9 creative Craftbiere von neun österreichischen Privatbrauereien, den "Culturbrauern"
Sanjana IPA von ZWETTLER - IPA halt, örks :-)
Black Bock von FREISTÄDTER - sehr gut!
Vienna I.P. von SCHREMSER - sehr gut!
Imperial von TRUMER - sehr gut!
HerbstCULT von HIRTER - sehr gut!
11/11 von MURAUER - fruchtig und laff
Samichlaus Helles von EGGENBERG - bistdudeppert, süß, stark und sehr gut!
Gauder Steinbock Holzfassgereift von ZILLERTAL - sehr gut und spritzig, fast wie Sekt.
Mandarin Weizen von MOHREN - brrr, muss man nicht trinken.
Freitag, 13. November 2015
Mittwoch, 11. November 2015
Toskanische Pici
Zutaten für 2 Personen:
50 g Belugalinsen, 200 ml Gemüsesuppe, 2 rote Zwiebeln, 2 EL Olivenöl, 100 g Bauchspeck, 1 Knoblauchzehe, 2 TL Tomatenmark, 120 ml Rotwein, 1 kleiner Bund Petersilie, 100 g Maroni, 130 g Pici oder andere Teigwaren, 100 g Ricotta, Salz und Pfeffer
Linsen in der Gemüsesuppe für 5-8 Minuten bissfest kochen. Von der Herdplatte ziehen und zugedeckt ausdämpfen lassen.
Rote Zwiebeln schälen, fein hacken und im Olivenöl für 10 Minuten unter Rühren schmoren. Speck würfeln, Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden - beides zu den Schmorzwiebeln geben und unter Rühren für einige Minuten rösten. Tomatenmark hinzufügen, mit Rotwein ablöschen und ein paar Minuten reduzieren lassen.
Nun die Petersilie fein hacken und zusammen mit den Linsen (und der Suppe) und den Maroni zu der Zwiebelsauce geben. Eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Pici (Teigwaren) laut Packungsanleitung in reichlich Salzwasser bissfest kochen, abseihen und zusammen mit 100 ml Kochwasser zu den restlichen Zutaten in die Pfanne geben und kurz durchschwenken.
Quelle: Merkurmarkt Magazin
Schmeckt sehr gut!
Die Kater waren nicht so begeistert! :-)
50 g Belugalinsen, 200 ml Gemüsesuppe, 2 rote Zwiebeln, 2 EL Olivenöl, 100 g Bauchspeck, 1 Knoblauchzehe, 2 TL Tomatenmark, 120 ml Rotwein, 1 kleiner Bund Petersilie, 100 g Maroni, 130 g Pici oder andere Teigwaren, 100 g Ricotta, Salz und Pfeffer
Linsen in der Gemüsesuppe für 5-8 Minuten bissfest kochen. Von der Herdplatte ziehen und zugedeckt ausdämpfen lassen.
Rote Zwiebeln schälen, fein hacken und im Olivenöl für 10 Minuten unter Rühren schmoren. Speck würfeln, Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden - beides zu den Schmorzwiebeln geben und unter Rühren für einige Minuten rösten. Tomatenmark hinzufügen, mit Rotwein ablöschen und ein paar Minuten reduzieren lassen.
Nun die Petersilie fein hacken und zusammen mit den Linsen (und der Suppe) und den Maroni zu der Zwiebelsauce geben. Eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Pici (Teigwaren) laut Packungsanleitung in reichlich Salzwasser bissfest kochen, abseihen und zusammen mit 100 ml Kochwasser zu den restlichen Zutaten in die Pfanne geben und kurz durchschwenken.
Quelle: Merkurmarkt Magazin
Schmeckt sehr gut!
Die Kater waren nicht so begeistert! :-)
Sonntag, 8. November 2015
Bistro Moritz
Das Bistro Moritz in Stockerau hat erst vor kurzem neu eröffnet und zum Kennenlernen einen Brunch veranstaltet. Wir sind ja keine Bruncher, aber das neue Lokal wollten wir schon ausprobieren.
Das Lokal ist nicht recht groß, aber nett eingerichtet. Außer uns waren Sonntag Mittag vorerst nur zwei andere Gäste (später sind dann noch vier gekommen). Zur Begrüßung gabs ein Glas Sekt aufs Haus.
