Montag, 31. Oktober 2011

Ipanema-Creme

Das Rezept dafür liegt schon seit Ewigkeiten in meiner Rezeptsammelliste und heute war eine gute Gelegenheit die Creme leicht verändert nachzukochen.

250 g Joghurt, 50 g Sauerrahm (kann man auch weglassen), 6 cl Cachaca, 100 ml Schlagobers und 50 g Rohrzucker (fein gemahlen) verrühren. Saft von 3 Limetten erwärmen und darin 4 Blatt aufgeweichte Gelatine auflösen und mit der Joghurtmischung verrühren.

Die Masse in 4 Gläser füllen und für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

200 g TK-Himbeeren oder Erdbeeren auftauen, durch ein Sieb streichen oder durch die Flotte Lotte jagen und mit 50 g Staubzucker verrühren. 1 Blatt aufgeweichte Gelatine in 2 EL erwärmten Rum/Zitronensaft auflösen und unter die Himbeeren/Erdbeeren rühren.

Die Himbeer/Erdbeermasse auf der Joghurtmasse verteilen und wieder in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren noch beliebig verzieren.


Beim letzten Mal habe ich auch noch einen Bröselboden ins Glas gemacht. Etwa 50 g Karamellkekse fein gehackt und kurz in etwas Butter angeröstet. In die Gläser geben, fest drücken und abkühlen lassen. 
Beim Eingießen der Joghurtmasse haben sich dann einige Brösel gelöst, was im Glas nicht ganz so toll ausschaut, aber es waren nur wenige. Vielleicht beim nächsten Mal fester andrücken und im Kühlschrank fest werden lassen. Die Brösel hätten auch noch ein bisschen mehr sein können im Verhältnis zur Joghurtmasse.


Super Nachspeise!


Karotten-Kokos-Suppe

Im großen Lafer habe ich diese Suppe gefunden und leicht verändert nachgekocht.

Für 4 Portionen:
300 g Karotten waschen, schälen und in Scheiben schneiden. 2 Schalotten schälen und würfeln. 20 g frischen Ingwer schälen und fein reiben. In 2 EL Öl andünsten. 1 EL Curry darüberstäuben und kurz anrösten. Mit 500 ml Gemüsefond ablöschen, einmal aufkochen, dann bei geschlossenem Deckel 15-20 Minuten bei milder Hitze garen. Die Suppe pürieren und durch ein Sieb streichen. 250 ml Kokosmilch dazugeben und nochmal aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Der Gatte hatte dann eine super Dekoidee - Kartoffelchips aus der Mikrowelle!

Eine mittelgroße Kartoffel, gut waschen, nicht schälen und mit dem Gemüsehobel dünne Scheiben hobeln. - Obacht auf die Fingerkuppen - ich hab jetzt eine weniger ;-) - Die Kartoffelscheiben gut abtrocknen, salzen, auf einen Holzspieß spießen und für 5 Minuten in die Mikrowelle.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Brandteigkrapferl

Schon einige Male gemacht und wenn ich mich recht erinnere sind sie auch jedesmal was geworden.

Man nehme: 90 ml Milch, 90 g Butter, 90 g Mehl und 3 Eier

Milch zusammen mit Butter zum Kochen bringen, Mehl rasch einlaufen lassen und mit dem Schneebesen verrühren. Auf schwach erhitzter Kochstelle so lange mit einem Kochlöffel rühren, bis sich der Teig als Ballen vom Boden löst. Topf von der Kochstelle nehmen und den Teig in eine Schüssel geben, nach dem Überkühlen nach und nach die Eier mit dem Mixer in den Teig rühren.

Brandteigmasse auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech spritzen (oder mit einem Löffel). Im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad etwa 15 Minuten, dann bei 150 Grad etwa 10 Minuten backen und im abgeschalteten Rohr ca. 5 Minuten nachziehen lassen.

