Samstag, 30. August 2014

Reise in die Vergangenheit

In meiner Kindheit haben wir unsere Sommerurlaube großteils in Kärnten verbracht. Da das nun schon einige Jährchen her ist, haben wir die Oldies ins Auto gepackt und einen Tagesausflug zu altbekannten Zielen gemacht.

Am Gösselsdorfer See waren wir früher nicht oft, aber das war der erste Halt.


Am Sonnegger See haben wir damals die meisten Badetage verbracht. Der war recht klein und nicht so überlaufen wie die großen und bekannten Badeseen.


Heute war aber leider gar nichts los.


Wenn man viel, gut und günstig essen wollte ist man früher schon zum Mochoritsch gegangen, da mussten wir natürlich heute auch wieder hin. So wie damals gibts noch immer die Suppe tischweise im großen Topf.


Bei den Hauptspeisen gibts eine große Auswahl an frisch im Freien zubereiteten Grillgerichten (und auch genug anderes). Beim Dessert kann man zwischen Pudding, Joghurtcreme, Kuchen und Eis wählen.


Nach so vielen Jahren war es gar nicht so einfach am Turner See den richtigen Zugang zu finden. Bei der zweiten Zufahrt haben wir dann aber doch alles wieder erkannt.


Dann noch eine Runde um den Klopeiner See.


Das Hauptziel unseres Ausflugs war eigentlich die liebe Frau R., in deren Frühstückspension wir früher meistens untergebracht waren. Die hat sich riesig über unseren Besuch gefreut und wir uns auch.


Ein schöner Tag, für den man die lange Fahrerei gerne in Kauf nimmt. :-)

Freitag, 29. August 2014

Zucchinimuffins

Für 12 Muffins:
2 Eier, 166 g Staubzucker, 100 ml Öl, 166 g glattes Mehl, 1/2 P. Backpulver, 1 TL Zimt, 1 TL Vanillezucker (oder ein paar Tropfen Vanillearoma), 133 g Haselnüsse, 200 g Zucchini


Eier und Zucker schaumig schlagen. Das Öl langsam unter Rühren dazu leeren.
Die Zucchini waschen und grob raspeln. Nüsse mahlen.
Mehl mit Zimt, Vanillezucker, Backpulver und Haselnüsse vermischen.
Backofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen.
Zuerst die Mehlmischung, dann die gut ausgedrückten Zucchini unter die Eimasse mengen.


In Muffinförmchen verteilen und ca. 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit Staubzucker bestreuen.


Quelle: vanillakitchen

Die Muffins schmecken super!

Mittwoch, 27. August 2014

Fleischbällchen in Kapernsauce

Früher habe ich regelmäßig im Thea-Forum mitgelesen und vorgestern hat es mich nach langer Pause wieder mal dorthin verschlagen.

Die Fleischbällchen in Kapernsauce haben mich dann angelacht und deshalb habe ich sie leicht verändert nachgekocht.

Für die Bällchen:
350 g gemisches Faschiertes, 1 Semmel, etwas Milch, 1 Zwiebel, Öl, 4 Sardellenfilets, Salz, Pfeffer, Muskat, ca. 1 l Gemüsesuppe

Für die Sauce:
20 g Butter, 20 g Mehl, 125 ml Schlagobers, 35 g Kapern, Salz, Pfeffer, Muskat, Zitronensaft, Petersilie

Beilage: Petersilkartoffel


Die Semmel klein würfeln und mit Milch übergießen und ziehen lassen. Zwiebel klein schneiden und in wenig Öl anschwitzen. Faschiertes, Zwiebel, Semmel, Ei und klein gehackte Sardellen vermischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Aus der Masse etwa 12 Bällchen formen. Ich habe auch noch ein kleines Testbällchen gemacht, weil ich mir nicht sicher war ob die Masse in der Suppe hält.


In der Zwischenzeit die Kartoffeln für die Beilage kochen.


