Montag, 31. Oktober 2011

Ipanema-Creme

Das Rezept dafür liegt schon seit Ewigkeiten in meiner Rezeptsammelliste und heute war eine gute Gelegenheit die Creme leicht verändert nachzukochen.

300 g Joghurt, 6 cl Cachaca, 100 ml Schlagobers und 50 g Rohrzucker (fein gemahlen) verrühren. Saft von 3 Limetten erwärmen und darin 5 Blatt aufgeweichte Gelatine auflösen und mit der Joghurtmischung verrühren.

Die Masse in 4 Gläser füllen und für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

200 g TK-Himbeeren auftauen, durch ein Sieb streichen oder durch die Flotte Lotte jagen und mit 50 g Staubzucker verrühren. 1 Blatt aufgeweichte Gelatine in 2 EL erwärmten Himbeersirup auflösen und unter die Himbeeren rühren.

Die Himbeermasse auf der Joghurtmasse verteilen und wieder in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren noch mit Pistazien verzieren.


Sehr gute Mischung. Die rumig-saure Joghurtlimettencreme und drüber die halbfest süße Himbeercreme. Mir war das nur fast zuviel Creme auf einmal, die Menge würde auch für 6 Portionen reichen. Dem Gatten war die Joghurtmasse eine Spur zu fest, 4 Blatt Gelatine könnten auch reichen.

Karotten-Kokos-Suppe

Im großen Lafer habe ich diese Suppe gefunden und leicht verändert nachgekocht.

Für 4 Portionen:
300 g Karotten waschen, schälen und in Scheiben schneiden. 2 Schalotten schälen und würfeln. 20 g frischen Ingwer schälen und fein reiben. In 2 EL Öl andünsten. 1 EL Curry darüberstäuben und kurz anrösten. Mit 500 ml Gemüsefond ablöschen, einmal aufkochen, dann bei geschlossenem Deckel 15-20 Minuten bei milder Hitze garen. Die Suppe pürieren und durch ein Sieb streichen. 250 ml Kokosmilch dazugeben und nochmal aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Der Gatte hatte dann eine super Dekoidee - Kartoffelchips aus der Mikrowelle!

Eine mittelgroße Kartoffel, gut waschen, nicht schälen und mit dem Gemüsehobel dünne Scheiben hobeln. - Obacht auf die Fingerkuppen - ich hab jetzt eine weniger ;-) - Die Kartoffelscheiben gut abtrocknen, salzen, auf einen Holzspieß spießen und für 5 Minuten in die Mikrowelle.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Brandteigkrapferl

Schon einige Male gemacht und wenn ich mich recht erinnere sind sie auch jedesmal was geworden.

Man nehme: 90 ml Milch, 90 g Butter, 90 g Mehl und 3 Eier

Milch zusammen mit Butter zum Kochen bringen, Mehl rasch einlaufen lassen und mit dem Schneebesen verrühren. Auf schwach erhitzter Kochstelle so lange mit einem Kochlöffel rühren, bis sich der Teig als Ballen vom Boden löst. Topf von der Kochstelle nehmen und den Teig in eine Schüssel geben, nach dem Überkühlen nach und nach die Eier mit dem Mixer in den Teig rühren.

Brandteigmasse auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech spritzen (oder mit einem Löffel). Im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad etwa 15 Minuten, dann bei 150 Grad etwa 10 Minuten backen und im abgeschalteten Rohr ca. 5 Minuten nachziehen lassen.

Ich hab die Masse mit meinen neuen Einwegspritzbeuteln auf das Blech gespritzt und das war das Ergebnis:


Sie sind zwar ein bisschen aufgegangen, aber beim Rausnehmen sind sie wieder zusammengesackt und waren dann umgedreht Schüsseln und keine Krapferl zum Füllen.

