Sonntag, 14. April 2013

Wirtshausbrennerei Krenn

Letztes Jahr waren wir in der Wirtshausbrennerei Krenn im Yspertal und haben ein ausgezeichnetes Degustationsmenü genossen. Direkt danach haben wir beschlossen, das machen wir jetzt jedes Jahr zur Eröffnung der Wandersaison.

Zum Einstieg gabs drei verschiedene Sorten hausgemachtes Brot mit Ei-, Bärlauch- und violetten Curryaufstrich. Unser Favorit war der Eiaufstrich.

Der Vorspeisenteller "Waldviertel"
  • Carpaccio vom Sika Hirsch (exzellent!)
  • Tafelspitzröllchen mit Roten Rüben Topfengervais (scharf!)
  • Frischlingssülzchen im Rexglas mit Kriecherlessig 
  • Lasagne vom Schafkäse mit Hanföl und Frühlingskräuter
Als Wein gabs Gelben Muskateller und Grünen Veltliner.


Bei der Suppe gabs die Wahl zwischen diesen beiden:
  • Bärlauchschaumsuppe mit hausgemachten Mohngrissini (endlich mal eine Suppe und kein Püree!)
  • Klare Rindsuppe mit Safran-Grieß-Nockerl
Der passende Wein dazu: Sauvignon Blanc.


Als Zwischengang wurden "Hausgemachte Erdäpfelnockerl mit Steinpilzen" serviert. Als alter Nockerlfan hätt ich mich in die eingraben können! Dazu gabs einen St. Laurent.


Beim Hauptgang durfte man sich zwischen Fleisch und Fisch entscheiden:
  • Zweierlei vom Yspertaler Lamm mit Rosa Filet, Knuspriger Waldviertler Knödel (genial!) und Speckfisolen
  • Gegrilltes Filet von der Lachsforelle auf Einkornrisotto, Bärlauch und Kurcumaschaum
Wir haben wieder beides genommen und jeder durfte beim andern mitnaschen. 
Der Wein dazu: Chardonnay und Zweigelt.


Der letzte Gang, die Dessertvariation "Martina"
  • Mohnmousse (super!) mit Kriecherlsauce (sehr süß!) 
  • Zweierlei Schokoparfait
  • Hanfauflauf mit Dahliensauce (wow! die müssen wir auch mal probieren)


Der Wein dazu: Welschriesling


Man kann natürlich nicht zum Krenn fahren und keinen Schnaps trinken. Die rote Williamsbirne war schon voriges Jahr unser Favorit. Der Kriecherlschnaps und die Wildkirsche haben uns dann den Rest gegeben. ;-)

Ausgezeichnetes Essen, perfekt passende Weinbegleitung, super freundliches Service und sehr gute Schnäpse! Unser Erwartungen waren groß und wurden noch übertroffen.

Leutln, fahrts zum Krenn! ... oder besser nicht, sonst kriegen wir kein Zimmer mehr! :-)

Samstag, 13. April 2013

Ysperklamm und Druidenweg

2007 hat uns das erste Mal das Wanderfieber gepackt und unsere erste Tour führte uns damals auf den Druidenweg ins Yspertal. Voriges Jahr waren wir auch wieder dort, da sind wir aber nur die Ysperklamm gegangen.


In der Klamm und auf den Wegen liegt teilweise noch Schnee. Das Wetter war etwas wechselhaft, mal Sonne mal Regen und Wind.


Der Gatte liebt ja die Kraxlerei auf den Felsen und hat natürlich wieder ein paar passende Caches ausgesucht.


Das letzte Stück am Druidenweg geht man auf der Straße, das ist leider recht langweilig.


Zur Belohnung und Stärkung gabs im Forellenhof frische Mohnzelten. Sehr, sehr gut!


Freitag, 12. April 2013

Taverna Filotimo

Ein neues Lokal in Stockerau, der Grieche "Taverna Filotimo" (ehemals Grubers Turmbräu). Heute war Eröffnung.