Suppe aufkochen, (zuerst das Testbällchen einlegen - hat gehalten!) Bällchen einlegen und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Gegen Ende der Kochzeit der Bällchen Mehl in Butter hell anschwitzen, mit Schlagobers aufgießen und nach und nach ca. 500 ml Kochfond von den Bällchen dazu gießen, glatt rühren und aufkochen. Kapern zugeben, Sauce 2 Minuten köcheln, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Petersilie einrühren, Bällchen einlegen und darin warm halten.


Mit den Kapern und Sardellen wars recht würzig - passt! ;-)

Samstag, 23. August 2014

Candle Light Dinner

Ich habe Gutscheine von mydays geschenkt bekommen und bin beim Durchschauen der Erlebnisse auf ein Candle-Light-Dinner beim Kutschker 44 gestoßen. Das traf sich gut, weil dort wollten wir eh schon länger mal hin.

Das Lokal macht einen netten Eindruck und wir haben einen großzügigen Tisch bekommen. Unter der versprochenen "romantischen Tischdeko" haben wir uns allerdings schon was anderes vorgestellt. ;-) 


Als Aperitif gabs einen Rosé Frizzante. Das Gedeck bestand aus Brot und Butter. So reduziert hatten wir das auch noch nie.


Der erste Gang war ein Schafkäsegupferl mit marinierten Feigen und Senfdressing. Es hat gut geschmeckt, allerdings hat das Senfdressing alles andere überdeckt. 

Der zweite Gang war eine Zuckermaissuppe mit Rotweinzwiebeln. Die Suppe war recht süßlich, da waren die sauren Zwiebeln ganz passend.

 

Als dritten Gang gabs ein gebratenes Bachforellenfilet mit Spinat-Erdäpfelgröstl und Schnittlauchsauce. Der Fisch war einwandfrei, ein bisschen mehr Beilage hätt ich mir allerdings gewünscht.

Der vierte Gang war ein kurz gebratenes und mit Zitronen und Kapern geschmortes Kaninchen auf Speckkürbis und Fisolen. Für meinen Geschmack wars im Verhältnis zuviel Fleisch und zu wenige Beilagen und zuwenig Sauce. Kaninchen habe ich bis jetzt auch noch nie gegessen, muss man auch nicht, es schmeckt wie Huhn.


Der fünfte und letzte Gang war ein Schafmilchjoghurt mit Honig, Preiselbeeren, Preiselbeereis und Minze. Es hat beides gut geschmeckt, aber es hat was knuspriges gefehlt.


Es war ein schöner Abend, das Essen war gut, das Personal aufmerksam und unaufdringlich. Preislich hat der mydays-Gutschein den Vorteil, dass man einen Aperitif umsonst bekommt, andererseits gibts das Menü zum selben Preis auch so und man hat dafür bei allen Gängen eine Wahlmöglichkeit.

Freitag, 22. August 2014

Brombeersirup

Die Mama hat jede Menge Brombeeren im Garten, die müssen natürlich irgendwie verarbeitet werden. Bei der Zwergenprinzessin habe ich ein Rezept für einen Brombeersirup gefunden und leicht verändert nachgekocht.

300 g Kristallzucker, 300 ml Wasser, 300 g Brombeeren, Saft von 2 Zitronen

Zucker, Wasser, Zitronensaft und Brombeeren aufkochen und so lange kochen, bis die Brombeeren weich sind und das Zuckerwasser tiefrot ist.


Weil die Menge nicht recht viel ist, habe ich die Flotte Lotte erst gar nicht ausgepackt, sondern alles durch ein Sieb gestrichen.


Das Passiertuch habe ich mir auch gespart und den Saft beim Einfüllen in die Flaschen nochmal durch ein feines Sieb laufen lassen.


Beerig :-)

Mittwoch, 20. August 2014

Buchempfehlungen

Es gibt doch noch richtig richtig gute Bücher!

Diese hier kann ich absolut weiterempfehlen:


Das Mädchen von Angelika Klüssendorf. Einen Nachfolgeroman gibt es auch schon - April.
Ein ganzes Leben von Robert Seethaler.

