Dienstag, 30. April 2013

Grubers Wirtshaus

Am Vormittag sind wir beim Gruber vorbeispaziert und haben einen Blick auf die Speisekarte geworfen (leider nicht online). Nachdem lauter Köstlichkeiten drauf standen, haben wir auch gleich einen Tisch reserviert.

Am Abend gabs dann leider eine andere Speisekarte, auf der wir aber auch ein paar Leckereien gefunden haben.

Als Vorspeise habe ich ein Vitello "verkehrt" gegessen: Kalbstatar und gebratenen Thunfisch. Der Gatte hatte einen Spargelsalat (leider kalt und nicht lauwarm) mit einem gebackenen Ei.


Spargelsuppe und Rindsuppe mit Fleischstrudel.


Als Hauptspeise hab ich mir die Safran-Gnocchi mit gebratenen Garnelen genommen - sehr gut. Der Gatte hatte Saibling auf Safran-Gnocchi mit grünem Spargel - auch sehr gut.


Auf ein Dessert haben wir verzichtet, die Auswahl war nicht wirklich aufregend.

Das Essen beim Gruber ist schon sehr gut, die Desserts leider nicht soo besonders. Der Service ist zwar nett und bemüht, aber irgendwie .. komisch.

Montag, 29. April 2013

ÖBB und Radfahren

Für heute hatten wir eine Radtour geplant und zwar von Hainburg nach Stockerau. Auf oebb.at haben wir uns den passenden Zug (8:16 Uhr) und das Ticket ausgesucht, ein "ÖBB Regio-Biking Tageskarte" um 42,40 €. Kaufen wollten wir sie aber nicht online, sondern erst in der Früh am Bahnhof.

Um 7:50 Uhr waren wir schon am Bahnhof um genügend Zeit für den Ticketkauf zu haben. Beim Automaten haben wir die Fahrkarten Stockerau-Hainburg ausgewählt, aber leider gab es keine Möglichkeit ein Fahrrad mitzubuchen. Nach ein bisschen Herumprobieren wurden die Leute in der Schlange hinter uns schon etwas nervös, deshalb bin ich zum Ticketschalter gegangen.

Am Schalter hat sich dann folgender Dialog zwischen mir und der Ticketfachverkäuferin (TFV) abgespielt:

Ich: Ich möchte bitte ein ÖBB Regio-Biking-Ticket für 2 Personen mit 2 Rädern nach Hainburg für den Zug um 8:16. Auf oebb.at gibt es das um 42,40 €.
TFV: Das kenn ich nicht, bei uns gibt es nur VOR bzw. Verbundtickets und da muss ich erst ausrechnen was das kosten wird.
Ich: Haeh?? Ich will einfach dieses Regio-Biking Ticket.
TFV: Das hab ich nicht, das hätten Sie halt online kaufen müssen, hier gibts nur VOR-Tickets, *rechnrechn* das kostet dann 48,- €
Ich: Ich will das Ticket um 42,40 €
TFV: Das hab ich nicht, ÖBB-Tickets kann ich hier nicht verkaufen. Sie können aber ein "ÖBB Einfach-Raus-Rad-Ticket" um 39,- € kaufen.
Ich: Gilt das nicht erst ab 9 Uhr?
TFV: Ja.
Ich: Kann ich das jetzt trotzdem beim Automaten kaufen und mit dem Zug um 8:16 Uhr fahren?
TFV: Ja.

Da ich so genervt von dieser TFV war, bin ich wieder zum Automat. Dort haben wir das "ÖBB Einfach-Raus-Rad-Ticket" ausgewählt, wollten die Bankomatkarte reinstecken, die konnte man aber nicht ganz reinstecken, sie wurde also nicht erkannt. Einen 50 € Schein nimmt der Automat auch nicht. Also in der Schlange beim zweiten Automaten angestellt, dort hat dann alles funktioniert und wir haben gerade noch den Zug erwischt.

Die Waggons waren Niederflur und wir konnten problemlos mit den Rädern einsteigen, Platz zum Abstellen war trotz Fahrradsymbol kaum einer. In Floridsdorf wurde dieser Zug eingezogen und wir mussten in eine normale S-Bahn umsteigen. Also Räder über Stufen rauf und am Praterstern wieder runter. Der Zug nach Hainburg war auch wieder eine S-Bahn. Kurz vor Hainburg ist dann auch noch ein Schaffner aufgetaucht, der meinte, dass wir in einen der ersten drei Waggons wechseln müssen, weil in Hainburg der Bahnsteig zu kurz ist und wir im sechsten sitzen. Beim Versuch mit den Rädern durch die Waggons zu gehen, sind wir fast stecken geblieben und durften in der nächsten Station am Bahnsteig nach vor laufen.