Als Vorspeise haben wir einen gemischten kalten Vorspeisenteller genommen. Riesige Portion, wie soll man das alleine essen? (Die gefüllten Weinblätter sieht man nicht mehr, die haben wir schon vor dem Fotografieren verspeist.) Einen gratis Ouzo gabs auch - brr - Mundwasser! ;-)


Zum Moussaka gabs einen Teller traurig aussehenden Krautsalat.


Jetzt muss ich leider was negatives schreiben: das Moussaka hat gerochen wie TK-Lasagne und geschmeckt wie TK-Lasagne. Schade.

Der Service war noch etwas holprig, aber es war ja auch der erste Tag. Obwohl man da ja wieder sagen könnte, da hätten sie sich gerade extra mehr bemühen können. ;-) ... und ja, ich hätte gerne frisches Besteck zu jedem Gang. ;-)

Wir werden auf jeden Fall nochmal hingehen.

Hey - Pippi Langstrumpf - die macht, was ihr gefällt

Happy Birthday Marlene! :-)


Fondanttiere haben wir schon gemacht, Personen noch nicht. Das ist also der erste Versuch und hat deshalb auch etwas länger gedauert. Für die Pippi haben wir zu zweit 4 Stunden gebraucht. Vielen Dank an den allerbesten Gatten, der immer an meiner Seite ist und mitwerkelt.

Eine Anleitung für eine Pippi Langstrumpf habe ich nicht gefunden, es gibt allerdings einige Pippi-Torten und diverse Figurenanleitungen, das hilft schon ein bisschen weiter.


Die richtige Größe zu finden und dann auch noch das passende Verhältnis von Körper, Beinen, Schuhen, Kopf und Armen ist nicht ganz so einfach und wir haben öfter mal alles neu geformt. Aus Godzilla-Armen wurden am Ende doch noch passende. ;-)


Der Kopf war eine Spielerei, zu groß, zu klein, nicht rund genug, der Mund zu groß, zu weit unten, zu weit oben. Für den richtigen Halt und die richtige Position haben wir ein Spaghetti durch Körper und Hals gesteckt, erst den Kopf darauf gesetzt und zur Weiterbearbeitung und Trocknung aber wieder runter genommen.

Für die Haare haben wir am längsten gebraucht. Eine runde Platte und die irgendwie zurechtschneiden und daraus Zöpfe flechten war nicht schön. Wir haben dann mit dem Extruder Würschtl rausgedrückt, geflochten und 2 Zöpfe mit einem Spaghetti zusammengeklebt und seitlich in den Kopf gesteckt. Der ganze Kopf wurde auch noch mit Extruderwürtschl belegt und - damit es nicht so gleichmäßig ausschaut - auch noch mit einzelnen kurzen Haaren belegt. Die Sommersprossen habe ich mit einem Zahnstocher gepunktet.


Für den Affen habe ich eine Anleitung bei Marianne gefunden, der war dann relativ schnell gemacht.


Er schaut zwar nicht genau wie Herr Nilsson aus, aber niedlich ist er trotzdem. ;-)


Den kleinen Onkel habe ich leicht verändert nach dieser Anleitung gemacht. Sicherheitshalber haben wir noch ein Bündel Stroh gebastelt um im Notfall den Kopf zu stützen.



Gebacken habe ich die übliche Schokotorte mit 6 Eiern in einer 26er Springform.

Für die Füllung habe ich 100 ml Schlagobers erhitzt und 150 g Milka Vollmilchschokolade darin aufgelöst, abgekühlt und vor dem Füllen aufgeschlagen. Für außenrum habe ich 200 ml Schlagobers erhitzt und 200 g Zartbitterkuvertüre aufgelöst und nicht aufgeschlagen auf die Torte gegeben. Fürs Überziehen habe ich 1 kg Fondant ausgerollt.


In der Zwischenzeit habe ich dann auch noch erfahren, dass sich das Geburtstagskind eine Smartiestorte wünscht, das passt aber eh ganz gut zum Thema Villa Kunterbunt!


Sonntag, 7. April 2013

Poolparty

Happy Birthday lieber Schwager!


Der Schwager wird 40, da muss schon eine besondere Torte her. Nach langen Überlegungen haben wir uns für eine Whirlpooltorte entschieden. Im Internet findet man einige "Pool Cakes". Richtig gefallen hat uns keine. Besonders die Menschen schauen immer so zusammengestückelt aus, die Arme angeklebt, das hat uns gar nicht gefallen.