Wie gut, dass ich noch Eier zuhause hatte - also noch ein Versuch und diesmal hab ich die Masse mit einem Löffel aufs Blech gesetzt:


Sie sind schön aufgegangen, und die meisten sind auch nach dem Rausnehmen so geblieben - einige sind zusammengesackt und haben sich wieder auf der Unterseite leicht gewölbt. Ich weiß auch nicht genau woran es liegt, möglicherweise habe ich sie zu schnell aus dem Rohr genommen und die kalte Luft hat ihnen nicht gut getan.

Geschmeckt hats, wir haben sie mit Schlagobers, Mango-Kiwistückchen und warmer Schokoladensauce gefuttert.

Samstag, 29. Oktober 2011

Bier

Da ich heute schon das Boeuf für morgen vorgekocht habe, wollte ich nicht auch noch was fürs Abendessen kochen, also sind wir ins Bräuhaus essen gegangen. Der Gatte hat wie immer einen Grillteller gegessen und ich ein Rehragout mit Spätzle - beides sehr gut.

Zu trinken gabs ein Hirter Herbstbier, für mich ein gemischtes und für den Gatten ein Zwickl - auch sehr gut!

Donnerstag, 27. Oktober 2011

2x Michael gelesen


Michael Robotham - Adrenalin - ein netter spannender 08/15 Psychothriller.

Michael Ebmeyer - Der Neuling - ein etwas eigenartiger Roman über einen unsympathischen Typen der sich in Sibirien in eine schorische Sängerin verliebt. Aus einem Amazon-Kommentar: Schorische Gesänge findet man bei YouTube mit dem Namen der Sängerin "Tschyltys", die Ebmeyer nach eigenem Bekunden zur Romanfigur Ak Torgu inspiriert hatte.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Avita

Von Sonntag bis Mittwoch waren wir im Thermenhotel Avita. Das Hotel gefällt uns ganz gut, die Zimmer sind groß und man hört wenig von den anderen Gästen durch. Die Therme hat einen großen Saunabereich in dem es auch ein 36 Grad warmes Nacktbadebecken gibt. Ich hasse nichts mehr als einen nassen Bikini ... brr. Die Therme wurde vor kurzem erweitert, deshalb gibt es auch noch zusätzliche Becken und Ruheräume ("herst do is ruhig herin - laberlaberlaber") RUHERAUM - es heißt RUHERAUM nicht LABERRAUM!

Und nun zum Abendessen: Der erste Gang besteht immer aus einem Salat- und Antipastibuffet.

Am ersten Tag gings dann weiter mit:

Schinkensulz mit Schnittlauch-Eiervinaigrette und Vogerlsalat
Käsesuppe mit Welschriesling und Sardellen (kein Foto)
Gebratene Lachsschnitte auf Eräpfel-Kohlrabigemüse in Honig-Senf-Dillsauce
Rosa gebratenes Rinderfilet mit grünen Bohnen, Selleriepüree und getrüffelter Gänseleberglace
Creme Caramel fein garniert


Die Schinkensulz fand ich nicht gut, die hat zu sehr nach Kochschinken und Fertigbrühe geschmeckt. Mein Rind hab ich extra rosa-durch bestellt, weil ich schon bei den anderen Gästen einen blutigen Fleischklumpen gesehen habe und darauf steh ich nicht. Geschmeckt hat es gut.


Die Honigsauce beim Fisch war sehr honig ;-), der Kohlrabi hart, der Fisch aber gut. Die Creme Caramel war absolut geschmacksneutral, die hat nach gar nix geschmeckt.

Der zweite Abend:
Mariniertes Rindercarpaccio mit Rucola
Erdäpfel-Suppencocktail
Gebratenes Zanderfilet auf karamellisierte Krautfleckerln dazu Knoblauch-Petersilienfond 
und Grammeln
Rosa gebratene Schweinsmedaillons mit gebackener Blunz'n dazu Semmelauflauf 
und Zwiebel-Senfragout
Desserts vom Buffet: Kaiserschmarrn, süße Knödel, Reisauflauf und verschiedene Saucen


Am Carpaccio war soviel Essig, da hat man sonst nicht viel geschmeckt - schade. Die Suppe war gut, obwohl wir nicht rausgefunden haben nach was die grüne Schicht schmeckt.