Wie ist das eigentlich gemeint, wie soll ich da mein Rad hinstellen? Ist das für Zwergenräder, oder Klappräder?


In Hainburg führt der Donauradweg gleich mal über eine Brücke über die Donau. Der Radweg ist da sehr schmal und man muss jedesmal stehenbleiben/ausweichen wenn andere Radfahrer entgegen kommen. An sich gäbs auf der anderen Straße auch eine Spur, aber wir haben keine Markierung dorthin gefunden, in keiner Richtung.


Danach gehts endlos auf dem Hochwasserdamm dahin. Mir hat schon nach den ersten Kilometern der Hintern sooo weh getan, es war echt eine Qual und hat so gar keinen Spaß gemacht.


Irgendwo haben wir dann auch noch eine Abzweigung übersehen - wir wissen noch immer nicht wo das war - und sind immer weiter weg von der Donau gekommen. Nach weiteren langweiligen Kilometern mit Gegenwind sind wir auf die Donauinsel gekommen.

Der Hintern und die Knie haben mir dann schon soooooooooooo weh getan, ich wollte einfach nicht mehr, deshalb sind wir über die Reichsbrücke zum Praterstern gefahren und mit dem nächsten Zug nach Hause.


Irgendwie war der Wurm drin, wir sind schon einige Male viel länger und weiter mit dem Rad gefahren und es war nicht so anstrengend und mühsam. Für mich wars das jetzt erstmal mit dem Radfahren. ;-)

Sonntag, 28. April 2013

Der Floh

Am Vormittag waren wir in Wien und haben uns die Körperwelten angeschaut. Wieso diese idiotischen Posen der Körper? Naja, hätt ma des auch mal gesehen. Danach sind wir zwischen den Touristenmassen noch auf den Stephansplatz spaziert, war ich auch schon ewig nicht mehr, hab aber auch nichts versäumt.

Aber nun zum besten Teil des Tages, das Abendessen beim Floh. Die Speisekarte auf der Homepage schauen wir uns regelmäßig an und irgendwie war sie uns immer unsympathisch, viel zu kompliziert. Trotzdem sind wir jetzt endlich mal hingegangen. Das Lokal selbst war gleich eine positive Überraschung, sehr schön modern und gemütlich eingerichtet. Um uns die Qual der Wahl zu ersparen haben wir das "Floh Menü" geordert. 6 Überraschungsgänge, man muss nur sagen, was man auf keinen Fall möchte - Innereien.


Leider haben wir uns nicht gemerkt was es alles war, geschmeckt hat es auf jeden Fall.


Die Hauptspeise war eine Kitzschulter.


Danach war die Wahl zwischen Süß oder Sorbet, wir haben beides probiert.


.. und nochmal Süß oder Käse.


Der Service war ausgezeichnet, sehr aufmerksam. Die Speisen waren auch köstlich, ich hätte allerdings lieber eine Suppe statt 2x Dessert gehabt.

Unbedingte Weiterempfehlung!

Samstag, 27. April 2013

Freyenstein

Mein Geburtstagsessen haben wir im Freyenstein genossen.


Das Menü hat ausgezeichnet geschmeckt.

Besonders gut waren der Spargel, die Räucherforelle, das Risotto, der knusprige Amur, das Angusrind, die Topfenpalatschinke und das Apfelbeignet. Das Kalbshaxerl war ok, aber nicht ganz unser Geschmack.

Das belgische Bier "La Chouffe" war karamellig, herb, vollmundig, stark!


Wir kommen wieder! :-)

Die "Klosteretappe" des Welterbesteigs

So nennt derStandard.at die Etappe 09 des Welterbesteigs.

Nachdem das eine Streckenwanderung ist, haben wir das Auto in Aggsbach-Dorf geparkt und sind mit dem Bus um 8:45 Uhr nach Melk gefahren. Auf dem Weg zum Stift Melk hat mir ein Monstervogel (der Menge Scheiße nach zu urteilen) auf die Hose geschissen. Netter Wanderstart. ;-)


Der Weg aus Melk bis Schönbühel ist nicht sehr reizvoll um nicht zu sagen langweilig. Die Marillenblüte haben wir wohl verpasst, aber die blühenden Kirschbäume waren auch hübsch anzusehen.


Geflügel gabs auch.


Von Schönbühel nach Aggsbach-Dorf ist die Strecke schöner, aber großartige Ausblicke sucht man vergebens. Da haben wir in der Wachau schon viele schönere Wanderungen gemacht, nett wars trotzdem.


