Sonntag, 25. September 2016

Förthof - Dürnstein - Vogelberg - Fesslhütte - Förthof

Es gibt im Rother Wanderführer Wachau zwei Streckenwanderungen, die sich ideal zu einer Runde kombinieren lassen.


Start ist in Förthof bei Stein bei Krems.


In sanftem Auf und Ab geht es durch typische Wachaulandschaft an Unterloiben vorbei nach Dürnstein.


Jeder freie Quadratmeter wird für Weinstöcke genutzt, so gab es auch viel zu kosten. :-)


Kurz vor Dürnstein wird es felsiger und man sieht die Ruine und den Klettergarten. Durch Dürnstein selbst geht man dann ganz schnell, weil die vielen Touristen nerven. ;-)


Gleich nach Dürnstein steigt man den Vogelbergsteig nach oben. Immer wieder toll!


Oben angekommen haben wir schnell den Flüssigkeitshaushalt bei der Fesslhütte wieder aufgefüllt. Danach gehts eher fad stetig durch den Wald bergab zum Auto.


Schöne Runde.

Samstag, 24. September 2016

Bierfleisch mit Semmelknödel

Zutaten Fleisch:
1 kg Rindfleisch (z.b. Gulaschfleisch), 4 große Karotten, 1/2 Sellerieknolle, 2 gelbe Zwiebeln, 3 EL Sonnenblumenöl oder Butterschmalz, 3 EL Tomatenmark, 1 EL griffiges Mehl, 1 l dunkles Bier, 500 ml Rindssuppe, je 8 Thymian- und Majoranstängel, Salz und Pfeffer


Zutaten Knödel:
250 g altbackene Semmeln oder Semmelwürfel, 1 gelbe Zwiebel, 200 ml Milch, 60 g Bergkäse, 2 Eier, evtl. ca 1 EL Speisestärke, Salz und Pfeffer

Fleisch kalt abspülen, trocken tupfen und in 4-5 cm große Würfel schneiden. Karotten schälen, der Länge nach halbieren und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Sellerie schälen und in ca. 4 cm große Würfel schneiden. Zwiebel schälen und in breite Streifen schneiden.


Einen Bräter mit schwerem Boden bei starker Temperatur erhitzen. 2 EL Öl darin stark erhitzen. Die Fleischwürfel scharf anbraten. Mit 1 Prise Salz würzen und weiterbraten, bis das Fleisch Saft zieht. Den Saft einkochen lassen, bis sich am Topfboden ein dunkler Bratensatz bildet. Fleisch auf einen Teller legen. Das restliche Öl im Topf erhitzen und das Gemüse darin kurz anrösten. Tomatenmark und Mehl einrühren und 1 Minute mitrösten. Bier und Suppe unter Rühren dazugießen. Fleisch hineingeben und mit Salz würzen. Kräuterstängel zum Fleisch geben. Das Fleisch nicht zugedeckt - ich habs die letzte 3/4 Stunde zugedeckt - bei schwacher Hitze ca. 2 Stunden leicht köcheln lassen.


Währenddessen für die Knödel die Semmeln in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Zwiebel schälen und fein würfeln. Milch und Zwiebel in einem Topf kurz aufkochen lassen und über die Semmelwürfel gießen. Käse fein reiben und mit den Eiern unterkneten. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 60 Minuten ziehen lassen.


Ca. 4 l Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Einen kleinen Probeknödel formen und in das siedende Wasser geben. Zerfällt er, Speisestärke in die restliche Knödelmasse einkneten. Die Masse mit angefeuchteten Händen zu 8 Knödel formen. Knödel in das siedende Salzwasser geben und nicht zugedeckt 15-20 Minuten gar ziehen lassen. Abtropfen lassen.


Kräuterstängel aus dem Bierfleisch nehmen. Fleisch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag kann die Sauce auch noch mit Speisestärke etwas eindicken.


Bierfleisch mit Knödel anrichten.


Quelle: frisch gekocht


Die Knödel waren nicht besonders, für unseren Geschmack viel zu weich und labbrig. Serviettenknödel schmecken uns besser.

Das Fleisch, die Karotten und die Sauce waren gut. Der Sellerie war leider bitter, da würde ich weniger oder ein anderes Gemüse reingeben.

Donnerstag, 22. September 2016

Montag, 19. September 2016

Sonntag, 18. September 2016

Treberbrot

300 g Treber (Nebenprodukt beim Bierbrauen), 600 g Mehl (300 g Dinkel, 300 g Mehl glatt), 1/2 Würfel frische Germ, ca. 350 ml lauwarmes Bier, 2 TL Salz, 20 g  weiche Butter


Treber, Mehl, Germ, Wasser und Butter kräftig durchkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem Geschirrtuch zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.


Nach ca. einer Stunde sollte sich der Teig verdoppelt haben. Nun das Salz auf einer bemehlten Arbeitsfläche kräftig unterkneten. Den Brotteig zu einem Laib formen und nochmal kurz gehen lassen während das Backrohr aufheizt.


Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Das Treberbrot auf der mittleren Schiene 50 – 60 Minuten backen.


Quelle: Zwergenprinzessin


Schmeckt gut, aber etwas trocken.



Samstag, 17. September 2016

Flammkuchen mit Kürbis

200 g Mehl, 2 EL Öl, 125 ml Wasser, Salz
1/2 Becher Sauerrahm, 1 kleines Stück Kürbis, 2 Frühlingszwiebel, 80 g Speck, Salz und Pfeffer

Aus Mehl, Öl, Wasser und Salz einen Knetteig herstellen.
Kürbis in dünne Spalten schneiden. Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Speck ebenfalls in dünne, schmale Streifen schneiden. Teig sehr dünn ausrollen, mit Sauerrahm bestreichen.