Ein Stück Schwein war schön rosa, das andere blutig - das hab ich nicht gegessen. Die Blunz'n war gut, der Semmelauflauf zu kompakt. Der Fisch hatte dicke fette Gräten, die Fleckerl waren lauwarm und eher geschmacksneutral.


Der Kaiserschmarrn war leider auch geschmacklos. Schade. Dafür hatte der Gatte Mohnknödel die ihm gut geschmeckt haben.

Der dritte und letzte Abend:
Gemischtes Vorspeisenbuffet
Herbstliche Minestrone
Gebratene Black Tiger Garnelen auf süß-saurem Gemüse und Jasminreis
Putenbrust in Schinken-Blätterteigmantel an Rahmwirsing, glacierten Karotten und Champignonglace
Buttermilchterrine mit Schokoeis und Kumquatsragout


Die Putenbrust war überraschend saftig, der Blätterteig total matschig und nicht essbar. Der Wirsing hätte ohne dicken harten Strunk besser geschmeckt.


Die Garnelen ein bisschen hart, aber sonst gut. Die Buttermilchterrine geschmacklos, das Schokoeis mit Schokostücken - ich hasse das, die picken immer so eklig in den Zähnen. 

Fazit: es waren ein paar nette entspannte Tage ohne Arbeiten gehen, Einkaufen, Essen planen und Hausarbeit.

Samstag, 22. Oktober 2011

Spinat-Thunfischquiche mit Ziegenkäse

Für den Quicheteig:
250 g Mehl, 125 g kalte Butter, 1 Ei, 1 Prise Salz - 500 g Hülsenfrüchte

Für den Belag:
100 g Ziegenkäse, 1 gr. Dose Thunfisch in Wasser, 150 g TK-Spinat (aufgetaut und gut ausgedrückt), 150 g Creme fraiche mit Kräutern, 1 Ei, 1 kleine Zwiebel, Salz und Pfeffer

Das Mehl in eine Schüssel füllen und die Butter in kleinen Würfeln mit dem Ei und dem Salz dazugeben. Alles mit den Knethaken des Handrührers zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Zur Kugel formen und zugedeckt 30 Minuten kühlstellen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Eine Form (26 cm Durchmesser) einfetten, den Teig ausrollen, hineinlegen und einen Rand formen. Den Teigboden einige Male mit einer Gabel einstechen. Pergamentpapier darauflegen, mit den Hülsenfrüchten bedecken und 15 Minuten backen.

Inzwischen den Spinat auftauen, ausdrücken und zerkleinern. Den Thunfisch zerpflücken, den Ziegenkäse klein würfeln und mit der Creme fraiche, dem Spinat und dem Ei mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Hülsenfrüchte und das Papier entfernen und die Mischung auf dem Teigboden verteilen und weitere 20 - 25 Minuten backen.


Ich weiß gar nicht mehr woher ich das Rezept habe, aber laut meiner Rezeptliste essen wir diese Quiche schon seit 2006.

Naturpark Leiser Berge

Ein Geocache Powertrail führte uns heute in den Naturpark Leiser Berge. Auf der Runde gab es 16 Caches, teilweise in sehr schön gemachten Verstecken.


Am Weg gab es soooooooooooooooooooo viele Hagebutten, also genug um nächstes Jahr mit der neuen Flotten Lotte wieder voll in die Marmeladenproduktion einzusteigen. ;-)

Die Fotos sind nicht recht besonders, die habe ich nur mit dem iPhone gemacht, weil ich zu faul war die Kamera auszupacken. Irgendwann sollten wir mal wieder eine richtige Fototour machen.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Champy - Schritt 4


Wer sich jetzt fragt - was isn des??
Die weißen Pilzfäden (Myzelium), aus denen bald die Champignons wachsen, werden sich jetzt langsam ausbreiten. Während des Wachstums der Pilzfäden müssen Sie die Erde schön feucht halten.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Brownie-Käsekuchen

Das Foto, die Zutaten, Schokolade, Käsekuchen - ein Brownie-Käsekuchen von "Rock the Kitchen" - der musste natürlich nachgebacken werden. Ich hab den Kuchen in einer 26 cm Springform gebacken und in die Käsemischung noch Zitrone gegeben.