Am kalten Buffet konnte man zwischen verschiedenen Wurst- und Käsesorten auch eingelegte Zwiebel, Kapern usw. - das übliche halt - verkosten.
Der Flammkuchen wurde auch frisch aus dem Ofen serviert und hat gut geschmeckt. Flammkuchen kenne ich eigentlich nur ohne Käse, schmeckt halt dann mit Käse so ein bisschen wie Pizze Bianche - und wenn schon Käse, dann vielleicht was würziges?
Eigentlich wollten wir nichts mehr Süßes essen, sind aber dann doch kurz zur Vitrine gegangen um zu schauen. Donuts, Muffins und verschiedene wenige Tartes. Die Frage ob das alles selbst gemacht ist, wurde verneint. Wir haben uns dann für eine halbe Heidelbeertarte entschieden, die wurde eher lieblos - ein kleiner Tupf Schlagobers hätte nicht geschadet - serviert.
Nettes Lokal, bemühte Bistrowirte. Auf jeden Fall mal eine andere Speisekarte, ob das allerdings bei den Stockerauern so gut ankommt, ist fraglich.
Das Lokal ist nicht recht groß, aber nett eingerichtet. Außer uns waren Sonntag Mittag vorerst nur zwei andere Gäste (später sind dann noch vier gekommen). Zur Begrüßung gabs ein Glas Sekt aufs Haus.
Am kalten Buffet konnte man zwischen verschiedenen Wurst- und Käsesorten auch eingelegte Zwiebel, Kapern usw. - das übliche halt - verkosten.
Die Eierspeise wurde uns frisch in Stanitzeln serviert. Witzige Idee.
Die klassische Quiche Lorraine war auch gut. Die Speckstücke waren mir allerdings ein bisschen zu grob und die Käseschicht zu dick und geschmacklos - da schmeckt meine selbst gemachte schon besser. ;-)
Der Flammkuchen wurde auch frisch aus dem Ofen serviert und hat gut geschmeckt. Flammkuchen kenne ich eigentlich nur ohne Käse, schmeckt halt dann mit Käse so ein bisschen wie Pizze Bianche - und wenn schon Käse, dann vielleicht was würziges?
Der lauwarme Lachsbagel war ausgezeichnet!
Eigentlich wollten wir nichts mehr Süßes essen, sind aber dann doch kurz zur Vitrine gegangen um zu schauen. Donuts, Muffins und verschiedene wenige Tartes. Die Frage ob das alles selbst gemacht ist, wurde verneint. Wir haben uns dann für eine halbe Heidelbeertarte entschieden, die wurde eher lieblos - ein kleiner Tupf Schlagobers hätte nicht geschadet - serviert.
Nettes Lokal, bemühte Bistrowirte. Auf jeden Fall mal eine andere Speisekarte, ob das allerdings bei den Stockerauern so gut ankommt, ist fraglich.
Samstag, 7. November 2015
Creme brulee
Für 4 Portionen
1 Vanilleschote, 100 ml Milch, 250 ml Schlagobers, 3 Eigelbe (Größe M), 50 g weißer Kristallzucker, 25 g brauner Zucker
Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit dem Messerrücken herauskratzen. Milch, Schlagobers und Vanillemark in einen Topf geben und aufkochen.
Eigelbe und weißen Zucker in einer Schlagschüssel verrühren. Die Schüssel auf ein heißes Wasserbad setzen. Das heiße Vanille-Schlagobers unter ständigem Rühren zu den Eiern geben.
Über einem heißen Wasserbad rühren, bis die Masse bindet. Bei etwa 75 Grad bekommt die Masse die cremige Konsistenz einer Vanillesauce.
Davon gibt es leider keine Fotos. Ich habe nämlich die eher zu kleine Schlagschüssel, die nicht so gut auf dem Topf gesessen ist gehalten und gleichzeitig gerührt. Der Gatte hat das Bratenthermometer gehalten. Dazwischen haben wir uns immer wieder gefragt "Ist das jetzt schon cremig? Stimmt die Konsistenz?" Schwer zu sagen. Die Masse hatte dann 75 Grad und war schaumig.
Die gebundene Masse durch ein Sieb in vier tiefe ofenfeste Schalen (a ca. 125 ml) verteilen. Durch das Schaumige haben wir auch noch 2 kleinere Glasschalen genommen.
