Sonntag, 14. Juni 2015

Wochenende

Gleich ums Eck gibts ein Erdbeerfeld und wir haben am Samstag Erdbeeren gepflückt und zu Marmelade verkocht.


"Wieso liegt da Papier am Bett?"
Ein Blick nach oben: "Ah, da war wohl eine Fliege auf der Lampe!"


Wenn der Boris schon auf der Kücheninsel liegt, dann muss er auch vermessen werden - 110 cm - vom Schwanz bis zum Kopf. 


Am 15. Juni sind sie 11 Monate alt. Beide haben leicht abgenommen, sie fressen viel weniger bei der Hitze. Boris hat 7,2 kg und Ben 5,5 kg.


Heut vormittag sind wir gemütlich mit dem Rad durch die Au und dann weiter die Donau entlang nach Tulln gefahren.


Am Rückweg, etwa 4 km vor Greifenstein gabs einen furchtbaren Knall und den Vorderreifen vom Rad des Gatten hat's zerrissen.


Er ist dann einfach langsam mit dem kaputten Reifen heimgefahren, weil 8 km gehen in der Hitze wär auch nicht lustig gewesen.

Zuhause haben wir dann alle ein bisschen gechillt - ein schönes heißes Wochenende!


Mittwoch, 10. Juni 2015

Kindeswohl

von Ian McEwan.

Anfangs wars mir zu juristisch, aber dann wars eigentlich ok. ;-)

Sonntag, 7. Juni 2015

Spargel-Lachs-Nudeln

500 g grüner Spargel, 300 g Lachs, 120 g Teigwaren, 1 P. Brunch, Salz, Pfeffer, Currypulver, Knoblauchpulver, Mehl, Olivenöl


Die holzigen Enden vom Spargel abschneiden, den Spargel in ca. 3 cm lange Stücke schneiden - Köpfe übrig lassen. Den Lachs in Würfel schneiden, salzen, pfeffern und Currypulver darüber streuen, in Mehl wenden.


Die Spargelstücke ca. 4 Minuten kochen, herausnehmen und die Teigwaren nach Packungsanleitung kochen. Die Spargelköpfe in Olivenöl anbraten. Salzen, pfeffern und das Knoblauchpulver dazugeben. Aus der Pfanne nehmen und den Lachs anbraten.

In einer zweiten Pfanne den Brunch "schmelzen" - eventuell noch etwas Nudelkochwasser dazu geben. Spargel und Nudeln dazugeben und gut durchrühren. Mit den Lachswürfeln servieren.


Samstag, 6. Juni 2015

Rock in Vienna 2015

Als vor einigen Monaten das Festival angekündigt wurde, haben wir uns zwei 3-Tagespässe um je 149,- gekauft. Ein Festival in Wien auf der Donauinsel ist für uns natürlich super praktisch, wir können direkt mit dem Zug an- und abreisen und daheim schlafen.

Rock in Vienna hat eine eigene Homepage, eine Facebookseite und einen Twitteraccount. Leider wurde vom Veranstalter wenig bis gar nichts kommuniziert oder auf Fragen der Fans geantwortet. Erst kurz vor Beginn des Festivals gab es dann einen Geländeplan, der mehr als lächerlich ist und nicht zu vergleichen mit anderen Festivals (z.b. Nova Rock). Der Timetable wurde auch erst sehr spät bekannt gegeben. Ich bekam zumindest über Twitter ein bisschen Auskunft.

Am ersten Tag sind wir rechtzeitig von daheim los um Body Count feat. Ice-T zu sehen. Das ging sich dann mal gerade so aus, Schuld war diesmal nicht die ÖBB. Die Beschriftung beim Zugang war groß und deutlich, nur die Absperrung passte nicht dazu. Es gab dann Eingänge für Tagestickets (kaum Leute), einen VIP (niemand) und einen für 3-Tagespässe. Bei den 3-Tagespässen war die Schlange riesig. Diese Eingänge waren nur durch unlesbare, handgeschriebene A4-Zettel gekennzeichnet. Eindeutig eine Fehlplanung und die Leute waren zu recht angepisst.


Die Bierausschank am ersten Tag war auch etwas zach. Unbeholfene Mädls und Burschen, die wohl noch nie in ihrem Leben Bier gezapft oder Leute bedient haben, nuja. Dass ein Soda 5 Euro kostet - genausoviel wie ein Bier - ist auch nicht ok. Über Facebook und Zeitungsartikel hat man dann am 2. und 3. Tag gelesen, dass es bei den Klos auch gratis Trinkwasser gibt, der Veranstalter schreibt dazu nichts.

Die Klos: ich bin immer nur zu denselben Klos gegangen und da sind am ersten Tag schon 2 übergelaufen, meins war sauber aber sehr finster. Zum Händewaschen gabs dort aber leider nichts, das war nur bei den Männern bzw. bei anderen Klos. Bissl ärgerlich.

Kulinarisch: Nudeln, Leberkäse, Würschtl, Frittiertes, usw. da ist für jeden was dabei. Die Fish & Chips und die Currywurst haben gut geschmeckt.


Die Musik am ersten Tag - viel zu laut und der Sound schlecht, bei allen Bands!
Body Count feat. Ice-T für mich und den Gatten ein Klassiker. Body Count habe ich früher in meiner Micramouse mit voller Lautstärke gehört - WÖD! :-)


Faith no more war die größte Enttäuschung. Blumendeko und Lederhose. Der Sänger früher mal Top, jetzt nur mehr Flop. Das neue Album furchtbar.

