Samstag, 10. Oktober 2015

Bierfleisch mit Semmelknödel

Ein Rezept von der Frau Ziii.

Für 4 Portionen
Das Fleisch
1 kg Rindsschulter, 2 große oder 4 kleine Zwiebel, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 500 ml dunkles Bier (z.b. Hirter Morchel), 300 ml Suppe, Salz, Öl

Die Semmelknödel
5 Semmeln vom Vortag, 2 Eier, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, 1 TL fein gemahlene getrocknete Steinpilze, 1/2 Bund grob gehackte Petersilie, ca. 100-150 ml Milch

Rindfleisch in dicke Scheiben schneiden und anschließend in Streifen. Zwiebel der Länge nach halbieren und in Scheiben schneiden.

Etwas Öl in einen Bräter geben und die Rindfleischstreifen portionsweise scharf anbraten bis sie eine dunkle Färbung haben. Anschließend das Fleisch auf einen Teller geben.



Hitze reduzieren, noch etwas Öl in den Bräter geben und die Zwiebel rösten bis sie goldbraun sind.

Backofen auf 150 Grad O/U vorheizen. Ich weiß nicht wieso das in den Rezepten immer als erster Schritt steht, ich finds unnötig den Ofen schon so eine lange Zeit vorher aufzudrehen.

Fleisch zu den Zwiebeln in den Bräter geben und auch die Pfefferkörner. Salzen, und mit Bier und der Hälfte der Suppe aufgießen. Einmal kurz aufkochen lassen, Deckel drauf und für eine Stunde in den Ofen.


Die Semmeln in Würfel schneiden. Gewürze, Petersilie und Eier dazugeben und mit der Milch übergießen. Mit den Händen gut vermischen und leicht drücken - aber nicht zerdrücken! Etwa eine halbe Stunde ziehen lassen.


Anschließend die Feuchtigkeit der Masse prüfen. Wenn Sie die Semmeln in der Hand quetschen, sollten sie gut durchfeuchtet und gatschig sein, nicht aber total nass. Es darf beim Drücken keine Flüssigkeit austreten. Dann haben Sie eindeutig zuviel Milch erwischt. Bei meiner Mengenangabe müssen Sie aber eher noch ein bisserl Mineralwasser dazugeben, um die richtige Konsistenz zu erhalten.
Die Masse zu 12 Knödel formen, dabei fest pressen.


Nach einer Stunde sollte das Fleisch knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein. Eventuell noch die restliche Suppe dazu gießen und die Knödel einlegen. Die Temperatur auf 180 Grad O/U erhöhen und nochmal 40 Minuten garen.


Quelle: ziiikocht


Das Fleisch war zart, der Saft sehr gut.
Die Knödel waren unten gatschig und oben leicht gummig.
Nuja.

Es wird aber sicher nicht das letzte nachgekochte Gericht von Frau Ziii bleiben. Seit kurzem gibt es auch ein Kochbuch von ihr.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Em-eukal Bonbons

Em-eukal Husten- und Erfrischungsbonbons

Die klassischen Em-eukal kannte ich schon, alle anderen sind neu für mich und wurden natürlich von mir und vom Gatten getestet. 

 

Die klassischen schmecken mir sehr gut, Wildkirsche leider gar nicht. Salbei musste ich ausspucken, das ging leider gar nicht, der Gatte findet sie allerdings gut. Diese einzeln verpackten Zuckerl sind mir auch irgendwie zu groß im Mund, die kleinen haben ein besseres Mundgefühl.

 

Die wiederverschließbare Verpackung bei diesen kleinen "Erfrischungsbonbons" funktioniert sehr gut. Größe und Geschmack der Bonbons haben mich auch voll überzeugt!



Die Kinder Wildkirschbonbons haben mir leider gar nicht geschmeckt, die schmecken irgendwie medizinisch.


Die Auswahl an Em-eukal Bonbons habe ich übrigens vom Hersteller zur Verfügung gestellt bekommen. Sowas mach ich ja normal nicht, aber da ich die Zuckerl so auch kaufe (und ich natürlich kein Geld für den Blog-Artikel bekomme), fand ich's in dem Fall ganz OK :)

Samstag, 3. Oktober 2015

Schweinsfilet mit Safran-Fenchel-Gemüse

Zutaten für 2 Personen:
1 Schweinsfilet (ca. 40–50 dag), 1 EL Butterschmalz, 400 g mehlige Erdäpfel, 1-2 mittelgroße Fenchel, 50-100 ml Milch, 40 g Butter, 1 Knoblauchzehe, einige frische Thymianzweige, 1 Zwiebel, 1 dl Weißwein, Olivenöl, 1/2 kleine Bio-Orange (Saft und Schale), einige Safranfäden oder etwas Safranpulver, Salz, Pfeffer


Das Schweinsfilet salzen und pfeffern und in Butterschmalz von allen Seiten ca. 6 Minuten kräftig anbraten. Das Backrohr auf 100 Grad O/U vorheizen.


Das Schweinsfilet auf einen Gitterrost legen, ein Backblech darunterschieben damit der Saft nicht auf den Boden des Backrohrs tropft. Das Fleisch 50 Minuten garen.


In der Zwischenzeit den Fenchel in 2-3 mm dicke Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehe vierteln. Die Zwiebel in 2-3 mm dicke Scheiben schneiden. Erdäpfel schälen und würfeln und in Salzwasser ca. 20 Minuten weichkochen.