Die Schalen in eine flache Form stellen. So viel heißes Wasser in die Form füllen, dass die Förmchen zu zwei Drittel im Wasser stehen. Im vorgeheizten Backofen bei 140 Grad O/U auf der untersten Schiene 70-80 Minuten garen.
Am besten über Nacht auskühlen lassen.
Vor dem Servieren gleichmäßig mit dem braunen Zucker bestreuen. Mit einem Bunsenbrenner karamellisieren, bis sich eine hellbraune, knackige Zuckerkruste gebildet hat.
Wir haben die Glasschälchen schon nach einer Stunde verkostet. Sehr, sehr gut! Aber auch einen Tag später war die Creme sehr gut. Das heißt, man muss sie nicht soo lange auskühlen lassen, aber es schadet auch nicht.
Die Creme hat ausgezeichnet geschmeckt, total cremig, weich, luftig und die knackige Zuckerdecke - perfekt!
Quelle: der große Lafer
23.12.2015: statt der Vanilleschote haben wir eine Tonkabohne mitgekocht und ein bisschen Tonkabohne frisch reingerieben. Das Aufschlagen über dem Wasserbad haben wir komplett weggelassen und die heiße Schlagobersflüssigkeit nach und nach zu der schaumig geschlagenen Zucker-Eimischung gegeben - hat auch wunderbar geklappt.
1 Vanilleschote, 100 ml Milch, 250 ml Schlagobers, 3 Eigelbe (Größe M), 50 g weißer Kristallzucker, 25 g brauner Zucker
Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit dem Messerrücken herauskratzen. Milch, Schlagobers und Vanillemark in einen Topf geben und aufkochen.
Eigelbe und weißen Zucker in einer Schlagschüssel verrühren. Die Schüssel auf ein heißes Wasserbad setzen. Das heiße Vanille-Schlagobers unter ständigem Rühren zu den Eiern geben.
Über einem heißen Wasserbad rühren, bis die Masse bindet. Bei etwa 75 Grad bekommt die Masse die cremige Konsistenz einer Vanillesauce.
Davon gibt es leider keine Fotos. Ich habe nämlich die eher zu kleine Schlagschüssel, die nicht so gut auf dem Topf gesessen ist gehalten und gleichzeitig gerührt. Der Gatte hat das Bratenthermometer gehalten. Dazwischen haben wir uns immer wieder gefragt "Ist das jetzt schon cremig? Stimmt die Konsistenz?" Schwer zu sagen. Die Masse hatte dann 75 Grad und war schaumig.
Die gebundene Masse durch ein Sieb in vier tiefe ofenfeste Schalen (a ca. 125 ml) verteilen. Durch das Schaumige haben wir auch noch 2 kleinere Glasschalen genommen.
Die Schalen in eine flache Form stellen. So viel heißes Wasser in die Form füllen, dass die Förmchen zu zwei Drittel im Wasser stehen. Im vorgeheizten Backofen bei 140 Grad O/U auf der untersten Schiene 70-80 Minuten garen.
Am besten über Nacht auskühlen lassen.
Vor dem Servieren gleichmäßig mit dem braunen Zucker bestreuen. Mit einem Bunsenbrenner karamellisieren, bis sich eine hellbraune, knackige Zuckerkruste gebildet hat.
Wir haben die Glasschälchen schon nach einer Stunde verkostet. Sehr, sehr gut! Aber auch einen Tag später war die Creme sehr gut. Das heißt, man muss sie nicht soo lange auskühlen lassen, aber es schadet auch nicht.
Die Creme hat ausgezeichnet geschmeckt, total cremig, weich, luftig und die knackige Zuckerdecke - perfekt!
Quelle: der große Lafer
23.12.2015: statt der Vanilleschote haben wir eine Tonkabohne mitgekocht und ein bisschen Tonkabohne frisch reingerieben. Das Aufschlagen über dem Wasserbad haben wir komplett weggelassen und die heiße Schlagobersflüssigkeit nach und nach zu der schaumig geschlagenen Zucker-Eimischung gegeben - hat auch wunderbar geklappt.
