiden, Augenbrauen zupfen oder in die Luft schauen! Wär jetzt irgendwie sinnvoller.