Donnerstag, 29. September 2011

Kartoffelgratin

2 Knoblauchzehen, 40 g Butter, 600 g vorwiegend festkochende Kartoffeln, 200 ml Milch, 200 ml Schlagobers, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, 50 g Emmentaler 


Die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Butter in einer Pfanne aufschäumen, die Knoblauchwürfel dazugeben und 2 Minuten ohne Farben andünsten.

Eine flache Gratinform mit der Knoblauchbutter auspinseln. Die Kartoffeln gründlich waschen, gut abtropfen lassen und schälen. Kartoffeln in 3 mm dünne Scheiben hobeln. Die Kartoffelscheiben fächerartig und flach in der Form verteilen. Milch und Schlagobers in einen Topf geben und aufkochen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Schlagobersmischung mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss sehr kräftig würzen.

Die heiße Schlagobersmischung gleichmäßig über die Kartoffeln gießen. Den Emmentaler fein reiben und gleichmäßig auf die Kartoffelscheiben streuen. Das Gratin im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 60 Minuten überbacken.

Quelle: Der große Lafer

Mittwoch, 28. September 2011

Pikanter Kaiserschmarrn

3 Frühlingszwiebeln, 1 kleine Dose Mais, 1 Karotte, 3 Eier, 225 ml Milch, 150 g Mehl, Salz, Pfeffer, 5 EL geriebener Käse, Öl

Die Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Den Mais abtropfen lassen. Die Karotte schälen und fein raspeln. Die Eier trennen. Eigelb und Milch gut verquirlen, das Mehl unterrühren und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Die Eiweiß steif schlagen und zusammen mit dem Gemüse und dem Käse vorsichtig unterheben. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und den Teig hinein geben. Bei mittlerer Hitze stocken lassen. Den Schmarrn ab und zu kurz anheben, wenn die Unterseite gebräunt ist umdrehen. Den fertigen Schmarrn mit 2 Gabeln zerzupfen. Dazu passt ganz gut Gurkensalat mit Joghurtdressing.

Quelle: brigitte.de


Kommentar: mir hats gut geschmeckt, der Gatte hat immer nach Kirschkompott und Zucker gefragt - der mag nur süße Schmarrn. :-)

Dienstag, 27. September 2011

Wir fahren mit dem Auto ...

Ich: Na, jetzt hast Spur gewechselt und erst danach einen Blick über die Schulter gemacht.

Er: Danke, Frau Lehrer, krieg ich dann heute keinen goldenen Stern?

Ich: Nein, heute gibt es keinen.

.. und das ganze war mit einem Lächeln beendet.

Je nach Stimmung und Laune kann so ein unerwünschter Beifahrerkommentar auch anders enden. ;-)

Montag, 26. September 2011

Enten-Kürbisgulasch

Im Entegutallesgut-Blog habe ich dieses Kürbisrezept gefunden und minimal verändert nachgekocht.

so ca. 700 g Kürbis und 3 Kartoffeln (was halt in den Topf passt), 1 grüner Paprika, 2 große Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, Öl, Gemüsesuppe, 2 EL süßes Paprikapulver, 2 EL Tomatenmark, 4 Stück Debreziner, 10 dag Frischkäse, Salz, Pfeffer, Kümmel, Thymian, Majoran

Kürbis und Kartoffeln in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln, Knoblauch, Paprika kleinwürfelig schneiden und in Öl anbraten. Kürbis und Kartoffeln dazugeben, dann das Paprikapulver und das Tomatenmark unterrühren und mit Suppe aufgießen. Pfeffer, Majoran und Thymian dazugeben und solange kochen bis alles weich ist. Die dünn geschnittenen Debreziner ins Gulasch geben und nochmals aufkochen. Frischkäse unterrühren. Ich hab auch noch 2-3 TL Stärke untergerührt.


Schmeckt sehr gut, könnt ich mir aber auch gut ohne Kürbis und nur mit Kartoffel und Debreziner vorstellen.