Hier hätten wir dann gerne nach der Wanderung noch was getrunken, die Kellner haben uns aber ignoriert, deshalb sind wir wieder aufgestanden und nach Hause gefahren. Beim Heiner hat mir der Gatte einen Punschi gekauft - klein, aber schlecker.


Ob der Opa gerne Punschkrapfen gegessen hat, weiß ich nicht, aber morgen wär sein 85. Geburtstag und deshalb gibts ein kleines Erinnerungsfoto von uns beiden.


Donnerstag, 25. April 2013

Geburtstagskuchen

Letztes Jahr gabs für meine Arbeitskollegen eine Topsy Turvy Torte. Heuer hatte ich keine Lust auf tagelange Backaction, deshalb gibt es "nur" einen Topfengitterkuchen und Tanjas "Devil's Food Cake".


Devil's Food Cake:
Das Rezept:
(1 Torte mit 18cm Durchmesser - allerdings in 2 Tortenformen gebacken! Danke Tanja ;-))
140 g Zartbitterschokolade 75%, 100 ml Milch, 2 EL Kakao (ungesüßt), 140 g Butter, 140 g heller Rohrzucker, 3 Eier, 4 EL Créme fraiche, 1 TL Natron, 200 g glattes Mehl

Die Creme:
140 g Zartbitterschokolade 75% (oder 100 g Zartbitter und 40 g Milchschokolade), 40 g Butter, 4 EL Créme fraiche, 6 EL Wasser, 40 g Kakaopulver (ungesüßt), 200 g Staubzucker

Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Die Butter mit dem Zucker cremig rühren, das Eigelb in die Buttermasse mischen. In der Zwischenzeit die Schokolade in der Mikrowelle schmelzen und mit der Milch und dem Kakaopulver verrühren. Créme fraiche und die Schokoladenmasse unterrühren. Das Mehl mit dem Natron vermischen und über die Masse sieben, vorsichtig einarbeiten. Das Eiweiß unterheben. 

Die Böden der 18er Formen mit Backpapier belegen. Den Teig darin gleichmäßig verteilen und die Kuchen bei 160° im vorgeheizten Backrohr für ca. 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe! In den Formen abkühlen lassen, mit einem Schaber/Spatel vom Rand lösen und stürzen.

Für die Creme die Schokolade, das Kakaopulver, die Créme fraiche, die Butter und das Wasser in einem Topf vorsichtig erhitzen bis die Schokolade geschmolzen ist (eventuell ein paar EL Wasser zusätzlich). Den Staubzucker darübersieben und die Creme glattrühren. Abkühlen lassen und dabei immer wieder umrühren bis die Masse dick wird.

Die Böden halbieren. Diese mit einem Drittel bis der Hälfte der Creme zusammensetzen. Danach die Torte mit der restlichen Creme bestreichen. Da habe ich nicht lang genug gewartet. Die Creme war noch zu flüssig, ist aber auch egal. Mit Schokoflocken (mit dem Messer abgeschabt) bestreuen.


Dienstag, 23. April 2013

Mozzarella in Carozza

.. so heißen die Dinger bei lecker.de.


Trotz zusätzlicher Beigabe von Ziegenfrischkäse eher fade im Geschmack. Ich werds nicht nochmal kochen, deshalb schreib ich erst gar nicht das Rezept extra auf.

Sonntag, 21. April 2013

Troppberg

Wie könnte es anders sein, eine Wanderung von derStandard.at. Wunderbares Wanderwetter, dafür die Wege leider recht gatschig. Nachdem gerade die Natur erwacht, habe ich das Makro eingepackt um ein paar Blümchen und Tierchen zu fotografieren.


Von Ried am Riederberg gings über die Klosterruine - da gibts natürlich auch einen Cache - und weiter über den Saubühel auf den Troppberg.


Auf die Aussichtswarte bin ich natürlich nicht rauf, der Gatte schon. Wer geht schon freiwillig auf so ein schwindliges Klettergerüst? ;-)


Ich hab in der Zwischenzeit Bienchen und Blümchen fotografiert.


Am Rückweg haben wir auch noch Bärlauch fürs Abendessen gepflückt, den Salatfladen werden wir damit etwas aufpeppen.


Sooo angenehm, endlich wieder Sonne und Wärme!


Freitag, 19. April 2013

Klufti, Cheese und Champignon und ...

... so, zuerst einmal den Kluftinger ausgelesen. Nett, aber kein Knaller.


... unseren Lieblingskäsekuchen gebacken.


... und weil beim Hofer die Champignons so gut ausgeschaut haben, hab ich heut auch noch gebackene Champignons mit Erpflsalat gemacht.