120 g Butter (plus etwas mehr zum Einfetten), 100 g Mehl (plus etwas mehr zum Bestäuben), 120 g Zartbitterschokolade - in Stücke gebrochen, 200 g Zucker, 2 Eier, 60 ml Milch

500 g Topfen, 150 g Zucker, 3 Eier, 1 Päckchen Vanillezucker, 125 Naturjoghurt, Schale und Saft einer halben Zitrone

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform (26 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben. Butter und Schokolade in einem kleinen Topf bei geringer Hitze schmelzen, dabei gelegentlich umrühren. Vom Herd nehmen und den Zucker einrühren. Eier und Milch mit dem Handrührgerät unterrühren. Das Mehl darübersieben und unterheben. In die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen. 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, während die Käsekuchenschicht zubereitet wird. Die Hitze auf 160 Grad reduzieren.

Für den Käsekuchenteig den Topfen mit Zucker, Eiern und Vanillezucker gut vermischen. Den Joghurt untermischen, dann die Creme auf dem Brownie-Boden verteilen. Weitere 50-55 Minuten backen, bis die Käsemasse fest ist. Aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen. Mit einem Messer den Kuchen vom Formrand lösen und aus der Form nehmen. Für mindestens 4 Stunden abkühlen lassen.


Diese Kombination ist schon sehr gut, nur habe ich beim ersten Bissen gedacht - hmmmm so eine Sachertorte wär jetzt auch gut. ;-)

Samstag, 15. Oktober 2011

Am Jauerling

-1 Grad sagt das Thermometer, also Unterleiberl, Leiberl, Pulli, Fleece, Jacke, Haube, Handschuhe für die heutige Wanderung. Gebraucht haben wir das meiste dann eh nicht, weils beim Wandern zwar kühl aber sonnig war.

Der Gatte hat uns eine Wanderung aus dem Standard.at rausgesucht - Neue Routen auf dem "Dach der Donau".  Von Maria Laach aus gings los, bergauf, bergauf, bergauf. Am Weg haben wir natürlich auch wieder einige Caches eingesackt. Beim Naturparkhaus gibt es einen schönen Ausblick auf Spitz und die Donau. Neben dem bekannten Sender und einem Aussichtsturm gibt es auch noch eine Schipiste und diverse Bauruinen.


Die Riesengarnelen im Naturparkhaus haben wir verschmäht und stattdessen auf einem sonnigen Bankerl unseren picksüßen Tee (jaja der Gatte - steht auf sowas! ;-) und die mitgebrachte Jause verspeist.


Am Jauerling waren wir vorher noch nie, die Wanderung war sicher interessanter als einfach mit dem Auto raufzufahren. Am Rückweg haben wir auf der anderen Donauseite die Ruine Aggstein gesehen - cooles Teil - da gibt es angeblich auch schöne Wanderungen. :-)