Sonntag, 25. September 2011

Hagebuttenmarmelade

Bis jetzt habe ich eigentlich nur Hagebuttentee getrunken, aber Hagebuttenmarmelade habe ich noch nie gegessen. Ein Rezept dafür zu finden war nicht schwer, aber es gibt wohl unterschiedliche Meinungen, wann Hagebutten geerntet werden sollen. Vor dem ersten Frost, nach dem ersten Frost (da sind sie angeblich süßer)?

Wir sehen bei jeder Wanderung soviele davon, deshalb habe ich gestern ein Sackerl mitgenommen. Das Pflücken hat ordentlich weh getan, weil - auch wieder was gelernt - Hagebutten sind ja Wildrosen und haben Stacheln. Eigentlich wollte ich viel mehr sammeln, aber im nachhinein war ich froh, dass es nicht noch mehr waren. ;-)

Ich habe den Kopf (also das schwarze vorne) und den Stiel abgeschnitten und die Hagebutte halbiert. Dann hat mir zum Glück der Gatte geholfen und wir haben gemeinsam die Kerne und die Haare entfernt. Was für eine Sauerei, irgendwann hat man dann soviele stechende Haare an den Fingern, dass gar nichts mehr geht.


Die leeren Hagebutten werden dann in gerade soviel Wasser, dass sie bedeckt sind etwa 25 Minuten weichgekocht, püriert und abgewogen. Bei mir waren es dann 450 g dicker Brei. Ich hab dann noch 50 g Multivitaminsaft dazugegossen um es etwas flüssiger zu machen. 500 g Gelierzucker 1:1 dazu und schon nach 6 Minuten hat die Marmelade schön geliert. Ausgesehen hat es eher wie Tomatensauce und der Geruch war auch nicht fruchtig, nicht obstig - eher grün. ;-)


Der erste Geschmackstest: hmm .. ungewohnt, mal abwarten wies auf Brot schmeckt.

Eine andere Zubereitungsart habe ich auch gefunden, man kocht die Hagebutten und quetscht sie dann durch eine Flotte Lotte - da ich aber noch keine habe, war das sowieso hinfällig. 

Bei soviel Arbeit frag ich mich nur wie es möglich ist ein Glas fertige Hagebuttenmarmelade um 1,59 € zu kriegen.

Samstag, 24. September 2011

Bahnwanderweg

Heute sind wir wieder mal früh aufgestanden um den Zug um 8:34 Uhr von Payerbach nach Semmering zu erwischen. Die Zugfahrt dauert eine halbe Stunde, also gings kurz nach 9 Uhr am Bahnhof Semmering los.

Entlang des Bahnwanderwegs liegt auch eine Cacheserie, die aus 30 Caches besteht. Der Weg ist gut ausgeschildert und so gehts neben den Gleisen zu diversen Aussichtspunkten - unter anderem auch zum "20 Schilling Blick" - der auf der Rückseite des 20 Schillingscheins zu sehen war.


Schon beim ersten Logbuch haben wir bemerkt, dass ein anderer Cacher kurz vor uns auf dem Weg war, und nach ein paar Kilometern haben wir ihn dann auch eingeholt. Er ist dann den ganzen Weg bis Payerbach mit uns gegangen und wir haben alle Dosen gemeinsam gesucht.

Mittagspause haben wir bei der Ruine Klamm bei strahlendem Sonnenschein gemacht. Am Weg haben wir auch noch Hagebutten gesammelt, mal schauen wie die Marmelade wird.

Schöner, abwechslungsreicher, nicht allzu anstrengender Wanderweg - kann man nur weiterempfehlen!

Freitag, 23. September 2011

Kürbiszeit?

Ist jetzt eigentlich Kürbiszeit oder nicht? Beim Merkurmarkt-Obersaftladen wohl nicht!

3 Hokkaidokürbisse, einer davon weich. Monster-Butternutkürbisse um über 5,- €, irgendwelche verhutzelte Sorte-unbekannt Kürbisse auch über 5,- € und dann noch in 5 kg Scheiben geschnittene Kürbisse. Was soll der Preis, die Dinger wachsen doch eh wie Unkraut?