Metallica! Laut, schnell und zu spät begonnen. Mir wars teilweise zuviel Gitarrengeschwurbel, aber sie bringens immer noch!

Am zweiten Tag mussten wir nur das Security-abgrapschen über uns ergehen lassen und waren schnell drin. Es wurde auch jedes Packl Tschick nach Drogen abgesucht - lächerlich - und gefunden haben sie wohl nichts so wie es bei Muse gerochen hat. :-)

Die Musik war am zweiten Tag viel leiser und der Sound viel viel besser.

The Hives haben die Sau rausgelassen, die sind einfach eine geile Liveband! Bei Incubus haben wir was gefuttert und dann sind wir ein Stück nach vorne zu Muse.


Platz war eigentlich genug, vorne das übliche Gedränge, aber ab der Mitte sind alle locker gestanden. Muse ist nicht so meins, obwohl die schnellen Sachen auch wirklich gut sind und die Show war schon ganz ok.


Am dritten Tag waren viel weniger Leute am Gelände und kein Mensch bei den Bierständen. Wir haben uns Limp Bizkit angehört. Gut, aber zwischendurch kam die Musik vom Band und Fred Durst wirkte ein bisschen unmotiviert. Bei Sabaton war ein ganzes Orchester auf der Bühne, hat auch nichts genützt, die Musik hat uns nicht gefallen.


Für Kiss habe ich mir extra Gehörschutz gekauft - ich bin ja ein Knallangsthase - und in den Zeitungen stand "bei KISS wirds ordentlich krachen". Es hat gekracht, war aber erträglich. Die Show selbst war nicht aufregend und das Publikum hats meiner Meinung nach auch nicht richtig gepackt, neben mir wurde nicht mal geschunkelt oder gewackelt.


Fazit:
schlechter Socialmediasupport, wenige Infos vom Veranstalter, schlechte Beschriftungen/Wegweiser, schlechte Organisation, unnötiger Funpark, T-Mobile Netz hat nicht funktioniert, der Sound war teilweise nicht gut. Dafür waren die 2 Bühnen nebeneinander sehr praktisch, das Essen war gut, die Klos sauber und die Anreise mit den Öffis ist schon sehr praktisch - obwohl das Schwagertaxi auch sehr angenehm war :-)

Für 2016 wünsche ich mir auf jeden Fall bessere Bands und zwar: Dragonforce, Steel Panther, Tenacious D, Foo Fighters und QOTSA!

Samstag, 30. Mai 2015

Überbackene Spargel-Schinken-Palatschinken

Für 3 Personen:
Für die Palatschinken (12 Stück):
50 g Butter, 250 g glattes Mehl, 2 Eier, 250 ml Milch, eine Prise Salz, 200 ml Sprudelwasser, 4 EL Butterschmalz

Für die Bechamel-Sauce:
20 g Butter, 20 g Mehl, 250 ml Milch, Salz, Muskat, Pfeffer

Außerdem:
500 g Spargel (12 Stangen), 250 g Ricotta, 1/2 Bund gehackter Petersilie, Salz, Pfeffer, 6 Scheiben Schinken, 80 g Parmesankäse

Für die Palatschinken Butter zerlassen. Mehl,  Eier, Milch und eine Prise Salz verrühren, zerlassene Butter und Mineralwasser bei laufendem Mixer dazugeben und glattrühren. Teig 30 Minuten quellen lassen. Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen und aus dem Teig dünne Palatschinken backen. Bis zur weiteren Verwendung beiseite stellen. Im Originalrezept werden aus dieser Menge Teig 4 dünne Crespella gebacken, wie das gehen soll ist mir nicht klar. Ich habe aus dieser Menge Teig 12 Stück dünne Palatschinken gebacken.


Für die Bechamelsauce Butter in einem Topf erhitzen, Mehl dazugeben und sofort mit einem Schneebesen verrühren. Milch nach und nach dazugeben und mit dem Schneebesen rühren, damit keine Klumpen entstehen. Ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen.

Spargel schälen, holzige Enden entfernen und ca. 8 Minuten bissfest garen. Abgießen und abschrecken.


Ricotta mit der gehackten Petersilie, Salz und Pfeffer verrühren. Jeweils 1/6 der Ricottamasse auf je einer Palatschinke verstreichen, mit je einer Scheibe Schinken und 2 Stangen Spargel belegen und zusammenrollen.


Palatschinken nebeneinander in eine gebutterte Auflaufform legen, mit der Bechamelsauce übergießen, mit geriebenem Parmesankäse bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad O/U ca. 30 Minuten überbacken.


Quelle: new kitch on the blog


Geschmeckt hats sehr gut!


Dass die Palatschinkenmenge nicht gepasst hat, finde ich schon komisch. Es wird auch im Originalrezept mit keinem Wort erwähnt, dass die Menge viel zu viel ist - schon eigenartig in einem Kochblog. Wir haben die restlichen Palatschinken am nächsten Tag in der Mikrowelle aufgewärmt und mit Nutella und Marmelade gefüllt verspeist.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Pita

Für 6 Stück Pita:
250 g glattes Mehl, 7 g frische Germ, ca. 145 ml lauwarmes Wasser, 1 TL Salz, 1 EL Öl

Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen.


Den Backofen und das Backblech auf 250 Grad O/U - oder so wie bei mir auf 280 Grad - aufheizen.

Aus dem Teig 6 gleich große Kugeln formen und 10 Minuten entspannen lassen.

Jede Kugel mit dem Nudelwalker auf 5 mm ausrollen.


Je 3 Pitas aufs Blech legen und 5 Minuten backen.


Quelle: kochtopf