Scharfes Rindfleisch mit Brokkoli und Dinkelnudeln
Zutaten für 2 Personen
200 g Rinderfilet, 2 EL Sojasauce, 1 EL Sherry (Ersatzweise 1 EL Weißwein, 1 EL Essig), 1/2 TL Zucker, 2 TL Speisestärke, 2 EL Sonnenblumenöl, 1 Brokkoli, 100 g Champignons (in feinen Scheiben), 1 kleine Zwiebel (fein gehackt), 1 Knoblauchzehe (fein gehackt), 1 rote Chilischote (in feine Streifen geschnitten, entkernt), Salz, Pfeffer, 200 g Dinkelnudeln
Rinderfilet in feine Streifen schneiden. Hälfte der Sojasauce, Sherry, Zucker, Speisestärke und 1 EL Öl gut verrühren. Fleisch darin zumindest 30 Minuten marinieren. In der Zwischenzeit Brokkoli waschen, zerteilen und 3 Minuten blanchieren. Dinkelnudeln bissfest kochen.
Das restliche Öl im Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin anbraten, das Fleisch samt Marinade 1 Minute unter Rühren mitbraten. Chilis, Champignons und Brokkoli dazu. Mit der restlichen Sojasauce, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und die abgetropften warmen Nudeln unterheben.
Quelle: Merkurmarkt
Sehr gut!
200 g Rinderfilet, 2 EL Sojasauce, 1 EL Sherry (Ersatzweise 1 EL Weißwein, 1 EL Essig), 1/2 TL Zucker, 2 TL Speisestärke, 2 EL Sonnenblumenöl, 1 Brokkoli, 100 g Champignons (in feinen Scheiben), 1 kleine Zwiebel (fein gehackt), 1 Knoblauchzehe (fein gehackt), 1 rote Chilischote (in feine Streifen geschnitten, entkernt), Salz, Pfeffer, 200 g Dinkelnudeln
Rinderfilet in feine Streifen schneiden. Hälfte der Sojasauce, Sherry, Zucker, Speisestärke und 1 EL Öl gut verrühren. Fleisch darin zumindest 30 Minuten marinieren. In der Zwischenzeit Brokkoli waschen, zerteilen und 3 Minuten blanchieren. Dinkelnudeln bissfest kochen.
Das restliche Öl im Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin anbraten, das Fleisch samt Marinade 1 Minute unter Rühren mitbraten. Chilis, Champignons und Brokkoli dazu. Mit der restlichen Sojasauce, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und die abgetropften warmen Nudeln unterheben.
Quelle: Merkurmarkt
Sehr gut!
Freitag, 6. November 2015
Boris Ei
Schon im Frühjahr haben wir an Boris' Hintern bemerkt - da ist nicht soviel wie bei Ben. ;-) Die Tierärztin (TA-1) hat mit einem Griff festgestellt, dass nur ein Ei im Hodensack ist. Am 15. Mai wurde dann Ben kastriert und bei Boris ein Ei aus dem Hodensack entfernt. Das zweite Ei hat die TA-1 nicht ertasten können und deshalb gemeint, wir warten ca. ein halbes Jahr ob es noch runterrutscht. Wenn nicht, sucht sie das Ei mit einer Ultraschalluntersuchung und schneidet das Ei aus der Leiste oder aus dem Bauch. Raus muss es, weil es mit der Zeit bösartig werden kann.
Am 29.9. war dann die Jahresimpfung fällig und TA-1 hat nochmals nach dem Ei getastet und nichts gespürt, deshalb haben wir für 9.10. einen OP-Termin ausgemacht.
Boris durfte am 8.10. in der Früh nur mehr eine kleine Portion fressen und kurz vor 17 Uhr auch nur eine Minimahlzeit, am 9.10. gar nichts mehr.
Am 9.10. hat er kurz nach 9 Uhr die Narkosespritze erhalten, dann wurde ihm der Bauch rasiert und die TA-2 hat das Ei mit Ultraschall in der Leiste gefunden. Es sollte also kein großer Eingriff werden.
