von Francesca Melandri.
Viel Geschichte und auch politisch, aber sehr gut.
20 g Mehl, 20 g Wasser, 10 g Sauerteigansatz
533 g Weizenmehl Typ 490, 133 g Roggenmehl Typ 700, 433 ml lauwarmes Wasser, 1,3 g frische Germ, 40 g aktiver Sauerteig, 15 g Salz
Sauerteigansatz mit Mehl und Wasser verrühren und einige Stunden stehen lassen bis er schöne Bläschen hat und aufgegangen ist.
Germ und Sauerteig mit dem Wasser vermischen. Dann alle Zutaten in einer Küchenmaschine ungefähr 10 Minuten lang zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Mit einem feuchten Tuch abdecken. Anschließend 2,5 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Dabei ungefähr jede Stunde dehnen und falten. Danach den Teig für 12 Stunden (über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus der Schüssel holen und vorsichtig in die gewünschte Brotform bringen. Nicht mehr kneten, nur leicht formen und mit dem Schluss nach unten weitere 3 Stunden bei Zimmertemperatur in einem gut bemehlten Gärkörbchen gehen lassen.
Den Backofen auf Klimagaren mit 3 Dampfstößen auf 220 °C vorheizen. Die 3 Dampfstöße gleich direkt nach dem ins Backrohr geben, auslösen und das Brot für 50 Minuten backen. Die letzten 10 Minuten auf 200 °C reduzieren.
Im Originalrezept wird das mit dem Sauerteigansatz anders gemacht bzw habe ich nicht verstanden was genau damit gemeint ist, deshalb habe ich das auf meine Art gemacht. Die Menge habe ich auch reduziert und die Backtemperatur und -zeit so gemacht wie bei der Madame Crousto.
Super Kruste und fluffige Krume.
Update 2023-10-30: Das Brot nochmal gebacken und den Sauerteig direkt aus dem Kühlschrank verwendet. Die Ruhe/Gehzeiten habe ich auch verändert und das Brot ist wunderbar geworden.
Samstag 13:00 Uhr Teig gemacht und nach 4 Stunden in den Kühlschrank gestellt. Dazwischen ab und zu direkt im Topf mit dem Teigspatel gezogen. Am nächsten Tag - nach 14 Stunden und 30 Minuten - aus dem Kühlschrank geholt, vorsichtig geformt und in das Gärkörbchen gegeben. 3 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen und dann wie beim letzten Mal gebacken.
250 g Topfen, 1 Ei, 70 g Butter, 130 g glattes Mehl, 1 Prise Salz, Zucker, 6 Marillen
Butter, Staubzucker, Brösel
Für den Topfenteig die Butter und das Ei flaumig in einer Schüssel verrühren. Danach den Topfen, Mehl und Salz hinzugeben und gut durchkneten bis ein Teig entsteht. Die Masse ist weich, deshalb habe ich sie einige Stunden in den Kühlschrank gestellt.
Die Marillen gut waschen, abtrocknen und den Kern
entfernen (mit einem Kochlöffelstiel). In das Loch Zucker streuen.
Den Teig in 6 gleich große Stücke aufteilen und die einzelnen Teigteile zu einer flachen runden Teigscheibe drücken. Die Marille reinlegen, mit Teig umhüllen und Knödel formen.
In einen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, die Marillenknödel ins Wasser geben und schwach siedend für rund 10 - 12 Minuten gar kochen - das merkt man wenn die Knödel an der Wasseroberfläche schwimmen. (naja, die schwimmen fast die ganze Zeit oben, aber gegen Ende der Zeit halt etwas mehr)
In der Zwischenzeit in einer Pfanne Butter erhitzen, Brösel und Staubzucker dazugeben und anrösten. Die fertig gekochten Topfenknödel in der Pfanne in den Semmelbröseln wälzen.
Der Topfenteig ist nicht so fluffig wie bei diesem Rezept, ist aber viel besser zu verarbeiten und hält glaub ich besser. Die Marillen waren eventuell auch etwas zu groß und nicht richtig weich nach 12 Minuten Kochzeit.