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Karamell-Desaster

"Ich mach mal schnell ein Dessert für morgen", das habe ich mir gedacht. Es wird ja nur ein bisschen Sauerrahm verrührt und eine Karamellcreme gemacht.
Zucker und Wasser in einem Topf köcheln, bis das Wasser verdampft und der Zucker bräunt. Das kann sehr schnell gehen, also den Topf bereits von der Platte nehmen, wenn der Zucker leicht bräunt, er dunkelt noch etwas nach. Sehr vorsichtig die Sahne unterrühren und nochmal etwas aufkochen, bis eine cremige Karamellsauce entsteht. Die Karamellsauce abkühlen lassen. Quelle: 2 steps away from paradise
Das klingt auch nicht so schwer.
Ich hab Zucker und Wasser in einen Topf gegeben, gekocht und mit einem Schneebesen gerührt bis das Wasser verkocht war. Dann war der Zucker wieder hart, fest und weiß und ist teilweise bombenfest am Topf gepickt. Schön langsam hat sich dann der lose Teil des Zuckers verflüssigt und ist leicht braun geworden. Also weg von der Platte und das Schlagobers eingerührt und wieder auf die Platte gestellt.
Tja.. dann hab ich gerührt und gerührt, der feste Zucker hat sich wieder gelöst, aber nicht aufgelöst. Noch mehr Schlagobers dazu, aber die Zuckerstücke haben sich nicht aufgelöst. Meine leicht panischen "hm-grmpf"-Laute haben dann den Gatten angelockt, der hat gemeint "na dann gib halt an Orangensaft dazu". Gesagt, getan - hat auch nicht viel gebracht. Am Ende habe ich dann einfach die festen Zuckerstücke aus der Creme gefischt und das Dessert in Gläser gefüllt.

Eine Kollegin meinte heute: Karamell immer ohne Wasser machen und nicht rühren!

Tja, beim nächsten Mal wirds sicher besser! :-)


Nach einer Nacht und einem Tag im Kühlschrank haben wir das Dessert verkostet. Die Sauerrahmschicht war cremig, die Karamellcreme ganz flüssig und zwischen den Schichten war ein dicker, weicher Klumpen Karamell - schräg. :-)

Es war schon gut, aber ich glaub nicht, dass ich das nochmal machen werde.

Currytopf

Diesen Currytopf mit Aubergine, Pilzen und Kartoffeln habe ich bei "Homemade deliciousness" gefunden und heute nachgekocht.

Statt der im Rezept angegebenen 4 EL scharfen, gelben Currypaste habe ich 2 TL grüne Currypaste genommen und das Essen war ordentlich scharf. Mir hats geschmeckt, der Gatte steht nicht so auf labbrige Schwammerl und Auberginen, hat aber brav mitgefuttert. ;-)

Letzter Kirtag: Ein Altaussee-Krimi

von Herbert Dutzler.


.... dass der Natalie beim Hinhocken die Hose tief über den Hintern hinuntergerutscht war und dass die darunter so ein Höschen trug, das nur ein Schnürl durch den Popo hat.
  ... fragte die Frau Doktor, augenbrauenhebend, mit Blick auf die Dame im Bett.
Erst dann holte sie wieder tief Luft. Gasperlmaier bewunderte erneut, was mit ihrem Ausschnitt und ihren Brüsten dabei geschah.
Der Herr Dutzler schreibt gerne über augenbrauenhebende Frauen, die durch ihren Busen sein Blut in Wallung bringen - sonst ist es ein netter Krimi mit etwas zu raschem Ende.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Kürbis Hack Auflauf

Das Rezept für diesen Kürbis-Hack-Auflauf ist von lecker.de.


Leider wars nicht lecker, weiß eigentlich auch nicht warum. Ich werds sicher nicht mehr kochen. Wahrscheinlich liegts auch daran, dass ich von der Karamellcreme-Kocherei etwas genervt war - aber dazu morgen mehr.

Montag, 10. Oktober 2011

Kürbisrisotto

Ich bin ja eigentlich nicht so der Reis-Esser und Risotto hab ich noch nie selber gemacht und im Restaurant auch erst 1-2x gegessen wenn es bei einem Menü halt dabei war.

In Julianes "Schöner Tag noch"-Blog habe ich ein Kürbisrisotto entdeckt und heute nachgekocht. Die Gemüsebrühe habe ich gestern schon gekocht. Die selbstgemachte Gemüsebrühe ist einfach ein MUSS, ein Suppenwürfel geht da gar nicht!

