Donnerstag, 18. Oktober 2012

Das Scheißleben ...

... meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend von Andreas Altmann.


"Eine Geschichte aus der beschaulichen deutschen Provinz voller Misshandlungen, Demütigungen, bigotter, tätlicher Pfarrer und verkappter Nazis."
Sehr gutes Buch!

Wer sich jetzt fragt "wird da nicht mehr gekocht?" DOCH, jeden Tag, aber nichts neues. Heute gabs wieder mal ein Kürbisrisotto - immer wieder gut.


Mittwoch, 17. Oktober 2012

Wind

von Stephen King.


Ein neuer Roman der "dunklen Turm" Reihe. Eine Geschichte, in der Geschichte, in der Geschichte. Roland erzählt eine Geschichte aus seiner Kindheit und die Geschichte, die ihm seine Mutter immer erzählt hat. Wieso das jetzt mit dem dunklen Turm vermischt werden musste, weiß ich nicht.

Schönes Märchen.

Montag, 15. Oktober 2012

Tenacious D

Die beste Band der Welt hat in München in der Zenith Kulturhalle aufgespielt.


Vor 19 Uhr waren wir in der Halle und haben uns recht gute Plätze vor der Bühne gesichert. Eigentlich hätten wir noch weiter vor gehen können, aber sicher ist sicher, nicht dass dann das Gedrängel zu arg wird.

Vorgruppe waren The Sights - nett - haben aber das Publikum so gar nicht begeistern können.


Nach deren halbstündigen Auftritt wurde über eine halbe Stunde lang umgebaut und kurz nach 21 Uhr gings dann endlich mit Tenacious D los.


Eigentlich dachte ich, die Leute in unserer Umgebung haben eh alle harmlos ausgeschaut, aber denkste! Die braven Obernormalos haben zum Hüpfen, Stossen usw. angefangen und mich hats gleich mal einen halben Meter versetzt.


Die Stimmung war aber trotzdem echt genial, alle haben mitgesungen, echt cool! 

Fotografieren und Filmen war bei der Hüpferei leider nicht so möglich, aber ein bisschen was gibts hier zu sehen:



Mehr Videos vom Münchenauftritt von anderen Konzertbesuchern gibts auf Youtube.

Nach fast 2 Stunden wurde das Konzert mit "Baby", "Dio" und "Fuck her gently" beendet.

GRENZGENIAL!

Sonntag, 14. Oktober 2012

München

The D haben gerufen und wir sind nach München gedüst. Von St. Pölten aus sind wir in 4:15 h in München gewesen. Genächtigt haben wir im City Hotel, das liegt in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Gegend ist nicht prickelnd, Sexshops, Wettlokale und viele Sandler. Das Zimmer war allerdings sauber, ruhig und das Frühstück war auch gut.

Am Stachus und in der Kaufingerstraße ist man in wenigen Minuten und wird von den Menschenmassen überrannt.


Ganz begeistert waren wir vom Viktualienmarkt. Soviel Käse, Obst, Gemüse, Pilze und wieder soviele Menschen - irre!



Dem Deutschen Museum haben wir auch einen Besuch abgestattet. Was soll ich sagen, eine Menge, eine Riesenmenge an Information, aber wenn einen nicht wirklich was interessiert ist es eher langweilig. 


Am Samstag war auch noch schönes Wetter, deshalb sind wir in den Olympiapark gefahren und haben uns auch die BMW Welt angeschaut.


Im Englischen Garten haben wir den Eisbachsurfern zugeschaut.


Gegessen haben wir natürlich auch, leider nicht beim Schuhbeck, dort war kein Tisch mehr frei. Schuhbecks Kellner war allerdings der freundlichste den wir je erlebt haben. Es hat ihm leid getan, dass er keinen freien Tisch mehr hatte und er hat uns andere Lokale in der Nähe - weil es geregnet hat "dann brauchens ned so weit gehen" - empfohlen. Er ist sogar mit uns aus dem Lokal gegangen und hat uns alles gezeigt, ich dachte schon der geht jetzt mit uns mit. ;-)


Schweinsbratl, Leberkäs, Balkanteller und vieles mehr .. gut wars!

Das Pistazieneis vom Schubeck war auch sehr lecker, besonders gut war das Stanitzl und auch wieder sehr freundliche Verkäufer. 


Fazit: Nie wieder Städteurlaub! :-)
Irgendwie glaub ich fast, ich mag keine anderen Menschen, zumindest nicht in diesen Mengen. Überall wird man angerempelt, muss schauen wo man hintritt - furchtbar. Im Zug könnens den Mund nicht halten - furchtbar. Es könnte alles so schön sein, mit weniger Menschen. ;-)

Dienstag, 9. Oktober 2012

In einer Person

von John Irving.