Um 12:30 Uhr hat TA-2 angerufen mit "einer schlechten Nachricht". Boris war 2 Stunden in Narkose und sie konnten das Ei nicht mobilisieren, d.h. nicht entfernen. Es wurde zuerst ein Schnitt in der Leiste gemacht, dort ging das Ei aber nicht raus. Auch über einen Bauchschnitt war es nicht möglich das Ei zu mobilisieren und zu entfernen. Sie haben dann zum Wohle des Tieres die OP abgebrochen. Erschwert wurde die OP auch noch, weil der Darm so stark mit (hartem) Stuhl gefüllt war und dieser sich auch durch Massage nicht richtig entfernen ließ. TA-1 meint, sie arbeitet seit 30 Jahren als TA und hat noch nie so einen gefüllten Darm gesehen. Es ist ihr auch erst einmal (und da bei einem Hund) passiert, dass sie das Ei nicht rausschneiden konnte.
Das Ei ist jetzt also noch immer in der Leistengegend. TA-1 meint, bei Katzen ist die Gefahr, dass das Ei bösartig wird nicht sooo groß wie bei Hunden. Es muss nur regelmäßig kontrolliert werden, ob es wächst oder sich verändert. Blöd kanns halt auch werden, wenn Boris zu markieren beginnt (da kann man aber auch chemisch was tun).
Wir durften ihn dann am Abend wieder abholen. Er war noch sehr, sehr müde und schwach und hat dann am Abend auch noch ein paar Mal gekotzt. Samstag vormittags hat zum Glück gerade die TA-1 angerufen, als er gelb gekotzt hat, und uns beruhigt. Zu Mittag hat er dann nochmals gekotzt. Am Abend hat er dann wieder Appetit bekommen und brav gefressen. Wackelig auf den Beinen und müde war er allerdings noch immer. Antibiotika (Noroclav Flavour 50 mg) und Entzündungshemmer (Onsior) bekommt er auch die nächsten Tage - war auch nicht ganz einfach die in ihn reinzukriegen.
Als Wund- und Leckschutz hat er einen Kragen bekommen. Der hat ihm natürlich auch gar nicht gefallen und ihn in der Bewegung schon sehr eingeschränkt.
Am Sonntag hat er auch noch mal gekotzt, das war aber dann zum Glück das letzte Mal.
Am Montag hatte er dann das erste Mal Stuhl, aber leider nicht so wie von der TA-1 prophezeit "da muss eine gewaltige Menge rauskommen!". Eher wenig und eher hart.
Wegen des Stuhlgangs haben wir Dienstag, 13.10. mit TA-1 gesprochen. Sie hat uns dann Laevolac mitgegeben - ein Mittel, das den Stuhl weicher macht. Das bekommt er jetzt mit Schlagobers oder Creme fraiche vermischt. Der Kragen ist leider auch eine Spur zu klein und es gelingt ihm, trotz unserer ständigen Anwesenheit ab und zu am Rand der Wunden zu lecken. Der größere Kragen ist leider viel zu groß und passt gar nicht.
Am Donnerstag hat die Wunde gar nicht gut ausgeschaut. Wir dachten zuerst es sei Blut, aber nein es ist offenbar Wundsekret. TA-2 hat die Wunde kontrolliert und desinfiziert. Sie hat ihm auch gleich noch eine Antibiotikaspritze gegeben und uns erneut Tabletten mitgegeben. Er hat wohl doch zuviel geleckt. TA-2 hat uns dann einen Babybody empfohlen. Den haben wir dann auch gekauft und zurecht geschnitten.
Endlich konnte er sich wieder besser putzen als mit dem Kragen! Leider hat er sich dann wieder am Bauch geleckt, zwar nicht direkt an der Wunde aber am Rand oder an den Haaren rundherum.
Am Montag den 19.10. (10 Tage nach der OP) wurden dann die Nähte gezogen. Die Wunden haben gar nicht gut ausgeschaut, sie haben sogar gestunken. Er hat eine 14-Tage Antibiotikadepotspritze (Convenia) bekommen. TA-1 hat die Wunden gereinigt und am Ende mit einem Silberspray auf den Bauch gesprüht. Da ist der liebe Boris total ausgeflippt und hat sogar den Gatten gebissen.
Der Gatte ist ins Krankenhaus gefahren und in den 4 Bisskanälen wurde Fleisch rausgeschnitten. Antibiotika gabs zusätzlich auch noch, sicher ist sicher.