Ich hab die Masse mit meinen neuen Einwegspritzbeuteln auf das Blech gespritzt und das war das Ergebnis:


Sie sind zwar ein bisschen aufgegangen, aber beim Rausnehmen sind sie wieder zusammengesackt und waren dann umgedreht Schüsseln und keine Krapferl zum Füllen.

Wie gut, dass ich noch Eier zuhause hatte - also noch ein Versuch und diesmal hab ich die Masse mit einem Löffel aufs Blech gesetzt:


Sie sind schön aufgegangen, und die meisten sind auch nach dem Rausnehmen so geblieben - einige sind zusammengesackt und haben sich wieder auf der Unterseite leicht gewölbt. Ich weiß auch nicht genau woran es liegt, möglicherweise habe ich sie zu schnell aus dem Rohr genommen und die kalte Luft hat ihnen nicht gut getan.

Geschmeckt hats, wir haben sie mit Schlagobers, Mango-Kiwistückchen und warmer Schokoladensauce gefuttert.

Samstag, 29. Oktober 2011

Bier

Da ich heute schon das Boeuf für morgen vorgekocht habe, wollte ich nicht auch noch was fürs Abendessen kochen, also sind wir ins Bräuhaus essen gegangen. Der Gatte hat wie immer einen Grillteller gegessen und ich ein Rehragout mit Spätzle - beides sehr gut.

Zu trinken gabs ein Hirter Herbstbier, für mich ein gemischtes und für den Gatten ein Zwickl - auch sehr gut!

Donnerstag, 27. Oktober 2011

2x Michael gelesen


Michael Robotham - Adrenalin - ein netter spannender 08/15 Psychothriller.

Michael Ebmeyer - Der Neuling - ein etwas eigenartiger Roman über einen unsympathischen Typen der sich in Sibirien in eine schorische Sängerin verliebt. Aus einem Amazon-Kommentar: Schorische Gesänge findet man bei YouTube mit dem Namen der Sängerin "Tschyltys", die Ebmeyer nach eigenem Bekunden zur Romanfigur Ak Torgu inspiriert hatte.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Avita

Von Sonntag bis Mittwoch waren wir im Thermenhotel Avita. Das Hotel gefällt uns ganz gut, die Zimmer sind groß und man hört wenig von den anderen Gästen durch. Die Therme hat einen großen Saunabereich in dem es auch ein 36 Grad warmes Nacktbadebecken gibt. Ich hasse nichts mehr als einen nassen Bikini ... brr. Die Therme wurde vor kurzem erweitert, deshalb gibt es auch noch zusätzliche Becken und Ruheräume ("herst do is ruhig herin - laberlaberlaber") RUHERAUM - es heißt RUHERAUM nicht LABERRAUM!

Und nun zum Abendessen: Der erste Gang besteht immer aus einem Salat- und Antipastibuffet.

Am ersten Tag gings dann weiter mit:

Schinkensulz mit Schnittlauch-Eiervinaigrette und Vogerlsalat
Käsesuppe mit Welschriesling und Sardellen (kein Foto)
Gebratene Lachsschnitte auf Eräpfel-Kohlrabigemüse in Honig-Senf-Dillsauce
Rosa gebratenes Rinderfilet mit grünen Bohnen, Selleriepüree und getrüffelter Gänseleberglace
Creme Caramel fein garniert


Die Schinkensulz fand ich nicht gut, die hat zu sehr nach Kochschinken und Fertigbrühe geschmeckt. Mein Rind hab ich extra rosa-durch bestellt, weil ich schon bei den anderen Gästen einen blutigen Fleischklumpen gesehen habe und darauf steh ich nicht. Geschmeckt hat es gut.


Die Honigsauce beim Fisch war sehr honig ;-), der Kohlrabi hart, der Fisch aber gut. Die Creme Caramel war absolut geschmacksneutral, die hat nach gar nix geschmeckt.