Was soll ich damit? Wir sind ein 2 Personen Haushalt, für mein Kürbisgulasch brauch ich maximal 1 Kilo!

Tolle Auswahl - danke!


Das ist ein "Stripetti" und hoffentlich für Gulasch geeignet.

Liebe Mutter - nächstes Jahr bauen wir gemeinsam Hokkaido Hokkaido und nochmal Hokkaido zum Saufüttern an!

Donnerstag, 22. September 2011

Mehlspeis

Am Wochenende ist es bei uns eigentlich üblich, dass ich entweder was backe oder wir kaufen irgendeine Mehlspeise für den Nachmittagskaffee. Letzten Sonntag war nichts zuhause, deshalb sind wir in die Konditorei Heiner gleich ums Eck gegangen und haben uns 2 Stück Torte um 6,30 €!! geholt.


Das ist mir ehrlich gesagt ein bisschen zu teuer, die Stücke sind auch sehr klein geschnitten. Geschmeckt hats schon, aber es war jetzt auch nicht der Brüller.

Deshalb habe ich gestern schon den Mürbteig vorbereitet und heute die Füllung und die Hörnchen gemacht. Der Teig war wieder zu weich, aber mit ein bisschen Mehl hats dann wunderbar geklappt.


So haben wir was Süßes als Fernsehsnack und hoffentlich auch noch was fürs Wochenende. :-)

Mittwoch, 21. September 2011

Fisolen-Erdäpfeleintopf

Zutaten für einen großen Topf bzw. für 2 Personen 2x Abendessen:

300 g TK-Fisolen, 350 g speckige Erdäpfel, 1 roter Paprika, 1 Zwiebel, 1 EL edelsüßes Paprikapulver, ca. 3/4 l Rindsuppe, 100 g Speck, Salz, Pfeffer, 1 Zweig Thymian, ca. 250 ml Sauerrahm

Erdäpfel schälen und in Würfel schneiden, Paprika waschen, halbieren, entkernen und kleinwürfelig schneiden. Den Speck klein schneiden.

Zwiebel schälen, kleinwürfelig schneiden und in Öl anrösten. Paprikawürfel, Speck und Thymianzweig zufügen, kurz mitrösten, Paprikapulver beigeben und sofort mit Suppe aufgießen. Erdäpfel und Fisolen dazugeben und bei mittlerer Hitze kochen lassen. Mit Sauerrahm servieren.


Schaut vielleicht nicht so gut aus, schmeckt aber sehr gut.

Das einzig störende heute war, dass sich die Paprikahaut vom Paprika gelöst hat, das war eigentlich bisher nicht so - beim nächsten Mal vielleicht die Paprika schälen? ... und morgen gibts den Rest.

Dienstag, 20. September 2011

Ausgekocht

ein Krimi von Eva Rossmann.

Das Buch hat mir gar nicht gefallen. Einfacher, plumper Schreibstil und eine lasche Handlung. Hoffentlich kocht sie besser, als sie schreibt. Was tut man nicht alles für eine Dose. ;-)

Montag, 19. September 2011

Kürbissuppe

Man nehme:
1 Kürbis, in diesem Fall einen gekauften und einen kleinen von der eigenen Terrasse :-) und


1 Zwiebel, Gemüsebrühe, 2 TL rote Currypaste, 250 ml Kokosmilch

Zwiebel in grobe Stücke schneiden und in Olivenöl anbraten. Kleingeschnittenen Kürbis kurz mit anbraten und mit Gemüsebrühe aufgießen, gerade soviel, dass die Kürbisstücke bedeckt sind. Currypaste dazugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.

In der Zwischenzeit Brot in Würfel schneiden. Knoblauch in feine Würfel schneiden. Olivenöl und Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Brot dazugeben, salzen und knusprig braten.

Die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren und die Kokosmilch einrühren, nochmal erhitzen und abschmecken.

Samstag, 17. September 2011

Eine Wanderung ist nicht genug!