1/3 des Fenchels für das Püree in einer Pfanne (da kann man die Pfanne vom Anbraten verwenden - kurz auswischen) mit etwas Olivenöl und der Knoblauchzehe anschwitzen, Thymianblättchen dazugeben, mit etwas Wasser aufgießen und ca. 20 Minuten weichdünsten. Anschließend mit dem Stabmixer pürieren.


Die Erdäpfel abseihen und stampfen. Das Fenchelpüree und die Butter unterrühren. Je nach Festigkeit noch heiße Milch dazugeben. Salzen.

Den Safran in etwas Weißwein auflösen. Mit einem Zestenreißer von einer halben Orange die Schale abziehen und den Saft auspressen.

Den restlichen Fenchel mit der in Streifen geschnittenen Zwiebel in 2 EL Olivenöl (wieder selbe Pfanne) bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten anschwitzen. Mit dem "Safran-Wein" ablöschen, den Orangensaft und die Zesten dazugeben und kurz einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Das Fleisch aus dem Rohr holen und kurz in Alufolie rasten lassen.

Aufschneiden und anrichten.


Quelle: standard.at

Sehr, sehr gut!

Freitag, 2. Oktober 2015

Hirter Bier-Seminar in der Burgtaverne Kreuzenstein

Bier verkosten und gut essen, da sind wir dabei. Die Brauerei Hirt hat gemeinsam mit der Burgtaverne Kreuzenstein ein Bier-Seminar veranstaltet, bei dem man die verschiedenen Hirter Biere zu einem herbstlichen Menü probieren konnte.

Vom Bahnhof Leobendorf sind wir zur Burg raufspaziert (leider etwas verspätet, dazu weiter unten mehr).


Die Burg hat im abendlichen Sonnenlicht geglänzt und der Blick nach Wien ist auch jedesmal schön.


Zu jedem der 4 Gänge gabs ein bis zwei Sorten Bier.


Die Vorspeise: Hirschrohschinken auf Blattsalat, dazu Hirter Pils und Hirter 1270er
Beide Biere haben uns recht gut geschmeckt.


Danach eine cremige Suppe von Steinpilzen, dazu ein Hirter Biobier. Die Suppe war sehr kräftig und sehr gut, das Bier eher so la la.


Dazwischen gabs auch noch ein Weißbier einer anderen Brauerei zu kosten. Ich mag ja grundsätzlich kein Weißbier, der Gatte fands ganz ok.

Der Hauptgang war ein äußerst köstliches Ragout von Wildschwein und Wurzelgemüse, dazu Erdäpfelknödel und Cranberries.
Dazu wurde ein Hirter Herbst-Cult serviert - eigentlich das beste Bier des Abends. Gibts leider nur im Fass.



Da Hirter selber kein Indian Pale Ale braut, gabs stattdessen eins von der Gusswerk Brauerei. IPAs werden uns leider nie schmecken. Zum Dessert gabs ein Hirter Morchl. Für ein dunkles Bier fast zu wenig süß, hat uns leider auch nicht besonders geschmeckt.


Eine Maroni-Cremeschnitte gabs als Dessert und zum Verkosten eine Hirter Schokolade.


Schäpse machen sie auch in Hirt, wir durften einen Braumeisterbrand und einen Zigarrenbrand verkosten, beide gut.

Als Spezialität gabs dann noch einen Schluck "Beerique": ein Bockbier welches 3 Monate in einem Barriquefass nachgereift ist.


In der Zwischenzeit wars stockfinster geworden und wir haben uns nach einem schönen Abend mit gutem Essen und Getränken von der hell erleuchteten Burg verabschiedet.


Mit der Stirnlampe gings den unbeleuchteten Wanderweg runter nach Leobendorf - Gruslig! - und mit dem Zug heim.


Das einzig Negative an dem Abend zuletzt:
Wegen des Alkohols wollten wir nicht mit dem Auto fahren. An sich gibt es in der Region ein Ruftaxiservice namens ISTmobil. Nachdem man dort aber nicht mal auf eine Anfrage per Mail reagiert hat erschien uns das nicht sehr zuverlässig. Zum Glück haben wir aber direkt vor der Haustür eine ÖBB Postbusstation, von der aus man direkt nach Leobendorf fahren kann. Der Bus um 17:26 Uhr schien auch perfekt, wir haben extra in zwei Onlineroutenplanern und am Aushang bei der Station nachgeschaut. Ob wir den Bus mit unserer VOR-Jahreskarte gratis benutzen konnten, haben wir trotz langwieriger Recherche auf den Webseiten von ÖBB und VOR nicht rausgefunden. War aber eh wurscht, weil der Bus einfach nicht gekommen ist. Ein Anruf bei der Hotline hat leider wenig gebracht. Die wissen dort selber nicht ob ein bestimmter Bus gerade unterwegs ist oder vielleicht ein Gebrechen hat. Wir sind dann rasch zum Bahnhof gelaufen um die Schnellbahn um 17:46 Uhr zu erreichen. Am Ende waren wir jedenfalls mehr als 20 Minuten zu spät und die Veranstaltung hatte schon ohne uns angefangen. Danke liebe ÖBB!

Schade, dass es nicht öfter solche Menüs mit Bier- statt Weinbegleitung gibt, ist ja auch eine tolle Gelegenheit für eine Brauerei ihre Produkte vorzustellen.