Sonntag, 15. Juni 2014

Nova Rock 2014

10 Jahre Nova Rock - 10-jähriger Hochzeitstag, da passt das Diamond VIP Ticket ja wie die Faust aufs Aug.


Untertags in der Therme und nachmittags mit dem Shuttlebus aufs Festivalgelände. Eine Überraschung war allerdings der 20 minütige Hatscher vom Shuttlebusparkplatz zum Festivaleingang, mit dem hat keiner gerechnet. Die erste Band am Freitag auf der Blue Stage war "Seether", sehr rockig. Der Weg von der Blue Stage zur Red Stage ist auch wieder ein ca. 10 Minuten langer Hatscher.


Auf der Red Stage haben wir uns die sexistischen, aber wirklich hervorragenden "Steel Panther" angeschaut und jede Menge Brüste gesehen. ;-)


Weiter gings mit "Slayer", sehr heftig aber auch gut. Dann gings wieder auf die Blue Stage zu "Limp Bizkit" - die spielen auch immer dasselbe - und wieder zurück auf die Red Stage zu "Volbeat". Die haben uns sehr gut gefallen - musikalisch - die Feuerwerksknallerei hat mir das Konzert leider vermiest und wir sind zu "Prodigy" gegangen. Ja eh, auch nichts neues. ;-)


Am zweiten Tag sind wir gerade rechtzeitig zu "Awolnation" auf die Red Stage gekommen. Spitze! "Sunrise Avenue" haben wir uns nur kurz angehört, die sind gar arg poppig. Beim Asia Wok haben wir uns gefragt, kennen sie Glutamat nicht, weil sie noch nie eines gekauft haben oder ist es ein Spaß oder sind sie wirklich so doof? ;-)


Jede Menge los war auch und es war immer extremst staubig.


"Iron Maiden" haben dann auch noch aufgegeigt. Später hätte es noch die Wahl zwischen "Seeed" und "David Hasselhoff" gegeben. Hat uns aber beides nicht sonderlich interessiert bzw. wollten wir nicht noch 3 Stunden auf den Shuttlebus warten.


"Fettes Brot" war für uns der Starter am Tag 3, die machen Gute-Laune-Musik und jeder hat mitgeschunkelt und -gesungen.


Auf der Blue Stage hat "Rob Zombie" gespielt und es war noch jede Menge Platz im Wavebreaker, deshalb haben wir uns ins Getümmel gestürzt. Auf dem Foto rechts unten ist er ganz klein neben dem Schild zu sehen, Rob Zombie ist nämlich bei der Wavebreaker-Absperrung durchs Publikum gelaufen - urcool!


Danach waren "Avenged Sevenfold" dran. Die gefallen uns eigentlich ganz gut, auf der Bühne wars dann allerdings ein bisschen lasch.



Auf der Red Stage haben wir uns dann "Soundgarden" angehört und -geschaut. Der Chris Cornell singt schon geil, da kann man nicht meckern.


Das Kulinarische fehlt ja noch:


Neben dem üblichen Festivalfastfood gabs auch die Genussarena Burgenland mit Spezialitäten aus der Region. Das Spanferkel hat uns sooo angelacht, war aber dann leider eine Enttäuschung. Geschmacklich sehr gut, aber 2/3 der Portion waren reines Fett. Die Steppenrindkäsekrainer war ausgezeichnet.


Zu guter Letzt haben dann noch "Black Sabbath" gespielt. Ja eh, gefällt mir nicht so. Zum Schluss gabs noch ein Feuerwerk.


Insgesamt war es irgendwie netter als am Frequency, weniger - oder eigentlich gar keine Anrempler, viele noch ältere Leute! ;-), weniger Jugendliche. Keine Stänkerer, keine unguten Leute. Der VIP-Bereich bei der Blue Stage ist viel größer und mit mehr Sitzgelegenheiten als am Frequency, dafür leider weniger Klos. Der VIP-Bereich auf der Red Stage mit nur einem Dixie-Klo ist eine Frechheit - aber dafür gibts Leinwände auf der Red Stage, die gibts am Frequency nicht (dort gibts eigentlich gar keinen VIP-Bereich auf der zweiten Stage).

Wurscht .. zum Meckern gibts immer was! ;-)

SPITZE WARS! :-)

Montag, 9. Juni 2014

Pielach-Durchbruch

Eine Wanderung aus dem Rother Wachau Wanderführer, sie verspricht "eine romantische Talenge".

In Haunoldstein sind wir losgewandert. Entlang der Pielach wurde ich von zig Gelsen gestochen, da wars auch schon vorbei mit der Romantik. Die Ruine Osterburg half da auch nicht viel.