Der Gatte hat uns aus dem Rother Wachau Wanderführer eine nette kurze Wanderung ausgesucht. Es ging von Stein an der Donau entlang eines Naturlehrpfads durchs Reisperbachtal hoch zur Donauwarte. Von dort gibt es einen super Ausblick auf Krems, die Donau, Stift Göttweig und ganz weit hinten sogar auf den Schneeberg. Runter gings dann durch Weingärten, wo wir natürlich auch einige Trauben verkostet haben - sehr gut! :-)

Am Weg gab es auch uuuurrviele Hagebutten, aber ich habe ja gelesen, man soll den ersten Frost abwarten, dann schmecken sie süßer. Irgendwie bin ich mir aber noch nicht ganz sicher, ob ich wirklich Marmelade daraus mache, die Dinger bestehen hauptsächlich aus Juckkernen - na mal schauen.


Nach einer Mittagspause haben uns die Haxen noch nicht genug weh getan, also sind wir noch nach Tulln, wo es einen neuen Cache in der Au gibt. Den ganzen Weg über hörten wir Röhren, Grunzen, Geraschel, Geknackse und Gebrüll - echt gruselig, wenn man 2 Tage vorher einen Zombiefilm gesehen hat. :-) Menschen haben wir keine gesehen, dafür ist einmal ein Rudel Rehe direkt vor uns aus dem Wald gesprungen.

Donnerstag, 15. September 2011

Spinatlasagne

230 g gehackter TK-Spinat, ca. 100 g Rucola, 250 g Ricotta, 2 Eier, 50 g frisch geriebener Parmesan, Salz, Pfeffer, 1 Dose Tomatenstücke mit Kräutern (400 g), 1 Knoblauchzehe, 1 TL getrockneter Oregano, 6 Lasagneplatten (ohne Vorkochen verwendbar), 1 EL Butter


Den Spinat auftauen lassen, ausdrücken und klein schneiden. Den Rucola verlesen, waschen, trockenschütteln und fein hacken. Den Backofen auf 200° vorheizen.
Ricotta mit Eiern, Parmesan, Spinat und der halben Menge Rucola verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Restlichen Rucola unter die Tomaten mischen, den Knoblauch dazupressen und die Sauce mit Salz, Pfeffer und gerebeltem Oregano abschmecken.

Lasagneplatten, Spinatmasse und Tomatensauce lagenweise in eine feuerfeste Form schichten, dabei mit Nudeln und Tomatensauce abschließen. Die Butter in Flöckchen darauf verteilen. Die Lasagne im Ofen etwa 40 Min. backen, bis die Nudelplatten weich sind und die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Quelle: Küchengötter

Der Rucola war viel zu bitter, den würde ich beim nächsten Mal komplett weglassen.

Mittwoch, 14. September 2011

Orientalische Hackfleisch-Tarte

Im "Schlammdackel"-Blog habe ich das Rezept für eine "Orientalische Hackfleisch-Tarte" gefunden und heute leicht verändert nachgekocht.

Ich hab nur eine Prise Zimt statt eines Teelöffels genommen, keine Minze aber dafür zusätzlich 1/2 TL Kreuzkümmel.


Mir war das Ganze zu fettig, zu trocken und irgendwie trotz Chili zu lasch. Der Gatte meint "besser als der Bulgursalat von gestern", aber hat der eine Ahnung auch? Der hat früher Pizza Bolognese gegessen! :-)

Dienstag, 13. September 2011

Sommer ade?

Wars das jetzt für heuer mit dem Sommer .. oder wirds am Samstag nochmal schön?

Egal, Bier geht immer! :-)

Sonntag, 11. September 2011

Winter in Maine

Heute haben wir einen Relaxtag eingelegt und ich hab "Winter in Maine" von Gerard Donovan ausgelesen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. 


So eine einsame Hütte, gefüllt mit Büchern, einem Kamin für den Abend, einem gefüllten Kühlschrank mit diversen Leckereien, keine anderen Menschen - vielleicht nicht gerade im Winter in Maine - sondern irgendwo an einem See, das wär schon mal was!