Ich will uns ja nicht loben, aber die Körper aus einem Stück haben wir ganz gut hingekriegt. Die Figuren mit der richtigen Biegung, dass sie dann später auch in den Pool passen war nicht ganz so einfach - ich hoffe es passt.


J. steht auf orange und der Gatte hat ihr einen knappen Bikini gebastelt. :-)


Wie machen wir X. sehr sehr kurze Haare? Am besten gar nicht, der kriegt einen Hut aufgesetzt! ;-)


Zum Trocknen wurden alle in einen Karton gesetzt und gestützt. Zwei Entchen, eine Sektflasche, einen Sektkübel, ein 40er Schild und Flip Flops kommen noch als Dekoelemente dazu. Das Badetuch haben wir frisch beim Fertigstellen der Torte gemacht.


Gebacken habe ich 2 Torten (einmal mit Kakao, einmal ohne) in einer 26er Springform, je Torte also:
6 Eier, 375 g Staubzucker, 300 ml Öl, 300 ml Saft, 450 g griffiges Mehl, 1 P. Backpulver, 4 1/2 EL Kakao

Für die Füllung habe ich 200 ml Schlagobers erhitzt und 300 g Bensdorp Erdbeer-Rahm darin aufgelöst, abgekühlt und vor dem Füllen aufgeschlagen.

Für außenrum habe ich 300 ml Schlagobers erhitzt und 300 g Zartbitterkuvertüre aufgelöst und nicht aufgeschlagen auf die Torte gegeben.


Für den Fondant haben wir 1,5 kg mit Dark Brown und Caramel eingefärbt bzw. marmoriert und die Torte damit überzogen. Mit einem Lineal und einem ungebrauchten Kamm haben wir noch Nähte in den Pool gedrückt und danach die Torte über Nacht gekühlt. Am nächsten Tag haben wir sie auf das Cakeboard - in diesem Fall eine echte, gut abgewaschene Waschbetonplatte - gesetzt. Außerdem gabs die erste Sitzprobe.


Das Piping-Gel blau eingefärbt und im Pool verteilt.


Die Entchen reingesetzt, den Rand unten mit Hilfe des Extruders dekoriert. Das marmorierte Badetuch war ganz praktisch um einen kleinen Riss im Fondant zu verdecken. Für die Eiswürfel musste ein Gummibärchen sein Leben lassen.


Hier noch eine Übersicht der Details:


In Echt sind die zwei natürlich nicht so schrunzelig. ;-)


Freitag, 5. April 2013

Joachim Meyerhoff

Im März war Joachim Meyerhoff bei Willkommen Österreich und hat aus seinem Buch vorgelesen. Das fand ich ganz witzig, deshalb musste ich gleich beide Bücher lesen.


Sein erster Roman "Alle Toten fliegen hoch: Amerika" hat mir irgendwie besser gefallen, es ist eine durchgehende Geschichte. 

"Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war" besteht aus einzelnen Episoden. Die meisten allerdings auch recht amüsant.

Beide Bücher kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

Montag, 1. April 2013

Zwiebel Gorgonzola Pizza

Schon wieder ein Stepford Husband!

Für den Pizzateig ca. 220 g glattes Mehl, 20 g frische Germ, ein Schuss Öl, lauwarmes Wasser und Salz in die Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten. An einen warmen Ort stellen.

In der Zwischenzeit 1 rote Zwiebel und 2 geschälte Birnen in Streifen/Scheiben schneiden. 100 g Creme fraiche mit einem Ei verrühren, salzen und pfeffern.


Den Teig direkt am bemehlten Blech ausrollen. Mit der Creme fraiche Masse bestreichen. Mit Zwiebel und Birne belegen und am Ende noch ca. 100-150 g Gorgonzola darüber verteilen.

Im vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad Heißluft etwa 15 Minuten backen.


Sehr, sehr lecker!

Eine Runde durch die winterliche Au haben wir auch gedreht, durch den Schnee blitzen ab und zu Schneeglöckchen durch.