Sonntag, 29. Januar 2023

Artischocken Spinat Dip

2 Knoblauchzehen, Olivenöl, 170 g Spinat, 1 Glas gegrillte Artischocken in Öl, 110 g Frischkäse, 40 g Parmesan, Salz, Pfeffer, Chili, 50 g Joghurt, Schale und Saft von einer Zitrone

Knoblauch fein würfeln und in Olivenöl gemeinsam mit dem Spinat anbraten. Artischocken abtropfen, klein schneiden und auch anbraten. Parmesan reiben. Frischkäse, Joghurt, Zitronenschale und -saft, Salz, Pfeffer, Parmesan und Chili miteinander verrühren. Das Gemüse war mir dann doch etwas zu groß, deshalb habe ich es püriert und mit den anderen Zutaten verrührt.


Der Dip schmeckt ganz gut.

Das Rezept stammt aus der Sendung "Das große Promibacken". Das Rezept kann allerdings nur in Deutschland abgerufen werden.


Der betrunkene Berg

von Heinrich Steinfest.

Wie immer gut.


Samstag, 28. Januar 2023

Erdäpfelbratwurst

Wieso nicht eine Bratwurst ohne Fleisch? Naja....

500 g mehlige Erdäpfel, 100 g Speck, 100 g Bergkäse, 1 Zwiebel, Knoblauchzehen, Petersilie, getrocknete Steinpilze, geräucherter Paprika, Salz, Pfeffer, Zitronenschale, Schweinsdarm, Öl, 1 Ei

Erdäpfel kochen, abkühlen lassen und durch die Erdäpfelpresse drücken. 

Steinpilze einweichen, abseihen und klein schneiden. Speck, Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in Öl mit den Steinpilzen anbraten. Mit Paprikapulver, Petersilie, Salz und Pfeffer würzen. 

Den Darm durchspülen und etwa 30 Minuten in lauwarmes Wasser legen.

Erdäpfel und Speckmasse gut vermischen. Zitronenschale dazugeben und nochmal kräftig abschmecken. Ich hab dann noch zur Bindung ein Ei dazu gegeben.

Den Darm über das Füllrohr schieben, die Masse einfüllen und gleichmäßig füllen. In beliebig lange Würste abdrehen, durchschneiden und in der Grillpfanne anbraten.

Tja.

Das Abdrehen hat irgendwie nicht funktioniert, die Würste sind aufgegangen und die ganze Füllung ist rausgekommen. Eigentlich war das auch gut so, weil der gebratene Schweinsdarm total zäh war.

Nette Idee und die Würste haben roh auch gut ausgeschaut, aber geklappt hats leider nicht.

Mittwoch, 25. Januar 2023

Kaviar Perlen

"Kaviar" Perlen in verschiedenen Farben und Geschmäckern? Wie cool ist das!

Eine gute Anleitung mit verschiedenen Rezeptideen gibt es hier.

Wir haben den ersten Versuch mit Karottensaft gemacht.

200 ml Sonnenblumenöl für mindestens 30 Minuten einfrieren.

50 ml Karottensaft salzen und 0,5 g Agar Agar einrühren. Kurz aufkochen. Die Flüssigkeit mit einer Spritze oder Pipette aufziehen und in das Öl tropfen. Die ersten Perlen sind an der Oberfläche sitzen geblieben und erst wenn man mehrmals auf eine getropft hat gesunken.

Durch ein Sieb gießen, das Öl auffangen. Die Perlen mit kalten Wasser abspülen. 

Die Karottenperlen sind nicht ganz so schön geworden.

 
Der erste Balsamicoversuch ist auch schief gegangen, da war wohl schon das Öl zu warm.
Der zweite Versuch ist gelungen.
 
Öl wieder einfrieren. 30 g Aecto balsamico und 20 g Wasser mit 1 g Agar Agar verrühren und aufkochen. Noch heiß ins Öl tropfen.

Die Perlen sind alle gesunken, auch kleine.

Sieht gut aus und schmeckt gut!

Wir werdens auf jeden Fall nochmal probieren. Geht sicher auch gut mit Fruchtsaft!