Zutaten für 2 Personen:
1 Schalotte, 3 EL Olivenöl, 150g Risottoreis, 100ml Weißwein, ca. 650 ml Gemüsebrühe, 150g Hokkaido-Kürbis, 100g Chorizo (oder ungarische Paprikawurst), 6-7 Salbeiblätter, Salz, Pfeffer, 30g frisch geriebener Parmesan, 2 EL Butter

Schalotte schälen und fein würfeln. Kürbis waschen, Kerne und fasrige Teile mit einem Löffel entfernen. Ca. ein Drittel des Kürbis in dünne Spalten schneiden. Den Rest auf einer Reibe grob raspeln oder in ganz kleine Stücke schneiden. Chorizo in dünne Scheiben schneiden. Brühe erhitzen.

1 EL Olivenöl in einem weiten Topf erhitzen und die Schalottenwürfel darin andünsten. Reis zugeben und glasig dünsten. Mit Wein ablöschen und etwas einkochen lassen. Hitze reduzieren, regelmäßig umrühren und nach und nach immer wieder einen Schöpfer heiße Brühe zum Reis geben. Nach ca. 8-10 Minuten Garzeit den geraspelten Kürbis unterrühren. Weiterhin umrühren und Brühe nachschöpfen, sobald der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat.

Derweil in einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen. Kürbisspalten und Chorizoscheiben  (ungarische Paprikawurst) darin 2 Minuten anbraten. Dann alles wenden, Salbei dazugeben und weitere 2 Minuten braten. Mit Pfeffer würzen. 

Wenn die Reiskörner außen weich und innen noch einen Tick bissfest sind, den geriebenen Parmesan und die Butter in das Risotto einrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Das Risotto portionsweise in tiefe Teller geben und mit den Kürbisspalten, der Chorizo (ungarische Paprikawurst) und dem Salbei garniert servieren.


Der Gatte und ich sagen WOW - was für ein Essen - das hat einfach perfekt geschmeckt! Vielen Dank an Juliane für dieses hervorragende Gericht! Sie ist auch für den Brigitte-Food-Blog-Award nominiert - also abstimmen! :-)

Samstag, 8. Oktober 2011

Limetten-Vanille-Cheesecake

Dieser Käsekuchen ist schon lange auf meiner "muss-ich-unbedingt-mal-backen-liste". Das Originalrezept ist von delicious days. Ich habe mich an das Rezept von Chili und Ciabatta gehalten.

Gebacken habe ich den Käsekuchen in einer 26 cm Durchmesser Form, da ich sonst nur eine 18 cm Form habe und im Rezept aber eine 20-22 cm Form steht.


Der Kuchen schmeckt sehr gut, für mich könnt er sogar noch mehr nach Limette schmecken. ABER ;-) Der Käsekuchen, den ich sonst immer backe, schmeckt mir noch besser.

Freitag, 7. Oktober 2011

Rindfleisch mit Fisolen

200 g Rindfleisch, 300 g Fisolen, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Chili, Salz, Pfeffer, Sojasauce, (weil vorhanden: 1 roter Paprika) und als Beilage 100 g Reis

Fisolen kochen, Zwiebel und Paprika in dickere Scheiben schneiden. Knoblauch fein hacken. Reis kochen. Das Gemüse in Olivenöl anbraten und wieder aus der Pfanne nehmen. Das in Streifen geschnittene Fleisch in Olivenöl anbraten. Das Gemüse wieder zum Fleisch geben, mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken.

Foto 2011:
Foto 2012:

Colum McCann

Der Himmel unter der Stadt. Ein schönes, düsteres, depressives Buch.


Der Tänzer und die große Welt von McCann sind auch sehr empfehlenswert. Die dazupassende Doku "Man on Wire" ist auch absolut sehenswert!

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Schokoladen-Sorbet

Eigentlich ist es ein Schokoladen-Maracuja-Sorbet und ein Rezept aus der Sendung "Das perfekte Dinner".