Montag, 18. August 2014

Bittersüße Geschichten und ein Krimi

Absurdes Glück: Bittersüße Geschichten von Stefan Slupetzky - unterhaltsame kurze Geschichten für zwischendurch.


Die Engelsmühle von Andreas Gruber. Der zweite Fall von Privatdetektiv Peter Hogart, netter Krimi.

Sonntag, 17. August 2014

Burger

Der Burger von Bine hat mich so angelacht, der musste einfach nachgekocht werden.


Die Zutaten für 4 Buns:
37 ml lauwarme Milch, 75 ml lauwarmes Wasser, 5 g frische Germ, 1 EL Zucker, 2 Eier (M), 110 g glattes Mehl, 120 g griffiges Mehl, 1 TL Salz, 30 g weiche Butter

Milch und Wasser mischen, den Zucker auflösen, die Germ einbröseln und durchrühren. Eine Zeit lang stehen lassen, bis es zu schäumen beginnt. Das Mehl mit dem Salz mischen, die Germmischung dazugeben, Butter und ein Ei hinzufügen. Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Das mache ich normalerweise immer mit der Küchenmaschine. Der Teig war aber so weich, da hat nicht mal der Knethaken gegriffen, deshalb habe ich mit der Hand geknetet und noch einiges an Mehl gebraucht, sonst wär das nichts geworden.


Abgedeckt 2 Stunden gehen lassen und dazwischen 2-3x durchkneten.

Den Backofen auf 200 Grad O/U vorheizen. Aus dem Teig 4 Kugeln formen und flach drücken. Auf ein Blech legen und mit einer Mischung aus 1 EL Milch und einem versprudeltem Ei bestreichen (mit Mohn bestreuen).

Im Backofen für 15-20 Minuten backen. Ich habe keine Schale Wasser reingestellt. Ich habe den Backofen mit Wasser ausgespritzt und die Kugeln schnell rein geschoben.


Die Zutaten für den Burger:
400 - 500 g frisches Bio-Rinderfaschiertes, Salz, Pfeffer, Öl, Salat, Paradeiser, Speck, Cheddar Cheese, Mayonnaise, rote Zwiebel

Den Salat waschen. Zwiebel in Streifen, Paradeiser in Scheiben schneiden. Den Speck in der Mikrowelle zwischen 2 Blatt Küchenpapier knusprig braten.


Das Faschierte mit Salz und Pfeffer würzen, zu 4 gleich großen Kugeln formen, platt drücken und braten.


Die Buns aufschneiden und auch kurz in ein bisschen Öl anbraten.


Den Burger zusammen bauen ....


... und verspeisen! :-)


Den Mund bringt man natürlich nicht so weit auf und am Teller entsteht auch eine Sauerei, aber er schmeckt bombig! Dazu noch das letzte Glas vom selbst gemachten Relish - perfekt!

Vielen Dank an Bine für das tolle Rezept!

Samstag, 16. August 2014

Zucchiniblechkuchen

150 g gemahlene Nüsse, 350 g geriebene Zucchini, 3 Eier, 350 g Staubzucker, 150 g Öl, 1/2 TL Natron, etwas Salz, 1/2 TL Backpulver, 1 TL Zimt, 300 g glattes Mehl

Für die Glasur: Marillenmarmelade, 200 g dunkle Schokolade, 1 EL Honig, 3 EL Butter, Rum

Eier und Staubzucker schaumig rühren. Öl dazugeben. Zucchini reiben und gut ausdrücken. Nüsse mahlen. Beides einrühren. 


Backofen auf 180 Grad O/U vorheizen.
Zum Schluss das mit Natron, Backpulver und Zimt vermischte Mehl unterheben.
Auf ein Blech gießen, verstreichen und ca 25-30 Minuten backen.


Abkühlen lassen und mit Marillenmarmelade bestreichen.


Schokolade mit Butter, Honig und Rum schmelzen und auf den Kuchen streichen.


Quelle: das ist ein Rezept aus meiner alten Rezeptesammlung. Ich nehme mal an, das ist von der Mama oder Oma und schmeckt auf jeden Fall besser als mein anderes Zucchinikuchenrezept.