Paprika Zwiebel Chutney

500 g Zwiebel, 500 g rote Paprika, 2 EL Öl, 75 g Zucker, 2,5 TL Salz, 6 EL Essig, 200 ml Weißwein, 1 EL geräuchertes Paprikapulver, Pfeffer, Thymian

Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Paprika putzen, waschen und in feine Streifen schneiden. Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Paprika darin andünsten. Zucker, Salz, Pfeffer, Essig, Wein, Thymian und Paprikapulver unterrühren. Alles aufkochen und zugedeckt ca. 1 Stunde köcheln lassen. 10 Minuten vor Garzeitende den Deckel abnehmen. Chutney etwas einkochen lassen. Chutney in die vorbereiteten Gläser füllen und fest verschließen.

Quelle

Sehr gut!

Mittwoch, 18. Januar 2023

Bratwurst

Eigentlich wollten wir schon am Samstag Bratwürste machen. Biofleisch gekauft, alles vorbereitet, Fleisch steckt schon im Fleischwolf, aber es kommt nix raus. Nanu?! Alles zerlegt, ok, das Messer fehlt. Was ist passiert? Offenbar haben wirs bei der letzten Verwendung mit den Zwiebelschalen in den Müll geworfen. SO a SCHASS!

Fleisch eingefroren, neues Messer bestellt. Heute hat dann alles geklappt. Weil das Fleisch eingefroren war und ein Teil der Würste wieder eingefroren wird, haben wir die Würste gebrüht (das hätten wir sonst nicht gemacht).

Ausführliche Beschreibungen mit Videos haben wir hier gefunden. Den Schweinedarm haben wir bei Amazon gekauft.

Etwa 2 Meter Darm abwaschen (der ist in Salz eingelegt) und in warmen Wasser 30 Minuten einweichen. Beim Fleisch darfs gerne etwas fetter sein. Ca. 1 kg Schweinsschopf und Bauchfleisch in Stücke schneiden.  

18 g Salz, Gewürze nach Wahl und Zitronenschale.

Das Fleisch mit der feinsten Scheibe durch den Fleischwolf drehen. Damit fast alles Fleisch rauskommt haben wir am Ende eine Semmel in den Wolf gegeben (ein bisschen Fleisch bleibt trotzdem drin). Danach mit den Gewürzen vermischen und gut durchkneten. Es ensteht ein cremiges Brät. Wir haben das Brät halbiert und in eine Hälfte noch 125 g klein geschnittenen Bergkäse gegeben.

Das Messer aus dem Fleischwolf nehmen und stattdessen die Führungsscheibe fürs Wursten einlegen und mit dem Wurstaufsatz verschrauben. Den Darm über den Wurstaufsatz schieben. 

Das Brät in den Fleischwolf füllen und langsam einschalten, erstmals nur soweit bis das Füllrohr gefüllt ist. Den Darm vorziehen und einen Knopf machen. 

Dann gehts auch schon los. Einer füllt nach und nach Brät ein und der andere zieht langsam den Darm mit dem Brät weiter bis sich eine schöne Wurst formt. Der Darm ist recht stabil, man kann da gut drücken und die Masse verschieben. Am Ende haben wir auch wieder eine Semmel nachgeschoben, damit das ganze Brät rauskommt (bisschen was bleibt aber trotzdem drin). Dann beliebig lange Würste "abdrehen". Da kann man das Brät auch noch gut nach hinten schieben, damit die Würste nicht zu prall werden. Am Ende des Darms wieder einen Knoten machen oder mit einem Faden abbinden.

Die Würste sind jetzt fertig und können roh auf den Griller oder in die Pfanne geworfen werden.

Da unser Fleisch bereits eingefroren war und wir einen Teil der Würste auch einfrieren wollten, haben wir sie sicherheitshalber bei 75 °C 30 Minuten gebrüht. Danach mit kaltem Wasser abspülen. Es hat sich beim Brühen auch gezeigt, dass wir nicht überall gut "abdreht" haben. Ist aber offenbar egal, die Würste konnten wir trotzdem auseinander schneiden und das Brät ist nicht rausgekommen.

In der Pfanne anbraten. Das hat auch sehr gut funktioniert, keine Wurst ist geplatzt.

Das Brät ist sehr fein und die Käsestückchen sind auch gut zu sehen und zu schmecken.

Für den ersten Versuch hat es wirklich sehr gut geklappt. Aufgrund des hohen Putzaufwands danach, wäre es vermutlich besser gleich mehr Würste zu machen. 

Der nächste Versuch wird mit frischem Fleisch gemacht und die Würste dann roh angebraten.