Jetzt lese ich noch das dritte Buch für einen Cache. Dann haben wir endlich alle Antworten und die End-Koordinaten beisammen und werden nach erfolgreicher Cachebergung in "Buchingers Gasthaus zur Alten Schule" essen gehen.

Samstag, 10. September 2011

Michiko Tulln

Wir waren noch nie Running Sushi essen und deshalb sind wir heute nach Tulln in die Rosenarcade ins Michiko gefahren.

Die warmen Speisen waren ok, wir haben uns nur über Bratkartoffeln, Kartoffelkroketten und Chicken Nuggets gewundert. Das Sushi Angebot war nicht recht aufregend, da gabs nur Lachs-Sushi und Avocado-Gurken Makis.

Der arme Fruchtcocktail und die traurigen Weintrauben haben den ganzen Abend lang ihre Runden gedreht! :-(

Neusiedlersee

Eine Radtour um den Neusiedlersee stand auch noch auf unserer Ausflugsliste. Die Radhüllen fürs Auto sind noch rechtzeitig gekommen und die Wettervorhersage hat auch schönes Wetter versprochen. So haben wir heute in der Früh die Räder ins Auto verfrachtet und sind nach Neusiedl gefahren.


Als wir um 9:30 Uhr losgefahren sind, war noch recht wenig los. Über Weiden und Podersdorf gings im Uhrzeigersinn um den See und um Punkt 12 Uhr waren wir bei der Fähre in Illmitz, von der wir uns über den See nach Mörbisch bringen ließen.

Normalerweise haben wir bei unseren Wanderungen immer Proviant mit, nur dieses Mal dachten wir uns, da gibts doch sicher genug Raststationen am Weg. Hat es auch gegeben, nur gerade zur Mittagszeit fanden wir keinen Imbissstand und mussten in ein Heurigen/Wirtshauslokal gehen. Wir bestellten uns Wurstsalat - eine Portion ohne Brot kostet 6,80! Die ersten Kilometer der weiteren Fahrt waren dann sehr anstrengend, das ist der Grund warum wir eigentlich nicht gerne lange Pausen machen. Recht heiß wars mittlerweile auch.


Von Mörbisch gings dann weiter nach Rust, Oggau, Donnerskirchen, Purbach und Winden nach Neusiedl. Auf dieser Strecke bekommt man den See eigentlich gar nicht zu sehen, dafür konnten wir noch einige Caches mitnehmen.

Tjoo.. hätten wir das also auch gemacht. Der Radweg ist jedenfalls eben, fast durchwegs asphaltiert und sehr gut ausgeschildert. Den See oder Seeähnliches sieht man hauptsächlich auf der Ostseite. Etwas verstörend ist, dass in den Weingärten Knallkörper abgefeuert werden oder Sirenen ertönen (Lärm machen!), wohl um die Vögel abzuschrecken - oder mich, danke sehr nett! ;-)  ... und sich von Fußgängern am Radweg als "Scheiß Radfahrer" bezeichnen lassen zu können, nur weil die im Weg umstehen, ist auch nicht nett!

Freitag, 9. September 2011

Spinat Frittata

3 Eier, 125 ml Milch, 200 g aufgetauten TK-Blattspinat, 1 Zwiebel, geröstete Paprika (etwa ein halbes Glas), 100 g Schafkäse, Salz, Pfeffer, Muskatnuss - kleines Extra heute: 1 verschrumpelter kleingeschnittener Paprika

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Auflaufform buttern. Eier und Milch verquirlen und würzen. Spinat (gut ausgedrückt und zerkleinert) und Schafkäse unterrühren. In die Auflaufform geben, den Schafkäse und die in Streifen geschnittenen Paprika drauf verteilen. Im Ofen 30 Minuten backen und danach kurz stehen lassen.

Dazu gibts Salat und getoastetes Schwarzbrot mit Knofi


Quelle: modifiziert nach einem Rezept von Sasha Walleczek

Sommerrätsel

Heute um 15 Uhr gabs das große Finale des FM4 Sommerrätsels. Gewonnen hat eine Anna - Glückwunsch und viel Spaß auf Bali.