Boris hat einen Trichter bekommen, jetzt kann er überhaupt nicht mehr schlecken. Glücklich ist er damit auch nicht, läuft aber wie ein Wiesel durch die Wohnung. Für die Wunde haben wir uns auch noch einen Puder (Baneocin) geholt und die Wunde 2x täglich gepudert.
Am Freitag, den 23.10. war wieder Wundkontrolle. TA-1 hat ihm den Bauch rasiert, weil lauter kleine zusammengepickte Haarbällchen rund um die Wunden waren. Das hat er ganz brav über sich ergehen lassen, beim Silberspray am Ende ist er aber wieder total ausgezuckt, hat aber zum Glück niemanden gebissen. Merke: Boris hasst den Silberspray! ;-)
Am Wochenende haben wir damit begonnen den Bauch mit lauwarmem Salbeitee abzuwischen (laut TA-1 nicht optimal), trocken zu wischen und zu pudern. Lustigerweise lässt er sich das gefallen, ein Weilchen zumindest.
Die Wunden schauen auf jeden Fall besser und rosiger aus, ganz trocken sind sie aber auch am Dienstag noch immer nicht. Am Donnerstag (29.10.) leider auch noch nicht, deshalb sind wir am Abend mit ein paar Fotos zur TA-2 gegangen. Die meint, es schaut alles bestens aus. Die Heilung dauert halt bei ihm länger weil sich die Wunden entzündet haben. Wir sollen allerdings nicht mehr mit Salbeitee wischen. Wir haben Prontosan mitbekommen und sollen 1x täglich damit die Wunden abwischen, trockentupfen und pudern.
Die Wunde ist übers Wochenende immer schöner, rosiger geworden, auch das braune rundherum wird weniger. Am Samstag war ein kleines "Loch" in der Wunde zu sehen.
Montag, 2.11. TA-1 schaut sich nochmal die Wunden an. Die Leistennaht ist fast nicht mehr zu sehen, die Bauchnaht ist rosig und schaut gut aus. Für das Braune rundherum hat TA-1 keine Erklärung, sie glaubt es ist Schmutz, eventuell vermischt mit Schweiß. Auf jeden Fall darf der Trichter jetzt weg und er darf sich putzen! Zur Sicherheit bekommt er nochmal eine Antibiotikadepotspritze (Convenia).
Am Ende ist leider alles wie vorher, das Ei ist noch drin. Boris hatte eine sehr lange Narkose, eine fette Entzündung, viele Medikamente für nichts.
Falls sich jemand fragt "Wieso seids nicht gleich in eine Tierklinik gefahren?". Weil unsere TA-1 wie bereits erwähnt 30 Jahre Erfahrung hat, eine junge Ärztin (TA-2) als Assistentin hat und meinte, dass so ein Eingriff keine große Sache wäre.
Im Nachhinein gibt es natürlich viele "hätten wir doch", es ist so wie es ist und falls jemals wieder etwas mit den Katern sein sollte, werden wir noch genauer fragen und eventuell eine zweite Meinung einholen oder zu einem anderen Tierarzt gehen.
Vorerst freuen wir uns jedenfalls erst mal riesig, dass der Boris wieder ganz der Alte ist!
Am 29.9. war dann die Jahresimpfung fällig und TA-1 hat nochmals nach dem Ei getastet und nichts gespürt, deshalb haben wir für 9.10. einen OP-Termin ausgemacht.
Boris durfte am 8.10. in der Früh nur mehr eine kleine Portion fressen und kurz vor 17 Uhr auch nur eine Minimahlzeit, am 9.10. gar nichts mehr.
Am 9.10. hat er kurz nach 9 Uhr die Narkosespritze erhalten, dann wurde ihm der Bauch rasiert und die TA-2 hat das Ei mit Ultraschall in der Leiste gefunden. Es sollte also kein großer Eingriff werden.
Um 12:30 Uhr hat TA-2 angerufen mit "einer schlechten Nachricht". Boris war 2 Stunden in Narkose und sie konnten das Ei nicht mobilisieren, d.h. nicht entfernen. Es wurde zuerst ein Schnitt in der Leiste gemacht, dort ging das Ei aber nicht raus. Auch über einen Bauchschnitt war es nicht möglich das Ei zu mobilisieren und zu entfernen. Sie haben dann zum Wohle des Tieres die OP abgebrochen. Erschwert wurde die OP auch noch, weil der Darm so stark mit (hartem) Stuhl gefüllt war und dieser sich auch durch Massage nicht richtig entfernen ließ. TA-1 meint, sie arbeitet seit 30 Jahren als TA und hat noch nie so einen gefüllten Darm gesehen. Es ist ihr auch erst einmal (und da bei einem Hund) passiert, dass sie das Ei nicht rausschneiden konnte.
