Dienstag, 7. Mai 2013

Fliedersirup und -sorbet

Aus Fliederblüten kann man auch Sirup machen:


Das Rezept:
etwa 6 Fliederdolden, 1/2 Bio-Zitrone, 750 g Zucker, 1 l Wasser

Die Blüten nicht waschen sonst geht das Aroma verloren. Die Fliederblüten einzeln von den Dolden zupfen. Die Zitrone in dünne Scheiben schneiden.

Wasser und Zucker in einem großen Topf aufkochen und etwas abkühlen lassen. Die Fliederblüten und die Zitronenscheiben hinzufügen.


Die Mischung 2 Tage lang abgedeckt stehen lassen. Die Blüten und Zitrone abseihen, den Sirup nochmals erhitzen, aber nicht kochen und in eine Flasche abfüllen.


Aus dem Rest, der nicht mehr in die Flasche gepasst hat, habe ich ein Sorbet gemacht:
250 ml Fliedersirup und 125 ml Prosecco für ca. 35 Minuten in die Eismaschine. Schmeckt ganz leicht blumig und der Gatte meint auch bitter. Ich hab das nicht geschmeckt. ;-)

Mit Mineralwasser aufgespritzt ist der Sirup auch gut, allerdings schmeckt er mir zu sehr nach Blume.


Bei der Frau Ziii gibt es ein noch viel ausführlicheres Rhabarber-Fliedersirup-Rezept. Das hab ich allerdings erst gefunden, nachdem ich meinen Sirup angesetzt hab. Beim nächsten Versuch werd ich auf jeden Fall die Blüten einzeln abzupfen, dass gar kein Grün dabei ist.

Sonntag, 5. Mai 2013

Gebackene Eier mit Spargelsalat

Ein gebackenes Ei auf Spargelsalat hatte der Gatte letztens als Vorspeise und wir habens heute nachgekocht.

Für den Spargelsalat:
etwa 250 g grünen Spargel und 250 g weißen Spargel (schälen) schräg in ca. 1 cm Scheiben schneiden.  Etwa 3 Minuten in gesalzenem Wasser kochen. Etwas Spargelsud für die Marinade auffangen und den Spargel kalt abschrecken.

Spargelsud, Essig, Salz und Zucker vermischen und den Spargel darin marinieren.

Die Eier kocht man laut diesem Rezept 4 Minuten. Ich verwende zum Eierkochen immer einen Eierkocher, deshalb kann ich nicht sagen ob das passt. Danach die Eier für 3 Minuten in kaltes Wasser. Die Eier sind beim Schälen noch sehr labbrig, deshalb sollte man schon sehr vorsichtig schälen. Die Eier salzen und in Mehl, Ei und Brösel panieren.

Öl in einem Topf erhitzen, die panierten Eier einlegen und goldbraun backen.


Schmeckt gut, aber für ein schnelles Essen relativ aufwändig.

Korneuburger Au

Heute sind wir mit dem Zug nach Korneuburg gefahren und dann durch die Au zurück nach Stockerau gewandert.


Die meiste Zeit geht man entlang des Wassers und durch bärlauchüberflutete Auwälder.


Das Tele haben wir umsonst mitgeschleppt, Tiere waren leider keine zu sehen. Irgendwann erwischen wir noch einen Biber bei der Arbeit! ;-)


Netter Spaziergang ohne lange Anreise. ;-)


Samstag, 4. Mai 2013

Spargelrisotto

Zutaten:
250 g grüner Spargel, 250 g weißer Spargel, 1 Schalotte, ca. 750 ml Gemüsebrühe, Olivenöl, 180 g Risottoreis, 100 ml Weißwein, 40 g frisch geriebener Parmesan, 2 EL Creme fraiche, 1 Knoblauchzehe


Den Spargel waschen und die holzigen Enden wegschneiden. Den weißen Spargel schälen, den grünen nicht. Die Stangen schräg in ca. 1 cm breite Stücke schneiden, die Köpfe extra beiseitelegen. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Gemüsebrühe aufkochen lassen und heiß halten.