Kürbis, Frühlingszwiebel und Speck darauf verteilen, salzen und pfeffern. Im vorgeheizten Rohr bei 230 Grad in ca. 15 Minuten knusprig backen.


Sehr gut!


Wir brauen Bier - Brautag

Endlich ist es soweit, unser erster Brautag! Die notwendigen Utensilien haben wir alle beisammen und um 8:45 Uhr legen wir los.

Als erstes werden 20 Liter Leitungswasser im Einkocher auf 70 Grad erhitzt.


In der Zwischenzeit wird das Malz abgewogen. Für unser Rezept haben wir 4,5 kg Pilsner-Malz und 500 g Karamell-Malz verwendet. Malz ist Getreide, das erst kurz in Wasser eingeweicht und dann langsam getrocknet bzw. gedörrt wird. Kaufen kann man das ungeschrotet oder auch bereits geschrotet.


Das Malz wird dann in das heiße Wasser eingerührt und 90 Minuten lang bei 66/67 Grad gerührt. Dabei wird die Stärke aus dem Getreide mithilfe von Enzymen in verschiedene Zucker umgewandelt.


 Mit einer Jodprobe lässt sich nachweisen, ob die gesamte Stärke umgewandelt wurde.


Jetzt wird der sogenannte Läutereimer mit der Läuterhexe vorbereitet und die Maische umgeschöpft.


Während der Läuterruhe setzen sich die festen Bestandteile unten ab und bilden einen natürlichen Filter, den sogenannten Treber. Parallel dazu werden noch ca. 14 Liter Trinkwasser auf 76 Grad erhitzt, der sogenannte Nachguss.

Jetzt öffnet man den Hahn am Läutereimer und lässt den ersten Liter der Flüssigkeit ab. Der ist noch recht trüb und wird daher einfach wieder oben in den Läutereimer gegossen.


Das wiederholt man, bis die Flüssigkeit klar aus dem Hahn kommt. Diese lässt man jetzt über einen Schlauch wieder in den gereinigten Einkocher laufen.


Sobald der Flüssigkeitsstand so weit sinkt, dass der Treber sichtbar wird füllt man schrittweise den Nachguss in den Läutereimer. Sinn und Zweck der Übung ist es alle Inhaltsstoffe aus dem Treber auszuspülen.


Wenn der Einkocher voll ist, beendet man das Läutern und kann den ausgelaugten Treber sammeln, um damit später ein Treberbrot zu backen.


Jetzt kann man auch zum ersten Mal die Stammwürze messen, das ist quasi der Zuckergehalt der gewonnenen Flüssigkeit. Das waren bei uns 14 Grad Plato.

Für den nächsten Schritt haben wir den Einkocher auf die Terrasse gestellt. Der Einkocher muss jetzt auf Kochtemperatur gebracht werden, was doch eine Weile dauert.


In dieser Zeit kann man den benötigten Hopfen (Tettnanger Bio Aromahopfen) abwiegen. Ein Teil kommt in den Einkocher sobald die Würze kocht. Dieser sorgt für die Bitterkeit des Bieres.


Das Kochen dient einerseits zur Sterilisation und andererseits werden unerwünschte Eiweiße ausgeschieden.


Nach 90 Minuten erfolgt die zweite Hopfengabe, diese ist für das Aroma gedacht. Danach wird der Einkocher abgeschaltet. Nachdem sich die thermische Bewegung beruhigt hat, bringt man die Würze mit dem Braupaddel in Rotation (Whirlpool) und wartet etwa 20 Minuten.


Wie in einer Zentrifuge trennen sich Flüssigkeit und feste Bestandteile, die sich in der Mitte im Trubkegel absetzen. Die Würze wird nun über den Hahn abgelassen und zusätzlich mit einem Filter geklärt.


Dadurch dass ein Teil der Flüssigkeit verkocht ist, hat sich auch die Stammwürze geändert. Nun kann mit abgekochtem Wasser auf den gewünschten Wert verdünnt werden.


Am Ende hatten wir 18 Liter mit der gewünschten Stammwürze von 14 Grad Plato.


Diese muss nun auf Raumtemperatur abkühlen. Ohne aktive Kühlung dauert das mehrere Stunden bzw. über Nacht. Wir haben dann noch alles geputzt und um 17 Uhr war Feierabend.

Am nächsten Tag in der Früh folgt der Einsatz der Hefe, in unserem Fall Trockenhefe vom Typ Danstar Nottingham Ale. Diese sogenannte obergärige Hefe arbeitet gut bei Raumtemperatur.


Zuerst wird sie in abgekochtem Wasser mit etwa 35 Grad rehydriert, quasi aufgeweckt. Dann kommt sie in den Gäreimer zur Würze.


Durch Aufschöpfen bringt man Sauerstoff in die Würze. Jetzt wird der Eimer dicht verschlossen, das Gärröhrchen im Deckel erlaubt ein entweichen der Kohlensäure. Die Hefe hat jetzt nämlich die Aufgabe, den Zucker in Alkohol und Kohlensäure umzuwandeln.


Nach ein paar Stunden war schon heftiges Blubbern zu bemerken und auf der Oberfläche hat sich ein Hefeteppich gebildet.

Diese Hauptgärung wird ca. 1 Woche in Anspruch nehmen. Dann folgt die Abfüllung in Flaschen und die Nachgärung.

STAY TUNED! ;-)