Das Ei ist jetzt also noch immer in der Leistengegend. TA-1 meint, bei Katzen ist die Gefahr, dass das Ei bösartig wird nicht sooo groß wie bei Hunden. Es muss nur regelmäßig kontrolliert werden, ob es wächst oder sich verändert. Blöd kanns halt auch werden, wenn Boris zu markieren beginnt (da kann man aber auch chemisch was tun).
Wir durften ihn dann am Abend wieder abholen. Er war noch sehr, sehr müde und schwach und hat dann am Abend auch noch ein paar Mal gekotzt. Samstag vormittags hat zum Glück gerade die TA-1 angerufen, als er gelb gekotzt hat, und uns beruhigt. Zu Mittag hat er dann nochmals gekotzt. Am Abend hat er dann wieder Appetit bekommen und brav gefressen. Wackelig auf den Beinen und müde war er allerdings noch immer. Antibiotika (Noroclav Flavour 50 mg) und Entzündungshemmer (Onsior) bekommt er auch die nächsten Tage - war auch nicht ganz einfach die in ihn reinzukriegen.
Am Montag hatte er dann das erste Mal Stuhl, aber leider nicht so wie von der TA-1 prophezeit "da muss eine gewaltige Menge rauskommen!". Eher wenig und eher hart.
Wegen des Stuhlgangs haben wir Dienstag, 13.10. mit TA-1 gesprochen. Sie hat uns dann Laevolac mitgegeben - ein Mittel, das den Stuhl weicher macht. Das bekommt er jetzt mit Schlagobers oder Creme fraiche vermischt. Der Kragen ist leider auch eine Spur zu klein und es gelingt ihm, trotz unserer ständigen Anwesenheit ab und zu am Rand der Wunden zu lecken. Der größere Kragen ist leider viel zu groß und passt gar nicht.
Endlich konnte er sich wieder besser putzen als mit dem Kragen! Leider hat er sich dann wieder am Bauch geleckt, zwar nicht direkt an der Wunde aber am Rand oder an den Haaren rundherum.
Der Gatte ist ins Krankenhaus gefahren und in den 4 Bisskanälen wurde Fleisch rausgeschnitten. Antibiotika gabs zusätzlich auch noch, sicher ist sicher.
Am Wochenende haben wir damit begonnen den Bauch mit lauwarmem Salbeitee abzuwischen (laut TA-1 nicht optimal), trocken zu wischen und zu pudern. Lustigerweise lässt er sich das gefallen, ein Weilchen zumindest.
Die Wunden schauen auf jeden Fall besser und rosiger aus, ganz trocken sind sie aber auch am Dienstag noch immer nicht. Am Donnerstag (29.10.) leider auch noch nicht, deshalb sind wir am Abend mit ein paar Fotos zur TA-2 gegangen. Die meint, es schaut alles bestens aus. Die Heilung dauert halt bei ihm länger weil sich die Wunden entzündet haben. Wir sollen allerdings nicht mehr mit Salbeitee wischen. Wir haben Prontosan mitbekommen und sollen 1x täglich damit die Wunden abwischen, trockentupfen und pudern.
Falls sich jemand fragt "Wieso seids nicht gleich in eine Tierklinik gefahren?". Weil unsere TA-1 wie bereits erwähnt 30 Jahre Erfahrung hat, eine junge Ärztin (TA-2) als Assistentin hat und meinte, dass so ein Eingriff keine große Sache wäre.
Im Nachhinein gibt es natürlich viele "hätten wir doch", es ist so wie es ist und falls jemals wieder etwas mit den Katern sein sollte, werden wir noch genauer fragen und eventuell eine zweite Meinung einholen oder zu einem anderen Tierarzt gehen.
Vorerst freuen wir uns jedenfalls erst mal riesig, dass der Boris wieder ganz der Alte ist!
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