Olivenöl in einem weiten Topf erhitzen, die Schalotte darin andünsten. Reis zugeben und glasig dünsten. Mit Wein ablöschen und etwas einkochen lassen. Hitze reduzieren, regelmäßig umrühren und nach und nach immer wieder einen Schöpfer heiße Brühe zum Reis geben, sobald der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat, das dauert etwa 15-20 Minuten. Dabei ca. 10 Minuten vor Ende der Garzeit noch die Spargelstücke (nicht die Köpfe!) unterrühren.

Parmesan und Creme fraiche am Ende der Kochzeit ins Risotto rühren. Die Spargelköpfe kurz in Olivenöl und Knoblauch anbraten und mit dem Risotto servieren.


Freitag, 3. Mai 2013

Löwenzahnsirup

Löwenzahn, überall blüht der Löwenzahn, da muss man doch was machen können damit?
Klar, Löwenzahnsirup!

Ein einfaches schnelles Rezept habe ich bei ichkoche.at gefunden.


2-3 Hand voll Löwenzahnblüten, 500 ml Wasser, 400 g Zucker, 1/2 Bio-Zitrone


Die gelben Blütenblätter auszupfen, die halbe Zitrone in Scheiben schneiden und mit dem Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Bei schwacher Hitze köcheln lassen. Nach einer Viertelstunde abseihen, den Zucker beifügen und die Flüssigkeit noch einmal aufkochen lassen. Den Sirup in eine Flasche füllen.


Schmeckt total nach Honig und sehr lecker und süß im Prosecco.

Es gibt auch noch jede Menge anderer Löwenzahnsiruprezepte, da wird der Sirup aber meistens viel länger eingekocht. Könnt ich auch noch ausprobieren. :-)

Mittwoch, 1. Mai 2013

Hegerberg

Ganz was neues - eine derStandard.at-Wanderung. Falls der Herr Bernd Orfer mein Blog mal lesen sollte: er möge doch bitte Parkplatzkoordinaten und eine bessere Karte angeben. Danke :-)

Gestartet sind wir in Furth bei Böheimkirchen. Vorbei gings an Kühen und Löwenzahnwiesen. (Ein Löwenzahnsiruprezept gibts demnächst).


Schneller als erwartet waren wir am Gipfel des Hegerbergs und haben dort zuerst mal einen Cache gesucht. Die Aussicht war aufgrund des diesigen Wetters leider ein bisschen eingeschränkt.


Normalerweise nehmen wir uns auf den Wanderungen immer etwas zum Essen mit. Heute haben wir darauf verzichtet, weil am Hegerberg eine ganzjährig geöffnete Hütte ist. Überraschenderweise waren alle Tische reserviert, auf Nachfrage hat sich dann doch noch ein Plätzchen für uns gefunden.

Eigentlich ist es gar keine Hütte sondern ein normales Wirtshaus mit normaler, fader und schmieriger Vielfraß/Billig Speisekarte. Mich wundert es immer wieder, dass solche 08/15 Fressschuppen soviele Leute anziehen. Das nächste Mal setzen wir wieder auf Selbstverpflegung.



Dienstag, 30. April 2013

Grubers Wirtshaus

Am Vormittag sind wir beim Gruber vorbeispaziert und haben einen Blick auf die Speisekarte geworfen (leider nicht online). Nachdem lauter Köstlichkeiten drauf standen, haben wir auch gleich einen Tisch reserviert.

Am Abend gabs dann leider eine andere Speisekarte, auf der wir aber auch ein paar Leckereien gefunden haben.

Als Vorspeise habe ich ein Vitello "verkehrt" gegessen: Kalbstatar und gebratenen Thunfisch. Der Gatte hatte einen Spargelsalat (leider kalt und nicht lauwarm) mit einem gebackenen Ei.


Spargelsuppe und Rindsuppe mit Fleischstrudel.


Als Hauptspeise hab ich mir die Safran-Gnocchi mit gebratenen Garnelen genommen - sehr gut. Der Gatte hatte Saibling auf Safran-Gnocchi mit grünem Spargel - auch sehr gut.


Auf ein Dessert haben wir verzichtet, die Auswahl war nicht wirklich aufregend.

Das Essen beim Gruber ist schon sehr gut, die Desserts leider nicht soo besonders. Der Service ist zwar nett und bemüht, aber irgendwie .. komisch.