Ich habs mal mit der halben Menge und ohne Maracujasaft probiert:
250 ml Wasser, 75 g Zucker, 37 g Kakaopulver, 100 g dunkle Schokolade - 70%

Zucker und Wasser in einem Topf aufkochen. Das Kakaopulver hineinsieben und schnell verrühren. Vom Herd nehmen und die in kleine Stücke gebrochene Schokolade hinzufügen. Nach ca. 2 Minuten mit einem Schneebesen umrühren, bis die geschmolzene Schokolade gleichmäßig gemischt ist - dann das Ganze abkühlen lassen. Nachdem die Mischung abgekühlt ist, in eine Eismaschine füllen und etwa 30 Minuten gefrieren lassen.


Das Sorbet muss etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Tiefkühler genommen werden, da es sonst viel zu hart ist. Nach dieser kurzen Antauphase ist es aber wunderbar cremig und extremst schokoladig! Ein Schuss Rum oder Alkohol im Sorbet könnte auch ganz gut passen.

Champy - Schritt 3

Der Karton wird an den Seiten eingedrückt, so daß der Deckel auf dem Rand des Sammelbeckens stehen kann. Jetzt kann die Luft besser zirkulieren und die Champignons haben Platz zum Wachsen. Das Champy-Set wird an einen fixen, nicht sonnig Ort gestellt.

Dienstag, 4. Oktober 2011

soviele Tomaten!

Aus Mutters Garten habe ich einen Korb voll reifer Tomaten bekommen und am Sonntag und am Montag eine Tomatensauce gekocht. Mit Zwiebel, Knoblauch und frischen Kräutern von der Terrasse - Rosmarin, Thymian, Salbei, Estragon.

Einen Teil davon gabs heute mit Faschierten-Mini-Bällchen und Spiralen, den Rest habe ich eingefroren.

Sonntag, 2. Oktober 2011

An die Arbeit mit Champy!

Beim Spar in Weitra hat der Gatte diese Champignonzucht gesehen - die musste ich sofort haben! :-)

Schritt 1 und 2: Man vermanscht Wasser mit dem Mulch und verteilt diesen Matsch dann auf der Kompostschicht. Deckel drauf und bei 20-22 Grad drei Tage lang stehen lassen.

Wandern um Weitra

Das traumhafte Wetter des ersten Oktoberwochenendes mussten wir ausnutzen und sind deshalb wieder mal ins Waldviertel gefahren. Die erste Wanderung "Moata, Mythen und Meridiane" führte uns von Schweiggers unter anderem zum Jahrtausend-Lebensturm (welcher nur zu bestimmten Zeiten besichtigt werden kann - und 4 Euro! Eintritt kostet) und zur Thayaquelle. Nette Wanderung auf der wir auch noch 3 Geocaches gesucht und gefunden haben.

Da es erst kurz nach Mittag war sind wir noch weiter nach Großschönau und dort auf dem Wünschelrutenweg gewandert - hauptsächlich wegen eines Caches. Mitten im Wald gibt es dort auch den Sternzeichenpark. Stier: "Selten aber doch sehe ich rot. Dann rette sich wer kann" - Selten?! ;-)


Weiter gings zum Schloss Weitra, welches mit der NÖ-Card gratis besichtigt werden kann. Neben verschiedenen Ausstellungen (Ernst Fuchs, Brauereimuseum, "Schauplatz eiserner Vorhang") gibt es auch einen Turm von dem man einen herrlichen Ausblick auf Weitra und die Umgebung hat.



Am zweiten Tag führte uns ein Cache ins Gabrielental direkt bei Weitra. Ein schöner Spaziergang entlang der Lainsitz. Danach sind wir nach Langschlag gefahren und haben die "Von Wackelsteinen und Kraftlackeln"-Wanderung gemacht. Leider gings hier viel auf Asphalt und was die vielen Wackelsteine betrifft muss man halt sagen: kennt man einen, kennt man alle :-) bissl gar viel Esoterik- und Religionsschmafu. Unsere Lieblingslegende: "Bei ihrer Wanderung durch das Waldviertel rastete die Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind auf diesem Felsen" - wo die sich überall rumtreibt. ;-)

Schön wars!