Unser Rätselteam war aber auch nicht schlecht, wir haben alle Rätsel richtig gelöst und Freaks in Bregenz zu sehen war besser als auf Bali zu surfen. ;-)

Einen schalen Nachgeschmack hinterlassen die Rätsel aber heuer trotzdem. Teilweise waren die Angaben fehlerhaft und wurden nachträglich ausgebessert. Dass jede Woche der beste Satz gewinnt und nicht durch Ziehung ermittelt wurde, stand auch nirgends, das wurde nur einmal im Forum so nebenbei gepostet.

Am Ende wars dann Anna's Spruch "Alle Kinder in Hamburg trinken Gin Tonic, nur die Anna trinkt Bier mit Tocotronic", der eigentlich nicht dem Schema entspricht .... da darf ich doch hoffentlich zitieren:
Pure Vernunft darf niemals siegen! Und wer so vernünftig war, einen Reim nach Schema einzuschicken hat eben verloren! Passt! :-)
Liebes FM4-Team wir warten auf den Sommer 2012 - strengts euch an, weil heuer war das Motto:
Früher war mehr Rätsel!

Donnerstag, 8. September 2011

Wurstfleckerl

120 g Fleckerl, 100 g Wiener Wurst (oder was man halt mag), 1 Zwiebel, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, 2 Eier, 1/8 l Sauerrahm, Petersilie, 1 P. Mozzarella, Öl für die Form

Fleckerl kochen, abseihen, abschrecken. Zwiebel und Wurst kleinschneiden anbraten und würzen.
Eier und Sauerrahm gut verrühren. Fleckerl, Wurst und feingehackte Petersilie unter die Eimasse mengen.
Eine Auflaufform befetten, die Fleckerlmasse einfüllen, glattstreichen, mit Mozzarella belegen und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad 30 Minuten backen.

Mittwoch, 7. September 2011

Deftige Pfanne

Kartoffeln kochen und auskühlen lassen (am besten am Vortag). Fisolen kochen. Speck in breite Streifen schneiden, scharf anbraten und wieder aus der Pfanne nehmen. Die geviertelten Kartoffeln anbraten und wieder rausnehmen. Fisolen und Zwiebelringe scharf anbraten, Kartoffeln und Speck wieder dazugeben und alles gut durchrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dienstag, 6. September 2011

Fertigmampf

Heute hatte ich keine Lust groß aufzukochen, deshalb gabs Fertignahrung.


Die Chef Menü Salatmischung ist meisten ganz brauchbar, man sollte aber nicht warten bis das Ablaufdatum erreicht ist. Die Dinkel-Ravioli waren recht gut, allerdings sind sie zusammengepickt und waren nur schwer zu trennen. Die Brunchsauce habe ich noch mit Kräutern aufgepeppt.

Wenns mal schnell gehen soll, ist das echt optimal. Man kann innerhalb von 5-10 Minuten essen.

Montag, 5. September 2011

Heartland

"Heartland" von Joey Goebel. Als Irving Fan hat mich natürlich diese Zeile gelockt:

Er erzählt auch eine unglaublich anrührende Liebesgeschichte und legt ein Familienepos vor, das auch John Irving nicht durchgeknallter hinbekommen hätte.
Der Herr Irving hätte so einen "Amerika, das beste Land der Welt"-Schmarrn nicht geschrieben. Soll jetzt aber nicht heißen, dass das Buch schlecht war, es hat sich ganz gut gelesen, aber an einen Irving kommts nicht ran.

Sonntag, 4. September 2011

Bregenz

Ein ganzer und 2 halbe Tage in Bregenz, was tun?

Die Freakwave Veranstalter haben uns im Hotel Ibis für 2 Nächte ein Zimmer reserviert. Das Hotel liegt schön zentral, die Zimmer sind einfach, sauber und riechen gut (sehr wichtig!). Das Frühstück hat auch gepasst. Der einzige Nachteil, es gibt keinen Zimmersafe.