... und .. mit Ikea kann man chatten!
... und das funktioniert! Man erhält eine richtige, freundliche Antwort auf seine Frage! Ich war so baff, ich glaub ich kauf nur mehr beim Ikea! ;-)

... und ... Arsch hochkriegen und hingehen! Bis 22.4. gehts noch.

... und ... den Schlüssel für die neue Wohnung gibts schon am 12.6.! Juhu! :-)

Dienstag, 16. April 2013

Kelly

" ... schenken Sie uns bitte zwei Minuten Ihrer wertvollen Zeit für die Beantwortung einiger weniger Fragen rund um das Thema salzige Snacks, damit wir Sie künftig mit noch mehr maßgeschneiderten Informationen versorgen können.
Kelly - ein österreichisches Unternehmen amerikanischer Prägung - ist Marktführer bei salzigen Snacks in Österreich. Kelly gehört darüber hinaus zu den heimischen Vorzeigeunternehmen mit Top-Marken und legt besonders Wert auf Nachhaltigkeit und österreichische Wertschöpfung. 
 .... Als kleines Dankeschön für Ihre Teilnahme an der Umfrage dürfen wir Ihnen ausgewählte Köstlichkeiten übermitteln."
Na dann ... schnell die Umfrage durchgeklickst und nach kurzer Zeit stand schon ein Paket vor der Haustür. :-)

 ganz gut

 schrecklich

 schrecklicher :-)

Sogar nach dem Zähneputzen hatte ich noch den grauslichen Curry-, Paprikageschmack im Mund - auf sowas steh ich echt nicht.

Wozu diese verschiedenen Geschmackssorten? Wer braucht die?

Es geht echt nix über die normalen klassischen gesalzenen Chips! Jawohl!

Sonntag, 14. April 2013

Wirtshausbrennerei Krenn

Letztes Jahr waren wir in der Wirtshausbrennerei Krenn im Yspertal und haben ein ausgezeichnetes Degustationsmenü genossen. Direkt danach haben wir beschlossen, das machen wir jetzt jedes Jahr zur Eröffnung der Wandersaison.

Zum Einstieg gabs drei verschiedene Sorten hausgemachtes Brot mit Ei-, Bärlauch- und violetten Curryaufstrich. Unser Favorit war der Eiaufstrich.

Der Vorspeisenteller "Waldviertel"
  • Carpaccio vom Sika Hirsch (exzellent!)
  • Tafelspitzröllchen mit Roten Rüben Topfengervais (scharf!)
  • Frischlingssülzchen im Rexglas mit Kriecherlessig 
  • Lasagne vom Schafkäse mit Hanföl und Frühlingskräuter
Als Wein gabs Gelben Muskateller und Grünen Veltliner.


Bei der Suppe gabs die Wahl zwischen diesen beiden:
  • Bärlauchschaumsuppe mit hausgemachten Mohngrissini (endlich mal eine Suppe und kein Püree!)
  • Klare Rindsuppe mit Safran-Grieß-Nockerl
Der passende Wein dazu: Sauvignon Blanc.


Als Zwischengang wurden "Hausgemachte Erdäpfelnockerl mit Steinpilzen" serviert. Als alter Nockerlfan hätt ich mich in die eingraben können! Dazu gabs einen St. Laurent.


Beim Hauptgang durfte man sich zwischen Fleisch und Fisch entscheiden:
  • Zweierlei vom Yspertaler Lamm mit Rosa Filet, Knuspriger Waldviertler Knödel (genial!) und Speckfisolen
  • Gegrilltes Filet von der Lachsforelle auf Einkornrisotto, Bärlauch und Kurcumaschaum
Wir haben wieder beides genommen und jeder durfte beim andern mitnaschen. 
Der Wein dazu: Chardonnay und Zweigelt.


Der letzte Gang, die Dessertvariation "Martina"
  • Mohnmousse (super!) mit Kriecherlsauce (sehr süß!) 
  • Zweierlei Schokoparfait
  • Hanfauflauf mit Dahliensauce (wow! die müssen wir auch mal probieren)


Der Wein dazu: Welschriesling


Man kann natürlich nicht zum Krenn fahren und keinen Schnaps trinken. Die rote Williamsbirne war schon voriges Jahr unser Favorit. Der Kriecherlschnaps und die Wildkirsche haben uns dann den Rest gegeben. ;-)

Ausgezeichnetes Essen, perfekt passende Weinbegleitung, super freundliches Service und sehr gute Schnäpse! Unser Erwartungen waren groß und wurden noch übertroffen.

Leutln, fahrts zum Krenn! ... oder besser nicht, sonst kriegen wir kein Zimmer mehr! :-)