Der zweite Abend:
Mariniertes Rindercarpaccio mit Rucola
Erdäpfel-Suppencocktail
Gebratenes Zanderfilet auf karamellisierte Krautfleckerln dazu Knoblauch-Petersilienfond 
und Grammeln
Rosa gebratene Schweinsmedaillons mit gebackener Blunz'n dazu Semmelauflauf 
und Zwiebel-Senfragout
Desserts vom Buffet: Kaiserschmarrn, süße Knödel, Reisauflauf und verschiedene Saucen


Am Carpaccio war soviel Essig, da hat man sonst nicht viel geschmeckt - schade. Die Suppe war gut, obwohl wir nicht rausgefunden haben nach was die grüne Schicht schmeckt.


Ein Stück Schwein war schön rosa, das andere blutig - das hab ich nicht gegessen. Die Blunz'n war gut, der Semmelauflauf zu kompakt. Der Fisch hatte dicke fette Gräten, die Fleckerl waren lauwarm und eher geschmacksneutral.


Der Kaiserschmarrn war leider auch geschmacklos. Schade. Dafür hatte der Gatte Mohnknödel die ihm gut geschmeckt haben.

Der dritte und letzte Abend:
Gemischtes Vorspeisenbuffet
Herbstliche Minestrone
Gebratene Black Tiger Garnelen auf süß-saurem Gemüse und Jasminreis
Putenbrust in Schinken-Blätterteigmantel an Rahmwirsing, glacierten Karotten und Champignonglace
Buttermilchterrine mit Schokoeis und Kumquatsragout


Die Putenbrust war überraschend saftig, der Blätterteig total matschig und nicht essbar. Der Wirsing hätte ohne dicken harten Strunk besser geschmeckt.


Die Garnelen ein bisschen hart, aber sonst gut. Die Buttermilchterrine geschmacklos, das Schokoeis mit Schokostücken - ich hasse das, die picken immer so eklig in den Zähnen. 

Fazit: es waren ein paar nette entspannte Tage ohne Arbeiten gehen, Einkaufen, Essen planen und Hausarbeit.

Samstag, 22. Oktober 2011

Spinat-Thunfischquiche mit Ziegenkäse

Für den Quicheteig:
250 g Mehl, 125 g kalte Butter, 1 Ei, 1 Prise Salz - 500 g Hülsenfrüchte

Für den Belag:
100 g Ziegenkäse, 1 gr. Dose Thunfisch in Wasser, 150 g TK-Spinat (aufgetaut und gut ausgedrückt), 150 g Creme fraiche mit Kräutern, 1 Ei, 1 kleine Zwiebel, Salz und Pfeffer

Das Mehl in eine Schüssel füllen und die Butter in kleinen Würfeln mit dem Ei und dem Salz dazugeben. Alles mit den Knethaken des Handrührers zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Zur Kugel formen und zugedeckt 30 Minuten kühlstellen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Eine Form (26 cm Durchmesser) einfetten, den Teig ausrollen, hineinlegen und einen Rand formen. Den Teigboden einige Male mit einer Gabel einstechen. Pergamentpapier darauflegen, mit den Hülsenfrüchten bedecken und 15 Minuten backen.

Inzwischen den Spinat auftauen, ausdrücken und zerkleinern. Den Thunfisch zerpflücken, den Ziegenkäse klein würfeln und mit der Creme fraiche, dem Spinat und dem Ei mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Hülsenfrüchte und das Papier entfernen und die Mischung auf dem Teigboden verteilen und weitere 20 - 25 Minuten backen.


Ich weiß gar nicht mehr woher ich das Rezept habe, aber laut meiner Rezeptliste essen wir diese Quiche schon seit 2006.

Update Teig: 165 g Mehl (halb glatt, halb Vollkorn), 80 g zimmerwarme Margarine, 80 g Magertopfen, etwas Salz mit den Knethaken im Mixer zu einem glatten Teig verarbeiten und ein paar Stunden im Kühlschrank rasten lassen.