Donnerstag, 8. Juni 2017

Wir brauen Bier - Verkostung Obermärzen

Das Obermärzen, ein süffiges Festbier!


Süffig ja, aber auch mit ordentlich Bumms! Mit ca. 6,2% Vol. ist es uns recht stark geraten.

Gut ausgewogen zwischen malzig und hopfig. Farbe und Schaum sind 1a. Geschmacklich ist es uns wieder mal sehr gut gelungen, wobei es dem Maiböckchen recht ähnlich ist.

Die kommenden Biere - das Samba Pale Ale und das Stout - werden auf jeden Fall komplett anders.

Dienstag, 6. Juni 2017

Wir brauen Bier - Oatmeal Dry Stout

Vor einiger Zeit haben wir die Liebe zu Porters und Stouts entdeckt. Was liegt da näher, als auch mal selbst eines zu brauen. Nicht zuletzt wegen der positiven Kommentare und vor allem dem Foto haben wir uns für ein Rezept von MaischeMalzundmehr entschieden.



Die Schüttung besteht im ersten Schritt aus Pilsner Malz und Haferflocken. Später kommt dann noch geschrotete bzw. gemahlene Röstgerste dazu. Neben dem typischen Röstgeschmack sorgt sie auch für die nachtschwarze Farbe, wie man hier gut sehen kann.


Beim Abläutern bildet sich auf der Würze eine Crema, wie man sie sich auf einem Espresso nicht schöner wünschen könnte.



Sobald die Würze kocht, kommt der Hopfen auch mit rein.


Nach 90 Minuten Kochzeit und dem Whirlpool wird die Würze durch den Hopfenfilter in den Gäreimer abgeseiht.


Zuerst im Freien, später in unserem temperaturgesteuerten Gärschrank wird auf 18 Grad abgekühlt, was die ganze Nacht lang dauert. In der Früh darf dann die Hefe ihre Arbeit aufnehmen.


... und schon wieder warten!

Diese Fremdheit in mir

von Orhan Pamuk.

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Nett, aber auch a bisserl langweilig.

Sonntag, 28. Mai 2017

Senftenberg Runde

"Vergnügliche Gehrunde mit Schau-Einlagen" sagt der Rother Wanderführer Wachau.


Von Senftenberg führt der Weg hoch zur Ruine Senftenberg, die man auch schon bei der Anfahrt gut sehen kann.


Von dort oben kann man in beide Richtungen ins Kremstal schauen.


Der Weg führt dann weiter Richtung Imbach, wobei es immer wieder Ausblicke zur Ruine gibt.


Durch Weingärten und Wald geht es weiter zur Schatzwand - einem felsigen Bergrücken - und dann wieder zurück nach Senftenberg.


Nette kurze Runde.


Mittwoch, 24. Mai 2017

Biskuitroulade mit Topfen-Erdbeerfüllung


6 ganze Eier mit höchster Stufe der Küchenmaschine und - ganz wichtig - dem Schneebesen 10 Minuten schlagen.

Den Backofen auf 180 Grad O/U vorheizen. Die Eier gehen wunderbar auf. 160 g Staubzucker dann nach und nach dazugeben, dabei die Küchenmaschine etwas zurückschalten, gleichzeitig 1-2 EL Öl einrühren. Zuletzt bei niedriger Geschwindigkeit 130 g glattes Mehl einrieseln lassen. Das Mehl einfach nur unterrühren und fertig.

Auf das Backblech Backpapier legen und leicht mit Öl befetten. Biskuit auftragen und etwa 15-20 Minuten backen.

Das Biskuit nach dem Backen noch heiß auf ein mit Kristallzucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und das andere Backpapier vorsichtig abziehen. Die Roulade locker mit dem Geschirrtuch einrollen und auskühlen lassen.


250 g frische Erdbeeren putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden. 250 ml Schlagobers schlagen, danach 250 g Topfen (20%) und 3 EL Staubzucker unterrühren. Die Topfen-Obersmasse auf die ausgekühlte, vorsichtig ausgerollte Biskuitmasse streichen. Mit Erdbeeren belegen und einrollen.


Quelle (teilweise): standard.at

Sonntag, 21. Mai 2017

Samstag, 20. Mai 2017

Wir brauen Bier - Samba Pale Ale

Noch nicht mal ein Jahr und schon unser 10. Sud!


Dafür haben wir uns ein ganz spezielles Rezept ausgesucht: das Samba Pale Ale


Neben den üblichen Zutaten - Hopfen und Malz - kommen hier auch Cornflakes, Haferflocken und Polenta als Stärkequellen zum Einsatz.


Auch den Brauprozess haben wir wieder leicht optimiert. Wir läutern direkt in den Einkocher ab, sodass wir die Würze schon während des Läuterns aufheizen können und das Würzekochen so beschleunigen.


Der Hopfen kommt komplett zur Vorderwürze in den Einkocher.


Da der Einkocher einen Überhitzungsschutz hat und sich immer wieder abdreht, haben wir zur Unterstützung einen Tauchsieder. Schaut vielleicht etwas wild aus, funktioniert aber recht gut.


Nach dem Hopfenseihen und abkühlen kommt am nächsten Tag die Hefe in den Gäreimer. Die arbeitet gern bei einer bestimmten Temperatur, in diesem Fall 20 Grad. Da die Raumtemperatur mittlerweile jahreszeitlich bedingt etwas zu hoch ist, kommt ein neues Setup zum Einsatz. Ein Kühlschrank in Kombination mit einem Inkbird-Temperaturkontroller erlaubt eine exakt kontrollierte Gärtemperatur. Damit werden wir in Zukunft auch untergärige Biere brauen können, die Gärtemperaturen um die 12 Grad brauchen.


... und wieder warten.