Sonntag, 11. Dezember 2011

Schweinsbratl

Wenn das Backrohr mal wieder geputzt werden sollte, dann ists Zeit für ein Schweinsbratl! Weil danach muss man auf jeden Fall. :-)

Bei uns gibt es immer Schweinsbraten mit Kraut- und Kartoffelsalat, für mich eine Art Semmelknödel und für den Gatten Reis - der ist leider kein Knödelfreund.

Für den Krautsalat einen kleinen Krautkopf fein hobeln und salzen. Die Marinade aus 200 ml Essig, 400 ml Wasser, 1/2 TL Salz, 2 EL Zucker, 1 TL Kümmel zum kochen bringen und über den Salat gießen. Einen Schuss Öl drüber und gut umrühren. Mit Alufolie abdecken und durchziehen lassen, ab und zu umrühren.

Das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen. Etwas Butterschmalz in den Bräter und eine klein geschnittene Zwiebel dazu. Ins vorgeheizte Backrohr und die erste halbe Stunde bei 250 Grad, die restliche Zeit bei 220 Grad. Ich nehme immer pro Kilo Fleisch eine Stunde im Rohr. Dazwischen immer wieder mit Suppe aufgießen, sonst gibts am Ende zu wenig Saft!


Meine Knödel mach ich aus einer klein geschnittenen Semmel, Milch drübergießen, 1 Ei, Petersilie, Salz, Pfeffer und am Ende Semmelbrösel, bis eine formbare Masse entsteht. Eine kleine Rolle formen, auf eine geölte Alufolie, diese luftig verschließen. Das Paket kommt dann die letzte halbe Stunde zum Schwein ins Rohr.


Der Schweinsbraten schmeckt unglaublich gut, deshalb machen wir auch immer viel zu viel und somit haben wir am nächsten Tag noch genug über um ordentlich Bratlfettnbrot mit kaltem Braten zu essen. Mmm :-)

Freitag, 9. Dezember 2011

Eine Art Cobb Salad

Dieses Rezept stammt ursprünglich aus einem Walleczek Kochbuch. Da ich aber nie nur 3 Scheiben Speck daheim habe oder kaufe und die Avocados auch jedesmal zu hart sind, gibt es den Salat immer in irgendeiner Form.

Heute so: eine Hühnerbrust in Butterschmalz scharf angebraten und gewürzt mit Grillsalz, Österkron, 1 Tomate, 2 Eier, 1/3 Gurke, 1 halbe kleine Zwiebel, 1 Packung Vogerlsalat, Essig, Öl, Salz und Pfeffer


Donnerstag, 8. Dezember 2011

Kleine Nusstörtchen

oder auch Rumkekserl - das sind meine Lieblingskekse! :-) Das Rezept ist von der Mama.

Teig: 150 g Mehl, 100 g kalte Butter, 50 g Staubzucker, 1/2 P. Vanillezucker, 1 Eidotter
Nussfülle: 50 ml Milch, 30 g Feinkristallzucker, 100 g geriebene Walnüsse, 35 ml Rum
Glasur: 2-3 EL Rum, 2 EL heißes Wasser, 120 g Staubzucker

Ich hab einfach alle Zutaten in die Küchenmaschine geworfen - die Butter in kleinen Stücken - und so lange geknetet, bis es ein Teig wurde - geht recht flott. Den Teig wieder einige Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank geben.

Den Teig etwa 2 mm dick ausrollen und mit einer beliebigen Form Kekse ausstechen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad etwa 9 Minuten backen und auskühlen lassen.


Für die Fülle die Milch und den Zucker aufkochen, die Nüsse dazugeben, kurz rösten, etwas auskühlen lassen, den Rum hinzufügen.

Den Unterteil mit 1/2 TL Fülle bestreichen und den Oberteil vorsichtig daraufdrücken - so ein bisschen halt. :-)


Für die Glasur Rum, Zucker und Wasser gut verrühren und die Kekse mit der Oberseite darin eintauchen. Auf einem Kuchengitter abtropfen und trocknen lassen.


Sehr rumig, sehr gut! :-)

Vanillekipferl

Die Lieblingskekse des Gatten dürfen im Advent natürlich nicht fehlen. Woher das Rezept ist, weiß ich gar nicht mehr, sie schmecken uns aber am Besten.

Den Teig hab ich gestern abend schon gemacht und über Nacht in den Kühlschrank gegeben:
175 g Mehl, 140 g kalte Butter, 150 g geriebene Walnüsse, 75 g Staubzucker, 1/2 Ei

Butter in kleine Würfel schneiden und mit dem Mehl in die Küchenmaschine geben und verbröseln lassen. Zucker, Nüsse und ein halbes Ei beifügen und zu einem glatten Teig verkneten lassen. Der Teig ist recht weich, also einige Stunden in den Kühlschrank oder über Nacht.