Vom Hotel sind es nur ein paar Minuten und schon ist man auf der wirklich beeindruckenden Bühne der Festspiele. Bei strahlendem Sonnenschein an allen Tagen sind wir nicht nur einmal die schöne Promenade am See entlang spaziert. Lokale gibt es genug, an der Promenade und in der Fußgängerzone in der Stadt. Wir waren überrascht wie viele Menschen da untertags und auch in der Nacht unterwegs waren - unglaublich - da ist echt was los! UND überall Schwangere und Familien mit zig Kindern - was ist mit den Vorarlbergern los, warum vermehren die sich so? Ist die Luft dort besser oder das Wasser? ;-)

Der Autoverkehr ist allerdings auch nicht ohne und gerade beim Mexikaner sitzt man schon beinah auf der Straße. Am zweiten Tag sind wir Pizza essen gegangen. Die Pizza war sehr gut, dünner knuspriger Boden und frische Champignons! Die kriegt man bei uns in keiner Pizzeria.


Am Samstag haben wir eine Schifffahrt nach Lindau gemacht. Mit einer Liste von Caches haben wir die Insel umrundet, gekreuzt und gequert. Die Caches waren großteils alle an blöden und nichtssagenden Plätzen, aber wir sind so immerhin die ganze Insel abmarschiert und haben ALLES gesehen. :-) Es gibt sogar einen Fantasy Shop auf Lindau - na den hätten wir ohne Cachen nie gefunden! Die Insel ist wirklich schön, viele alte Häuser, alte schmale Durchgänge, nett bepflanzte Innenhöfe, kleine Ramschläden ... hat uns wirklich gut gefallen.


Mit der Pfänderbahn sind wir auf den Pfänder rauf. Für 2x 6 Minuten Fahrt 11,- € ist das auch nicht gerade billig. Wir haben auf den Bodensee runtergeschaut und sind eine Runde durch den Wildpark gegangen. Die Murmeltiere haben leider gepennt.

Auf jeden Fall ist Bregenz bzw. die Bodenseegegend eine Reise wert!

Freakwave Festival

Der Gewinn des FM4 Sommerrätsels Woche 6 hat uns zum Freakwave Festival nach Bregenz gebracht. Am Freitag nachmittag sind wir gleich direkt vom Hotel auf das Festivalgelände am See gegangen. Der erste Gedanke: DAS ist das ganze Festival? Dafür zahlen sie uns Bahnkarten und Hotel? Für ein paar Zelte auf der Wiese und einen Minibus als Bühne? Witzig :-)

Untertags ist der Zugang zum Festivalgelände gratis, man wird aber trotzdem beim Eingang von einem Securitytypen auf Getränke und Essen kontrolliert, die Mitnahme ebendieser ist nicht erlaubt. Ich weiß, die Veranstalter wollen was verdienen, aber gerade untertags wo viele Kinder und Jugendliche kommen, die Sonne runterbrennt, darf man nicht seine eigene Limo mitnehmen?

Bei der Sonja Erhart haben wir dann unsere Freakwave-Eintrittsbändchen und unser Bahnkartengeld bekommen. Das Tagesprogramm bestand aus Wakeboard, Skateboard, Slacklining usw. - kann man zuschauen, muss man aber nicht, ;-)


Am Abend haben dann Bands - die wir nicht kannten - aufgespielt. Trouble over Tokyo und Retro Stefson im Freien auf der Minibühne. Die waren gar nicht mal so schlecht, hatten zumindest Instrumente in der Hand. Lange geblieben sind wir da aber auch nicht, weil es viel zu wenige Sitzplätze gab und auch bei der Getränkeausgabe hats sehr gestaut. Außerdem steht/liegt/sitzt dort jeder mit einer Tschick in der Hand rum - wird im Westen mehr geraucht als im Osten oder liegts daran, dass ich hier nicht auf solche Veranstaltungen gehe?


Um 22 Uhr haben dann im Festspielhaus Struboskop und Stereo Tam Tam - was soll man da sagen - Lärm gemacht - triffts wohl am Besten. Bei Stereo Tam Tams spielt einer Schlagzeug und der andere hampelt hinter einem Mac wie ein Kaschperl rum. Viel zu laut war es uns auch, deshalb sind wir schon nach kurzer Zeit wieder abgezogen. Wir sind wohl schon zu alt für sowas oder es ist einfach nicht unser Musikgeschmack.