So sehr habe ich mich auf diesen Roman gefreut. Endlich wieder mal ein dicker, fetter Irving. Eine schöne Geschichte. Ich habe vorher nichts über das Buch gelesen, ich wusste also nicht um was es geht als ich zu lesen anfing.

Zuviel Theater, zuviel Sex - viel zu wenig Geschichte! Es gibt schon einige witzige und ansprechende Stellen, aber insgesamt keine Geschichte! Schade.

Owen Meany ist und bleibt mein Lieblings-Irving.
"Weißt du noch, wie wir ihn immer über unsere Köpfe hochgehoben haben?" hatte sie mich gefragt. "Er war so leicht hochzuheben!" hatte Mary Beth Baird zu mir gesagt. "Er war federleicht - wog fast überhaupt nichts! Wie konnte er nur so leicht sein?" hatte mich die ehemalige Jungfrau Maria gefragt.
Wer da nicht eine Träne rausdrückt, dem ist nicht zu helfen! Wunderschön.

Als Abendessen gabs heute eine Kürbissuppe, kein neues Rezept, deshalb nur ein Foto:


Montag, 8. Oktober 2012

Krautstrudel

Was wie? Seit 2007 nicht mehr gekocht oder einfach das Kochdatum nicht mehr aufgeschrieben? ;-)

Man nehme:
1 kleiner Krautkopf, 1/2 P. Strudelteig (2 Blätter), 80 g Speck, 1/8 l Sauerrahm, 1 Ei, 1/2 TL Zucker, 1 Zwiebel, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kümmel, Butter

Das Kraut, ohne den harten Strunk, am besten mit einem Gemüsehobel in feine Streifen hobeln. Den Speck in Würfel schneiden, in einer Pfanne auslassen. Dann den Zucker im heißen Fett zergehen lassen, die fein geschnittene Zwiebel mitrösten, bis der Zucker karamellisiert. Danach das Kraut beigeben. Mit zerstoßenem (oder ganzem) Kümmel, geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer kräftig würzen und unter häufigem Rühren weich düsten.

Etwas auskühlen lassen und den mit Ei vermischten Sauerrahm unterheben. Backrohr auf 180 Grad O/U vorheizen.


Den fertigen Strudelteig laut Packungsanweisung vorbereiten (flüssige Butter zwischen die Blätter) und die Masse darauf verteilen. Die Ecken einschlagen, zusammenrollen und mit Butter bepinseln. Hier sollte man recht flott sein, da der Strudelteig recht schnell durchweicht und reißt.


Den Strudel auf ein Blech setzen und im heißen Rohr rund 30 Minuten backen.
Dazu gibts einen Joghurtdip (Joghurt, Salz, Pfeffer, Kräuter)


Viel Fülle, wenig Teig. :-)

Sonntag, 7. Oktober 2012

Schaumrollen und Eierlikör

Für den Besuch bei den Schwiegis habe ich Schaumrollen gemacht. Dieses Mal habe ich Clever-Blätterteig probiert. Geschmacklich ok, geht aber nicht besonders auf. Aus 2 Packungen Blätterteig habe ich 24 Rollen gemacht, mit einer Milch/Dottermischung bestrichen und bei 200 Grad 15 Minuten lang gebacken.

Bei der Füllung konnte ich mich nicht mehr erinnern, Eiklar zuerst steif aufschlagen und dann Zucker rein, oder schon vorher? Beim alten Rezept hatte ich das nicht so genau aufgeschrieben (mittlerweile ausgebessert).

Die Schaumrollenfülle für 24 (je 14 cm) Rollen: 75 ml Wasser mit 150 g Kristallzucker aufkochen lassen und dann 3 Minuten kochen lassen. In der Zwischenzeit 3 Eiweiße steif schlagen und 120 g Kristallzucker langsam einrieseln lassen. Den heißen Zuckersirup sofort nach den 3 Minuten in den Eischnee rühren und etwa 1 Minute weiterschlagen. Die abgekühlten Blätterteigrollen damit füllen.


Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sollte man aus 1 Eiklar, 50+40 g Zucker und 25 ml Wasser 8 Rollen füllen können.

Notiz 14.12.2013: Die Rollen statt 200 Grad O/U mit 180 Grad Heißluft 15 Minuten gebacken.

Was tun mit dem Dotter? Eierlikör!

4 Dotter, 1 P. Vanillezucker und 200 g Staubzucker über einem heißen Wasserbad schaumig rühren. Danach 160 ml Milch, 200 ml Schlagobers und 160 ml Korn unterrühren und in eine Flasche abfüllen.


Das schaumig Rühren hat irgendwie nicht so richtig geklappt, erst als ich einen Teil der Milch-Schlagobers-Korn-Mischung dazugegeben habe, hat sich der Zucker aufgelöst. Der erste Testlöffel hat auf jeden Fall ausgezeichnet geschmeckt. :-)