Am nächsten Tag eine dünne Rolle formen, kleine Stückchen abschneiden und Kipferl formen. Diese bäckt man auf dem Blech im vorgeheizten Backrohr bei 170 Grad O/U (zweite Schiene von unten), 16 Minuten.

Nach dem Backen sofort in einem Staubzucker/Vanillezucker-Gemisch drehen. Den Vanillezucker habe ich schon vor Wochen mit einer Vanilleschote angesetzt. Die Menge ergibt 2 Bleche.


Bei den Kipferln sind wir schon ein eingespieltes Team. Ich mach die Kipferl und der Gatte wälzt sie vorsichtig in Zucker und hat kein einziges zerbrochen. :-)

Montag, 5. Dezember 2011

Kartoffelbällchen

530 g gekochte Kartoffeln, 50 g Mehl, 1 Ei, 2 EL fein gehackte Petersilie, 90 g grob geriebener Emmentaler, 1 EL gehackte Kürbiskerne, Salz und Pfeffer 


Die Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken. Mehl, Ei Petersilie, Käse, Kürbiskerne, Salz und Pfeffer zu einem Teig verkneten und Bällchen formen. Das Öl auf 170 Grad erhitzen und die Bällchen darin 5 Minuten frittieren, bis sie knusprig sind.


Schmecken recht gut, hätten aber noch knuspriger und käsiger sein können.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Obst im Teigmantel

400 g frisches Obst (Banane, Apfel), 150 g Weizenmehl, 50 g Kokosraspel, 1 Prise Salz, 2 EL Zucker, 150 ml Milch, 1 Ei

Aus Mehl, Kokosrapseln, Salz, Zucker, Milch und Ei einen glatten Teig zubereiten und diesen ca. 30 Minuten ruhen lassen. Obst schälen und in mundgerechte Stücke teilen. Das Öl auf 170 Grad erhitzen. Obst in den Teig tauchen und portionsweise goldbraun frittieren. Mit Puderzucker bestreut servieren.


Der Teig ist irrsinnig fest, deshalb hab ich noch ein bisschen Mineralwasser dazugegeben. Die erste Portion haben wir zuerst in den Korb gelegt und dann erst ins Öl. Blöde Idee, das pickt natürlich total fest und geht nicht runter! Bei den nächsten Portionen habe ich den Korb schon ins Öl gegeben und dann erst das Obst rein und sofort geschaut dass es schwimmt. Sehr lecker! :-)

Frittiertes!

Letztens beim "perfekten Dinner" hatte jemand eine Mini-Fritteuse. Danach hörte ich nur mehr - Schnitzerl, Krapfen, gebackene Bananen, gebackenen Käse, Frühlingsrollen, gebackenes Eis - was man da alles machen kann! :-)

Die Mini-Fritteuse erschien uns aber dann doch etwas zu klein, also haben wir uns eine Kompakt-Fritteuse von Unold mit maximal 1,5 Liter Fett entschieden.

Heute haben wir sie ausprobiert, es gab Schweinsschnitzerl und frische Pommes. Zuerst habe ich 4 Kartoffeln geschält, gestiftelt, gut abgewaschen und getrocknet. Die Fritteuse mit Sonnenblumenöl gefüllt und aufgeheizt, das dauert schon ein Weilchen. Die Kartoffeln haben wir dann in 2 Portionen für etwa 1 Minute ins 175 Grad heiße Fett gegeben und wieder rausgenommen.


Die Schnitzerl habe ich mit 170 Grad 4 Minuten lang frittiert und im Backofen warmgestellt bis alles fertig war. Die Pommes haben wir dann auf einmal bei 175 Grad etwa 6 Minuten lang fertig gegart.


Die Pommes waren zwar gut, aber nicht recht knusprig außen. Vielleicht hätten wir nicht die ganze Menge reingeben sollen oder doch dünner schneiden.

Die Reinigung der Fritteuse hat auch super funktioniert. Den Korb habe ich gleich direkt in Spülmittelwasser eingelegt und nach dem Essen ging alles problemlos mit einem Wisch runter. Das Öl habe ich im Gerät abkühlen lassen und dann mit einem Trichter und einem sehr feinen Sieb in eine Flasche gefüllt. Der Versuch im Trichter ein Blatt Küchenrolle als Filter zu verwenden hat nicht funktioniert.