Was gibts sonst noch zum Festival zu sagen? Hmmm ... es war mal was anderes und auf jeden Fall ein schönes Wochenende.

Die Zugfahrt(en)

Für unser Bregenzwochenende haben wir uns für eine Zugfahrt von St. Pölten aus entschieden. Das Auto haben wir in der gratis Park&Ride-Anlage in der Nähe des Bahnhofs abgestellt.

Die erste Überraschung gabs dann gleich am Bahnhof, das Klo kostet 0,50 €! Die Bahnkarten kosten über 200 €, da darf man dann nicht mal gratis aufs Klo gehen am Bahnhof? Wir mussten also unser Geldbörsen durchsuchen und hatten zum Glück noch eine 50 Cent Münze - aber was tun wenn man gar kein Kleingeld hat? Wechseln gehen? In die Hose pinkeln? Vor die Klotür pinkeln? Mir ist nicht ganz klar, wofür ich zahle. Kriege ich dann etwa garantiert ein sauberes Klo? Wenn es um das Fernhalten von Sandlern oder Drogensüchtigen geht, könntens auch eine Kamera hinhängen und die Klos auf diese Weise überwachen.

Bei der Online-Reservierung haben wir uns einen Waggon (23) ganz vorne ausgesucht, deshalb haben wir am Bahnsteig auch ganz vorne gewartet. Als der Zug einfuhr gabs die zweite Überraschung - die Waggons hatten alle höhere Nummern, die bei der Online-Reservierung eigentlich ganz hinten waren. Wir sind eingestiegen und haben uns einige Waggons nach hinten gekämpft, bis wir einen Zugbegleiter gefragt haben wann endlich der Wagen Nr 23 kommt. "Zu dem kennans gor ned gehn, da hängt a Lok dazwischen" ... dann kamen viele "aber, wir haben Sitzplatzreservierungen" .. "aber, online schaut das anders aus". Ich weiß auch nicht, waren wir zu blöd oder haben die den Zug einfach anders zusammengehängt? Egal, wir konnten uns dann einfach in irgendeinen - fast leeren - Waggon setzen.

In Linz sind dann 3 Mädls zugestiegen und wir dachten schon - lieber Gott, jetzt wird geschnattert - aber nein, die haben kurz gegackert und dann geschlafen. Dafür kam dann in Salzburg einer mit Notebook - ein Tastenreinhauer, dass der Sitz wackelt! und natürlich wurde auch telefoniert "du, der Empfang ist schlecht"-aber ich telefonier trotzdem, so laut ich kann!

In Feldkirch mussten wir dann umsteigen und nach 6:20 Stunden Fahrzeit waren wir dann in Bregenz.

Bei der Rückfahrt wurde der Zug schon sehr früh am Bahnsteig bereitgestellt, so konnten wir ganz gemütlich im richtigen (und offenbar auch richtig angehängten) Ruhezone-Waggon einsteigen. Der Zug füllte sich recht schnell und genau hinter uns sind bis Linz die Oberlabertaschen gesessen. Die haben ohne Punkt und Komma stundenlang geredet - furchtbar! Wenn ich reden will, dann setze ich mich doch nicht in eine Ruhezone - die Leut sind solche Ignoranten! In jeder Station sind sehr viele Leute eingestiegen und ohne Sitzplatzreservierung hatten einige Pech und mussten stehen. Fürs Gepäck gab es auch viel zuwenige Ablageflächen, da ja doch jeder mit einem Koffer oder Tasche den Zug bestiegen hat. Der Zug wurde auch ordentlich runtergekühlt, so wars beim Aussteigen eine Überraschung wie angenehm warm es eigentlich noch ist.

Insgesamt waren die Zugfahrten recht bequem - bis auf die anderen Leute ;-) und sicher entspannter als eine Autofahrt nach Bregenz.