Raus aus dem Tal wars zwar mit den Gelsen vorbei, dafür hat einem die Sonne aufs Hirn geknallt. Auch nicht prickelnd - und auf einer normalen Straße rumlatschen sowieso nicht. Wir haben die Route daher leicht abgekürzt.


Der Rückweg führte wieder durchs Tal der Pielach, diesmal am anderen Ufer. Da gab es dann nicht nur Gelsen, sondern auch Brennessel - yippie - und freilaufende Hunde - grrrrrrrr.


Eigentlich haben wir uns die ganze Zeit gedacht, dass es schön wäre auf dem Fluss zu paddeln und dann kommt doch glatt wer im selben Kanu wie unsres daher gepaddelt!


Verzichtbar. ;-)

Sonntag, 8. Juni 2014

Sealsfield-Stein

Wandern im Ausland, welch ein Abenteuer! Na gut, es war nur 3 km hinter der Grenze in Tschechien.

Von Havraniky gings durch Heidelandschaft und Wald runter zur Thaya.


Ein kurzer Abstecher führt über eine Hängebrücke auf die Halbinsel Sobes.


Danach erst immer die Thaya entlang und dann durch einen Graben - verfolgt von zig Gelsen - rauf auf ein Felsenriff benannt nach dem Schriftsteller Charles Sealsfield. Von dort schaut man runter auf die Thaya und viel Wald.


Durch Wald und über Heide führt dann auch der Rückweg zum Startpunkt.


Danach haben wir uns mit einem Mittagessen im Retzbacherhof belohnt. Das Lokal war ausreserviert, die Chefin hat aber trotzdem noch ein Plätzchen für uns organisiert. Die gebratene Sardine, die selbstgemachten Nudeln mit Spargel, das Roastbeef mit Spargel und das Faschierte Laibchen waren sehr gut. Die Mohnnudeln leider nicht, die habe ich zurückgeschickt.

Samstag, 7. Juni 2014

Heiße Wurst

Endlich mal ein Abend der warm genug ist zum draußen sitzen!

Beim Fleischer haben wir verschiedene Würstl gekauft und verkostet.


Rostbratwürstel und Bratwürstel gut aber unauffällig.
Die Mozzarella-Bratwürstel weich, quasi Weißwürschtl mit Käse.
Unser Favoriten waren die Weinviertler Käsewinzer - Obacht, die spritzen beim Reinschneiden! - und die Lammbratwürstel.


Dazu gabs diverses Senf und Ketchup-Zeugs, Paradeisersalat und Johann Lafers Steirischen Kartoffel-Gurkensalat.


Als Dessert gabs ein selbstgemachtes Erdbeereis (sehr gut!) auf Stanitzel vom Manner (nicht aufregend).


Sonntag, 1. Juni 2014

Lauwarmer Salat von Schinkenknödeln

Am Vormittag haben wir einen Cache-Spaziergang durch den Rohrwald gemacht, Holunderblüten gepflückt und daheim gleich einen Sirup angesetzt.


Zu Mittag gabs dann aus dem "großen Lafer" folgendes:

125 g Semmelwürfel, 1 kleine Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 10 g Butter, 100 ml Milch, 1 Ei, 50 g gewürfelten Schinken, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Salbei, Petersilie

2 Paradeiser, 1 kleine rote Zwiebel, 125 g Büffelmozzarella, 30 ml Weißweinessig, Zucker, Salz, Pfeffer, 30 ml Distelöl, Basilikum


Semmelwürfel in eine Schüssel geben. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln, in der Butter andünsten. Ich hab auch noch Salbei dazugegeben. Mit Milch ablöschen und 2 Minuten köcheln lassen. Die Milchmischung über die Semmelwürfel gießen. Ei, Schinken und Petersilie dazugeben, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Alles gut mischen und 10 Minuten durchziehen lassen. Die Masse in Klarsicht- und Alufolie wickeln und in leicht siedendem Wasser 30 Minuten ziehen lassen. Auswickeln, 10 Minuten abkühlen lassen und in Scheiben schneiden.

Die Paradeiser waschen und in Scheiben schneiden, dabei den Stielansatz entfernen. Zwiebel schälen, in Spalten schneiden. Mozzarella in Scheiben schneiden. Essig mit 1 Prise Zucker, Salz und Pfeffer verrühren, Distelöl unterschlagen.


Auf einem Teller anrichten und das Dressing darüber gießen. Mit Basilikumblättern garnieren.


Hat super geschmeckt!